Sant’Elpidio a Mare: Ein Grab der Picener aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. wurde entdeckt.


In Sant’Elpidio a Mare in der Provinz Fermo wurde ein pikener Grab aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. entdeckt. Die Denkmalschutzbehörde hat die gefundenen archäologischen Funde, darunter Vasen und Keramikgefäße, gesichert.

In Sant’Elpidio a Mare in der Provinz Fermo wurde ein neuer Beleg für die Existenz der picenischen Kultur entdeckt. Bei einer Ortsbesichtigung am 8. September 2026 in der Nähe des städtischen Friedhofs hat die Aufsichtsbehörde für Archäologie, Bildende Künste und Landschaft der Provinzen Ascoli Piceno, Fermo und Macerata einige archäologische Funde identifiziert, die vorläufig einem Grab aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. zugeordnet werden können.

Die Untersuchung wurde ausgelöst durch die Meldung über das Auftauchen von Funden, die zunächst als mutmaßliche archäologische Funde bezeichnet worden waren. Am Dienstagvormittag, dem 8. September, begab sich das technisch-wissenschaftliche Personal der Aufsichtsbehörde unter der Leitung des Architekten Giovanni Issini vor Ort, um die Beschaffenheit der Materialien zu überprüfen. An den Maßnahmen nahmen auch die Techniker und Mitarbeiter des Technischen Amtes der Gemeinde Sant’Elpidio a Mare teil, darunter Ingenieur Raffaele Trobbiani sowie die Mitarbeiter Paolo Capodaglio und Giovanni Marinangeli, zusammen mit dem Kommandanten der örtlichen Carabinieri-Station, Maresciallo Capo Michele Guglielmi.

Die Untersuchungen ermöglichten es, die Art des Fundes rasch zu klären. Bei den Materialien handelt es sich nämlich nicht um vereinzelte Gegenstände, sondern um Teile einer komplexeren Grabbeigabe, bestehend aus Keramikgefäßen und -behältern, die in einer Grabstätte deponiert wurden. Nach ersten Einschätzungen ist das Grab der picenischen Kultur zuzuordnen und lässt sich vorläufig auf das 6. Jahrhundert v. Chr. datieren.

Aufsichtsbehörde für Archäologie, Bildende Künste und Landschaft der Provinzen Ascoli Piceno, Fermo und Macerata
Foto: Oberaufsicht für Archäologie, Bildende Künste und Landschaft der Provinzen Ascoli Piceno, Fermo und Macerata
Foto: Aufsichtsbehörde für Archäologie, Bildende Künste und Landschaft der Provinzen Ascoli Piceno, Fermo und Macerata
Foto: Oberaufsicht für Archäologie, Bildende Künste und Landschaft der Provinzen Ascoli Piceno, Fermo und Macerata

Angesichts des archäologischen Wertes der Fundstücke und der Notwendigkeit, deren Erhaltung zu gewährleisten, hat die Aufsichtsbehörde unverzüglich Maßnahmen ergriffen, um die Funde zu dokumentieren, die Objekte zu bergen und sie in Sicherheit zu bringen.

Der Notfalleinsatz wurde direkt von der ministeriellen Behörde durch den örtlich zuständigen Archäologen, Dr. Francesco Belfiori, geleitet. Die Fundstücke werden nun restauriert und eingehend untersucht, wodurch weitere Informationen über die Bestattung sowie den historischen und archäologischen Kontext, zu dem sie gehören, gewonnen werden können. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden anschließend der Gemeinde Sant’Elpidio a Mare und allen Interessierten zur Verfügung gestellt, sobald die Ergebnisse der eingehenden Untersuchungen vorgelegt werden können.

Der Fund befindet sich in einem Gebiet, das seit langem im Fokus der Denkmalschutzbehörde und anderer für den Schutz des regionalen Kulturerbes zuständiger Stellen steht. Im Laufe der Jahre waren in dem betreffenden Gebiet bereits mehrere zufällige archäologische Funde zu verzeichnen, was dazu beigetragen hat, das Interesse der für die Erforschung und Erhaltung des Kulturerbes zuständigen Behörden aufrechtzuerhalten. Der neue Fund bietet nun die Gelegenheit, das Wissen über die Präsenz der Picener im Gebiet von Sant’Elpidio a Mare durch die Untersuchung der Grabbeigaben und der Merkmale der Bestattung weiter zu vertiefen.

Der nächste Schritt wird nicht nur die wissenschaftliche Untersuchung der Fundstücke umfassen, sondern auch deren mögliche Aufwertung. Die Denkmalschutzbehörde und die Gemeinde werden in den kommenden Wochen gemeinsam daran arbeiten, die geeignetsten Wege zu finden, um die Entdeckung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Stadtverwaltung hat bereits ihre Bereitschaft bekundet, angemessene Ressourcen und Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen, um die Fundstücke unterzubringen und ihre künftige Besichtigung durch die Öffentlichkeit zu ermöglichen. Zeitplan und Vorgehensweise werden auf der Grundlage der technischen Vorgaben festgelegt, die von der Denkmalschutzbehörde nach Abschluss der Restaurierungs- und Untersuchungsarbeiten bereitgestellt werden.

Sant’Elpidio a Mare: Ein Grab der Picener aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. wurde entdeckt.
Sant’Elpidio a Mare: Ein Grab der Picener aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. wurde entdeckt.



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