Das Projekt zur Aufwertung der archäologischen Stätte von Carsulae geht an den Start


Das Kulturministerium investiert 2 Millionen Euro in den Schutz und die Aufwertung der archäologischen Stätte von Carsulae. Geplant sind neue Konservierungsmaßnahmen, ein renoviertes Besucherzentrum und eine neue Überdachung für die Mosaike der römischen Domus.

Der neue Plan zur Aufwertungdes archäologischen Areals von Carsulae in der Provinz Terni nimmt Gestalt an. Das Projekt wird vom Kulturministerium im Rahmen des Programms „Grandi Progetti Beni Culturali“ mit einer Anschubfinanzierung von 2 Millionen Euro unterstützt und zielt darauf ab, den Schutz der Stätte zu stärken und ihre Zugänglichkeit zu verbessern.

Die Initiative sieht eine Reihe von Maßnahmen vor, die sowohl der Erhaltung des archäologischen Parks als auch der Verbesserung der Zugänglichkeit und der Dienstleistungen für die Besucher gewidmet sind. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört die vollständige Neugestaltung des Besucher- und Dokumentationszentrums „Umberto Ciotti“, das von der Gemeinde Terni als Leihgabe an die Regionaldirektion der Nationalmuseen Umbriens überlassen wurde, mit dem Ziel, ein aus museografischer Sicht ansprechenderes und zeitgemäßeres Erlebnis zu bieten.

Das Projekt entstand aus der Zusammenarbeit zwischen den Nationalmuseen von Perugia – Regionaldirektion der Nationalmuseen Umbrien, der Oberaufsicht für Archäologie, Bildende Künste und Landschaft Umbriens, der Stadt Terni, der Stiftung Cassa di Risparmio di Terni e Narni und der Universität Perugia.

Zu den bedeutendsten Maßnahmen gehört der Bau einer neuen dauerhaften Überdachung zum Schutz der Bodenmosaike der Domus, die bei den 2017 begonnenen Ausgrabungskampagnen im südlichen Bereich des Forums freigelegt wurde, die vom Verein „Astra Onlus“ im Rahmen einer ministeriellen Konzession und mit finanzieller Unterstützung der Stiftung „Carit“ durchgeführt wurden. Die Ausgrabungen brachten eine weitläufige Domus aus der augusteischen Zeit ans Licht, die sich durch Repräsentationsräume, Peristyle, Nymphäen und einen aufwendig gestalteten privaten Thermalbereich sowie perfekt erhaltene schwarz-weiße Mosaike mit geometrischen Verzierungen auszeichnet.

Visualisierung der neuen Überdachung. Foto: Generaldirektion Museen
Visualisierung der neuen Überdachung. Foto: Generaldirektion Museen

Das Projekt für die Überdachung, das einer Arbeitsgruppe unter der Leitung von Professor Paolo Belardi, Ordinarius für Architektur- und Stadtplanung am Fachbereich für Bau- und Umweltingenieurwesen, anvertraut wurde, im Rahmen einer Absichtserklärung zwischen dem MiC und der Universität Perugia konzipiert, wurde so konzipiert, dass es Denkmalschutz und Aufwertung miteinander verbindet. Die Struktur, die vom berühmten „Portico nel bosco“ von Heinrich Tessenow inspiriert ist, wird die Mosaike vor Witterungseinflüssen schützen und sich harmonisch in die Landschaft der Monti Martani einfügen. Die Überdachung wird zudem aus poliertem Stahl gefertigt sein und so eine optische Illusion eines Raums „darunter/darüber“ erzeugen, die archäologische Funde, Laufstege und Besucher miteinander in Dialog treten lässt. Dies bietet ein immersives Erlebnis und eine neue Art der Wahrnehmung der Stätte, an der zeitgenössische Architektur und historisches Erbe aufeinandertreffen.

Das Projekt zur Aufwertung der archäologischen Stätte von Carsulae geht an den Start
Das Projekt zur Aufwertung der archäologischen Stätte von Carsulae geht an den Start



Achtung: Die Übersetzung des italienischen Originalartikels ins Deutsche wurde mit Hilfe automatischer Tools erstellt. Wir verpflichten uns, alle Artikel zu überprüfen, aber wir garantieren nicht die völlige Abwesenheit von Ungenauigkeiten in der Übersetzung aufgrund des Programms. Sie können das Original finden, indem Sie auf die ITA-Schaltfläche klicken. Wenn Sie einen Fehler finden, kontaktieren Sie uns bitte.