Vom 31. Oktober 2026 bis zum 28. Februar 2027 beherbergen die OGR Turin, das Zentrum der Fondazione CRT, die Ausstellung „The Quantum Effect“, die sich mit der Rolle der Quantentheorie in der zeitgenössischen visuellen Kultur befasst – vom Kino über die Popkultur bis hin zu den künstlerischen Praktiken der letzten Jahrzehnte. Das von den OGR Turin und SMAC Venice (San Marco Art Venice) produzierte Projekt wird von Daniel Birnbaum und Jacqui Davies kuratiert und präsentiert sich als Gruppenausstellung, die sich anhand der Werke einiger der führenden Vertreter der internationalen Kunstszene mit den Paradoxien von Raum und Zeit auseinandersetzt.
Die Ausstellung vereint Werke von Künstlern wie Cerith Wyn Evans, Isa Genzken, Tomás Saraceno, Mark Leckey, Rirkrit Tiravanija, Elaine Sturtevant und Man Ray und stellt dabei verschiedene Ausdrucksformen und Forschungsansätze in Beziehung, die durch das Interesse an Konzepten im Zusammenhang mit Wahrnehmung, dem Universum und den Grenzen des Wissens verbunden sind.
Neben der Hauptausstellung wird „The Quantum Effect“ von einem Rahmenprogramm begleitet, darunter die Präsentation eines „Infinity Mirror Room“ von Yayoi Kusama, einer der bekanntesten Persönlichkeiten der internationalen zeitgenössischen Kunst. Die Installation „The Eternally Infinite Light of the Universe Illuminating the Quest for Truth“ nutzt Licht, Reflexionen und Wiederholungen, um eine Reflexion über die Themen der Unendlichkeit, der Wahrnehmung des Raums und der Beziehung zwischen Individuum und Universum anzuregen.
Das Programm umfasst zudem eine Filmreihe, die in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Kinomuseum organisiert wird und eine Auswahl an Filmen präsentiert, die im Dialog mit den in der Ausstellung behandelten Themen stehen. Das Projekt geht auch von filmischen Bezügen aus, die den kuratorischen Ansatz beeinflusst haben, darunter der rätselhafte schwarze Monolith aus „2001: Odyssee im Weltraum“ (1968) von Stanley Kubrick, um die Verbindungen zwischen Kino, Wahrnehmung und spekulativen Vorstellungswelten zu untersuchen.
Die in der Ausstellung entwickelten Überlegungen werden zudem durch den Band „The Quantum Effect“ vertieft, der im Verlag Walther und Franz Koenig erschienen ist und dessen Form an den Monolithen erinnert, sowie durch eine Veranstaltungsreihe, die sich mit den Auswirkungen der Quantentheorie auf die zeitgenössische Kunst und Kultur befasst. Die Eröffnung findet am Freitag, den 30. Oktober 2026, von 19 bis 23 Uhr im Binario 1 der OGR Turin statt.
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| Die Quantenphysik hält Einzug in die Kunst: „The Quantum Effect“ kommt in die OGR Turin |
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