Gröden: Die Summeracademy kehrt zurück – zwei Wochen im Zeichen von Zeichnen und Bildhauerei


Vom 20. Juli bis zum 1. August 2026 findet erneut die Summeracademy (oder Sommerakademie) Val Gardena statt, die vom Verein La Vëta organisiert wird. Zwanzig international ausgewählte Teilnehmer werden mit vier Künstlern aus der Region zusammenarbeiten, um sich mit Zeichnung, Bildhauerei und der Erforschung der menschlichen Figur auseinanderzusetzen.

Vom 20. Juli bis zum 1. August 2026 findet erneut die Summeracademy ( oder Accademia Estiva) Val Gardena statt, dasvom Verein La Vëta organisierte Intensivprogramm, das sich dem Zeichnen, der Bildhauerei und der Technik des Gipsabgusses widmet. Die Initiative, die nun bereits zum achten Mal stattfindet, findet inmitten der Dolomiten statt und bietet zwei Wochen lang Fortbildung und Austausch für Künstlerinnen und Künstler, Bildhauerinnen und Bildhauer, Studentinnen und Studenten der Kunstakademien sowie für Fachleute aus der zeitgenössischen Kunstszene.

Die Zulassung zur Akademie erfolgt durch ein Auswahlverfahren auf der Grundlage der Bewertung des Portfolios. Zwanzig Teilnehmer*innen aus verschiedenen internationalen Kontexten werden zugelassen und erhalten die Gelegenheit, eng mit vier Künstlern zusammenzuarbeiten, die tief mit der Region verbunden sind: Aron Demetz, Gerhard Demetz, Peter Demetz und Hermann Josef Runggaldier. Der Lehrbetrieb verbindet praktisches Experimentieren, theoretische Reflexion und kritische Diskussion in einem Umfeld gemeinsamer Forschung.

Die Sommerakademie Gröden. Foto: Aron Demet
Die Summeracademy Val Gardena. Foto: Aron Demetz
Die Sommerakademie Gröden. Foto: Aron Demet
Die Sommerakademie Val Gardena. Foto: Aron Demet
Die Sommerakademie Gröden. Foto: Aron Demet
Die Sommerakademie Gröden. Foto: Aron Demet
Die Sommerakademie Gröden. Foto: Aron Demet
Die Sommerakademie Gröden. Foto: Aron Demet

Das zentrale Thema des Programms bleibtdie Auseinandersetzung mit der menschlichen Figur. In den ersten Ausgaben begann der Kurs mit großformatigen Zeichnungen nach dem Leben, um anschließend in dreidimensionale Arbeiten aus Ton, Gips und Pappe umgesetzt zu werden. Diese Methode ermöglichte es den Teilnehmern, ihre Beobachtungsgabe zu entwickeln, eine persönliche Formensprache zu verfeinern und ihre technischen Fähigkeiten zu festigen, wobei die plastische Praxis als Fortsetzung der figurativen Forschung betrachtet wurde.

Im zweiten Jahr in Folge konzentriert sich der methodische Ansatz der Akademie jedoch hauptsächlich auf das Modellieren mit Ton und die Holzbildhauerei. Jeder Teilnehmer ist aufgefordert, ein individuelles Projekt zu entwickeln, das von einem kontinuierlichen Prozess der Analyse und Vertiefung begleitet wird, in dem die verschiedenen Arbeitsphasen beobachtet, diskutiert und mit der Gruppe geteilt werden. Die Auseinandersetzung erstreckt sich auf die Beziehungen zwischen Raum, Volumen, Material und figurativer Präsenz, mit dem Ziel, die künstlerische Praxis jedes Teilnehmers zu festigen und seine Ausdrucksmöglichkeiten zu erweitern. Traditionelle Materialien wie Ton und heimisches Holz bilden die Grundlage der Arbeit und bieten die Mittel, um neue Wege der Darstellung des menschlichen Körpers zu erproben und das Ausdruckspotenzial der skulpturalen Form zu vertiefen.

Die Sommerakademie Gröden. Foto: Aron Demet
Die Summeracademy Val Gardena. Foto: Aron Demet
Die Sommerakademie Gröden. Foto: Aron Demet
Die Summeracademy Val Gardena. Foto: Aron Demet
Die Sommerakademie Gröden. Foto: Aron Demet
Die Sommerakademie Gröden. Foto: Aron Demet
Die Sommerakademie Gröden. Foto: Aron Demet
Die Sommerakademie Val Gardena. Foto: Aron Demet

Neben den Workshop-Aktivitäten bietet die Summeracademy ein Abendprogramm an, das Besuche in den Ateliers lokaler Künstler, Treffen mit Galerien, Podiumsdiskussionen, Vorträge, Filmvorführungen, Ausflüge und gesellige Momente umfasst. Diese Initiativen fördern den Austausch von Ideen und Erfahrungen unter den Teilnehmenden und tragen zur Bildung einer temporären Gemeinschaft bei, die auf Dialog und kontinuierlichem Austausch basiert. Für die Dauer der Akademie werden so die künstlerische Arbeit und der tägliche Austausch zu zentralen Elementen der Lernerfahrung und ergänzen die Arbeit in den Workshops um eine zwischenmenschliche Dimension, die das Projekt bereits seit seinen ersten Ausgaben prägt.

Gröden: Die Summeracademy kehrt zurück – zwei Wochen im Zeichen von Zeichnen und Bildhauerei
Gröden: Die Summeracademy kehrt zurück – zwei Wochen im Zeichen von Zeichnen und Bildhauerei



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