SGPI01:2024, die erste Norm für den Schutz, die Aufwertung und die Zugänglichkeit des kulturellen Erbes, die von den Stati Generali del Patrimonio Italiano zusammen mit Certiquality gefördert wird, wurde in Florenz vorgestellt. Die Initiative zielt darauf ab, ein innovatives Modell für die Verwaltung des kulturellen Erbes und der Landschaften einzuführen, das in der Lage ist, Erhaltung, wirtschaftliche Entwicklung und öffentliche Nutzung in einer integrierten Perspektive zu verbinden.
Die offizielle Präsentation fand am vergangenen Mittwoch im Palazzo Guadagni Strozzi Sacrati statt, dem Sitz der Region Toskana, die die Veranstaltung gesponsert hat. Das Treffen stellte einen Moment der Konfrontation zwischen den Institutionen, den Akteuren des Sektors und den an der Verwaltung des kulturellen Erbes beteiligten Personen dar, wobei die Notwendigkeit strukturierter und gemeinsamer Instrumente zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Inwertsetzung des kulturellen Erbes hervorgehoben wurde.
Die Norm SGPI01:2024 versteht sich als ein umfassendes Managementsystem, das über das traditionelle Konzept der einfachen Einhaltung von Vorschriften hinausgeht. Im Mittelpunkt steht eine weiterentwickelte Vision des kulturellen Erbes, das nicht nur als zu bewahrendes Element verstanden wird, sondern als dynamische Ressource, die im Laufe der Zeit aufgewertet und auf sichere, integrative und nachhaltige Weise zugänglich gemacht werden muss.
Die Zertifizierung richtet sich an eine breite und übergreifende Öffentlichkeit, einschließlich öffentlicher Verwaltungen, Körperschaften, Stiftungen, Vereinigungen, Unternehmen und privater Akteure, unabhängig von ihrer Rechtsform. Ziel ist es, ein praktisches Instrument zur Verbesserung der Qualität der Verwaltungsprozesse bereitzustellen und gleichzeitig ein größeres Verantwortungsbewusstsein für den Schutz und die Nutzung des Kulturerbes zu fördern.
Die wirksame Anwendung der Norm wird von CQY gewährleistet, einer von den Stati Generali del Patrimonio Italiano anerkannten Zertifizierungsstelle, die mit Hilfe von Audits unabhängiger Dritter arbeitet. Die Audits werden von auf den Sektor spezialisierten Prüfern durchgeführt, deren Aufgabe es ist, die Angemessenheit der Managementsysteme zu bewerten, die von den Einrichtungen, die eine Zertifizierung beantragen, eingeführt wurden.
Zu den Vorteilen, die sich für zertifizierte Einrichtungen ergeben, gehören die Möglichkeit, neue wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen, Finanzmittel und Spenden anzuziehen und das Image des Gebiets, in dem sich die Anlage befindet, zu stärken. Das vorgeschlagene Modell zielt auch darauf ab, ein strukturierteres und bewussteres Management zu fördern und so zur Erhaltung des kulturellen Erbes und der kulturellen Identität beizutragen.
Ein besonderes Element der Norm SGPI01:2024 ist die Tatsache, dass sich die Zertifizierung nicht auf das einzelne Gut als Produkt bezieht, sondern auf das gesamte Managementsystem und die zu seiner Steuerung eingerichteten Prozesse. Dieser Ansatz ermöglicht es, wirksamer in die Organisations- und Managementdynamik einzugreifen und eine langfristige Vision zu fördern.
Mit der Einführung dieses Standards geben die Stati Generali del Patrimonio Italiano den Betreibern ein konkretes Instrument an die Hand, um die Managementpraktiken zu qualifizieren und zu verbessern und so den sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Wert des Erbes zu stärken. Ziel ist es, zu einem nachhaltigen Wachstum des Sektors beizutragen, in dem der Schutz und die Aufwertung auf integrierte Weise erfolgen können, die den Bedürfnissen der Gemeinschaft und der künftigen Generationen gerecht wird.
Cristina Manetti, Beigeordnete für Kultur der Region Toskana, kommentiert die Entstehung der neuen Norm: “Wirtschaftliche Nachhaltigkeit, Nutzbarkeit und Erhaltung sind die drei Säulen, auf denen diese neue Zertifizierung beruht; zusammen mit der Kontrolle durch Dritte und Unabhängige machen sie einen echten Unterschied bei der exzellenten Verwaltung eines Gutes aus. Wir begrüßen daher eine Initiative wie diese, die verdienstvolle Betreiber hervorhebt.”
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| Der erste Standard für die Verwaltung des kulturellen Erbes ist geboren |
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