In Verona findet im Internationalen Zentrum für Fotografie „Scavi Scaligeri“ eine große Ausstellung zu Ehren von Dorothea Lange statt.


Das Internationale Zentrum für Fotografie „Scavi Scaligeri“ zeigt eine große Ausstellung mit rund 200 Fotografien, die die intensivste Schaffensphase von Dorothea Lange beleuchten, die zu den bedeutendsten Vertreterinnen der Dokumentarfotografie des 20. Jahrhunderts zählt.

Vom 30. Juli bis zum 1. November 2026 beherbergen die unterirdischen Räume des Internationalen Zentrums für Fotografie „Scavi Scaligeri“ in Verona eine große Ausstellung, die Dorothea Lange (Hoboken, New Jersey, 1895 – San Francisco, 1965) gewidmet ist, die zu den bedeutendsten Vertreterinnen der Dokumentarfotografie des 20. Jahrhunderts zählt. Die von der Stadt Verona geförderte und von CAMERA – Centro Italiano per la Fotografia in Turin produzierte Ausstellung wird von Walter Guadagnini und Monica Poggi kuratiert und vereint rund 200 Fotografien, die einen umfassenden Überblick über die intensivste Schaffensphase der Künstlerin bieten.

Die Ausstellung zeichnet die Jahre nach, in denen Dorothea Lange einige der dramatischsten Wendepunkte der Geschichte der Vereinigten Staaten dokumentierte, von der Weltwirtschaftskrise bis hin zur Internierung amerikanischer Bürger japanischer Herkunft während des Zweiten Weltkriegs. Durch ihr Objektiv treten Themen zutage, die auch heute noch von großer Aktualität sind, wie Migration, soziale Ungleichheiten, Diskriminierung und die Folgen von Umweltkrisen – stets erzählt anhand der Geschichten und Gesichter der Menschen.

Der Ausstellungsparcours soll die Fähigkeit der Fotografin hervorheben, die Dokumentation der Realität in ein kraftvolles menschliches Zeugnis zu verwandeln. Jedes Bild verleiht seinen Protagonisten Würde zurück und lädt das Publikum dazu ein, über die gesellschaftlichen Veränderungen und die Fragilitäten nachzudenken, die die Zeitgeschichte prägen.

Unter den ausgestellten Werken findet natürlich auch „Migrant Mother“ seinen Platz, die 1936 entstandene Aufnahme, die zu den berühmtesten Fotografien des 20. Jahrhunderts zählt. Das Bild, ein Symbol für die Nöte während der Weltwirtschaftskrise, gilt als einer der herausragendsten Ausdrucksformen der Sozialfotografie und steht bis heute als universelle Ikone für Widerstandsfähigkeit und das Menschsein.

Dorothea Lange, Mittellose Erbsenpflückerinnen in Kalifornien. Mutter von sieben Kindern. 32 Jahre alt. Nipomo, Kalifornien, 1936. The New York Public Library | Library of Congress. Abteilung für Drucke und Fotografien, Washington
Dorothea Lange, „Destitute pea pickers in California. Mother of seven children. Age thirty-two. Nipomo, California, 1936“. The New York Public Library | Library of Congress. Abteilung für Drucke und Fotografien, Washington

Wie der Fotografiehistoriker John Szarkowski feststellte, war Dorothea Lange „aus eigener Entscheidung eine gesellschaftliche Beobachterin und aus Instinkt eine Künstlerin“. Eine Definition, die ihren Ansatz perfekt zusammenfasst: dokumentarische Strenge, tiefe menschliche Sensibilität und die Überzeugung, dass die Fotografie nicht nur ein Instrument der Information, sondern auch ein Mittel des Wissens, der Erinnerung und des bürgerlichen Engagements sein kann.

Die Ausstellung in Verona bietet somit die Gelegenheit, eine der maßgeblichen Stimmen der Fotografie des 20. Jahrhunderts wiederzuentdecken, deren Werk dank der Kraft ihrer Bilder und der außergewöhnlichen Fähigkeit, Geschichte durch Menschen zu erzählen, auch heute noch aktuell ist.

In Verona findet im Internationalen Zentrum für Fotografie „Scavi Scaligeri“ eine große Ausstellung zu Ehren von Dorothea Lange statt.
In Verona findet im Internationalen Zentrum für Fotografie „Scavi Scaligeri“ eine große Ausstellung zu Ehren von Dorothea Lange statt.



Achtung: Die Übersetzung des italienischen Originalartikels ins Deutsche wurde mit Hilfe automatischer Tools erstellt. Wir verpflichten uns, alle Artikel zu überprüfen, aber wir garantieren nicht die völlige Abwesenheit von Ungenauigkeiten in der Übersetzung aufgrund des Programms. Sie können das Original finden, indem Sie auf die ITA-Schaltfläche klicken. Wenn Sie einen Fehler finden, kontaktieren Sie uns bitte.