Francis Picabia: Über 170 Werke im Palazzo Reale – die umfassendste Ausstellung in Italien


Vom 9. Oktober 2026 bis zum 24. Januar 2027 präsentiert der Palazzo Reale in Mailand die Ausstellung „Picabia. Die Türen der Nacht öffnen“, die von der Urenkelin des Künstlers, Anne Berest Picabia, kuratiert wurde und dem Schaffen von Francis Picabia gewidmet ist.

Vom 9. Oktober 2026 bis zum 24. Januar 2027 präsentiert der Palazzo Reale in Mailand „Picabia. Die Türen der Nacht öffnen“, die Ausstellung, die sich als umfassendste Ausstellung in Italien zu Francis Picabia (1879–1953) versteht. Die Ausstellung wird von der Urenkelin des Künstlers, der Autorin Anne Berest Picabia, kuratiert, von der Stadt Mailand – Kultur gefördert und vom Palazzo Reale sowie MADEINART koproduziert, unter der Schirmherrschaft des französischen Generalkonsulats und des Institut Français.

Der in Paris geborene Picabia lebte und arbeitete in Europa und den Vereinigten Staaten und kam dabei mit Persönlichkeiten wie Marcel Duchamp, Gertrude Stein und Pablo Picasso in Kontakt. Sein künstlerisches Schaffen umfasste Impressionismus, Fauvismus, Kubismus, Dadaismus und Abstraktion, wobei die Transformation eines der zentralen Elemente seines künstlerischen Werdegangs darstellte.

Francis Picabia, LANO (um 1938; Privatsammlung) ©Archives Comité Picabia
Francis Picabia, LANO (ca. 1938; Privatsammlung) ©Archives Comité Picabia
Francis Picabia, Salicis (um 1929; RMN-Grand Palais, Philippe Migeat, Christian Bahier, Dist.) Foto: SCALA Florenz
Francis Picabia, Salicis (ca. 1929; RMN-Grand Palais Philippe Migeat, Christian Bahier, Dist.) Foto: SCALA Florenz
Francis Picabia, „Têtes superposées“ (um 1939; Privatsammlung) © Archives Comité Picabia
Francis Picabia, Têtes superposées (um 1939; Privatsammlung) © Archives Comité Picabia

Die Ausstellung vereint über 170 Werke aus bedeutenden europäischen Museen und internationalen Sammlungen, ergänzt durch seltene Leihgaben der Familie Picabia. Fotografien, Korrespondenz, persönliche Dokumente und historische Alben runden den Rundgang ab und geben Einblicke in das Leben des Künstlers und seinen Schaffensprozess. Das Projekt stützt sich zudem auf den wissenschaftlichen Beitrag des Comité Picabia.

Die Ausstellung folgt keiner konventionellen Chronologie, sondern gliedert den Rundgang nach den Ideen, Obsessionen und Erfahrungen, die Picabias künstlerisches Schaffen geprägt haben. Liebe, Tanz und Musik, spanische Wurzeln, Krieg und kollektives Schaffen werden als miteinander verknüpfte Themen präsentiert und verdeutlichen dabei die Ablehnung festgelegter Identitäten, Stile und Kategorien. Die Nacht, auf die der Titel anspielt, bildet den roten Faden des Projekts: ein Raum, der mit Freiheit, Ungewissheit und Verwandlung assoziiert wird, in dem etablierte Regeln außer Kraft gesetzt werden können und neue Formen entstehen können.

Francis Picabia: Über 170 Werke im Palazzo Reale – die umfassendste Ausstellung in Italien
Francis Picabia: Über 170 Werke im Palazzo Reale – die umfassendste Ausstellung in Italien



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