Vom 24. September bis zum 12. Dezember 2026 präsentiert die Gagosian-Galerie in Grosvenor Hill, London, die Ausstellung „This Is Still Not a Pipe: The Afterlife of Magritte“, die René Magritte und dem Einfluss gewidmet ist, den der Künstler nach wie vor auf die zeitgenössische Kunst ausübt. Die von Jasper Sharp und Bernard Lagrange kuratierte Ausstellung vereint Gemälde, Arbeiten auf Papier, Skulpturen und Fotografien aus internationalen Museen und Privatsammlungen. Die Ausstellung zeichnet die gesamte Karriere von René Magritte anhand einiger seiner berühmtesten Bilder nach – von den bekannten Pfeifen über Äpfel und Melonen bis hin zu den mit Wolken übersäten Himmeln – und stellt sie Werken zeitgenössischer Künstler verschiedener Generationen gegenüber, von denen viele eigens für diesen Anlass geschaffen wurden.
Die Ausstellung soll verdeutlichen, wie Magrittes Bildsprache das zeitgenössische künstlerische Schaffen weiterhin inspiriert, und den Dialog zwischen seiner Poetik und den neuesten künstlerischen Experimenten hervorheben. Durch diese Gegenüberstellung wird die Aktualität eines Werks deutlich, das es verstanden hat, das Verhältnis zwischen Bild, Realität und Darstellung neu zu definieren.
Die Initiative feiert zudem zwei wichtige Jubiläen. So jährt sich zum zwanzigsten Mal die Ausstellung „Magritte and Contemporary Art: The Treachery of Images“, die zwischen 2006 und 2007 im Los Angeles County Museum of Art (LACMA) stattfand und als erste große Untersuchung zum Einfluss Magrittes auf amerikanische und europäische Künstler der Nachkriegszeit gilt. Gleichzeitig würdigt die Ausstellung den 90. Jahrestag der historischen Internationalen Surrealismus-Ausstellung von 1936, die nur wenige Schritte vom Londoner Standort von Gagosian entfernt stattfand und als eines der Ereignisse gilt, die zur internationalen Anerkennung des Künstlers beitrugen.
Zu den ausgestellten Meisterwerken gehört „La Lampe philosophique“ (Die Lampe des Philosophen, 1936), eines der bedeutendsten Gemälde aus Magrittes Schaffen, das bereits in der LACMA-Ausstellung zu sehen war. Das Werk, das oft als konzeptuelles Selbstporträt interpretiert wird, reflektiert die Themen Paradoxon, Identität und Introspektion – zentrale Elemente in der Poetik des Künstlers.
In seinem Kommentar zum Projekt betonte Larry Gagosian, dass sich Magrittes Einfluss weiterhin weit über die Welt der Kunst hinaus manifestiere und Bereiche wie Werbung, Design, Mode und Musik durchdringe. Die Ausstellung soll nach den Vorstellungen des Galeristen dem Publikum eine neue Gelegenheit bieten, sich mit der Ausdruckskraft, der Ironie und dem Geheimnis auseinanderzusetzen, die das Werk des Meisters des Surrealismus prägen.
Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit Charly Herscovici, dem Präsidenten der Fondation Magritte, und unter Mitwirkung bedeutender Magritte-Forscher realisiert wurde, wird von einem reich bebilderten Katalog begleitet. Die vollständige Liste der beteiligten zeitgenössischen Künstler wird in Kürze bekannt gegeben und umfasst sowohl Künstler, die bereits in der historischen Ausstellung des LACMA vertreten waren, als auch neue Akteure, die sich zum ersten Mal mit dem Erbe Magrittes auseinandersetzen.
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| London: Gagosian würdigt René Magritte und sein Vermächtnis in der zeitgenössischen Kunst |
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