Von der Casa del Fascio zur Casa del Fascino: Im Herzen des historischen Zentrums von Lentini (Syrakus), auf der Piazza Duomo, bereitet sich ein staatliches Gebäude, das über sechzig Jahre lang geschlossen war, darauf vor, in die Stadt zurückzukehren, und zwar im Rahmen eines von der Genossenschaft Badia Lost & Found geförderten Projekts zur Wiederherstellung, Umfunktionierung und Aufwertung. Die ehemalige Casa del Fascio, ein Ort voller historischer Schichten und städtischem Gedächtnis, ist heute ein emblematischer Fall zeitgenössischer kultureller Erneuerung: Sie wurde zurückgewonnen und in ein Jugendkulturzentrum namens Caserma Creativa / Fàscino umgewandelt.
Der von Badia Lost & Found eingeschlagene Weg ist Teil einer langfristigen staatlichen Konzession über fünfzig Jahre, die derzeit fertig gestellt wird. Es handelt sich um ein fortschrittliches Partnerschaftsmodell, das öffentliche Einrichtungen, die akademische Welt und Unternehmen zusammenbringt, mit dem Ziel, der Gemeinschaft einen symbolischen Wert durch eine integrierte Vision zurückzugeben, die in der Lage ist, den Schutz des Kulturerbes, Innovation und territoriale Entwicklung zu verbinden.
Die Ursprünge des Gebäudes gehen auf die Aufhebung des Klosters San Domenico im Jahr 1866, den Einsturz der Kirche im Jahr 1904 und die anschließenden Umgestaltungen im 20. Jahrhundert zurück, durch die seine Funktionen und seine Identität bis zu seiner schrittweisen Stilllegung neu definiert wurden. Das Projekt zielt nun darauf ab, die ehemalige Casa del Fascio in ein Jugendkulturzentrum umzuwandeln, einen offenen und dynamischen Raum, der in der Lage ist, mit zeitgenössischen Sprachen und neuen Formen der kreativen Produktion in Dialog zu treten. Die Perspektive besteht darin, einen Ort zu aktivieren, der in der Lage ist, künstlerische Praktiken, Bildungsaktivitäten, unternehmerische Initiativen und soziale Innovationsprojekte zu beherbergen und so zur Stärkung der lokalen kulturellen Identität und zur wirtschaftlichen Reaktivierung des historischen Zentrums beizutragen.
Ein wichtiger Schritt in diesem Prozess fand heute mit einem öffentlichen Tag der Diskussion und des Austauschs statt, an dem Vertreter der Agenzia del Demanio, der Soprintendenza ai Beni Culturali und lokaler Institutionen sowie Wissenschaftler und Experten von nationaler Bedeutung teilnahmen. Das Treffen stellte einen Moment der Synthese zwischen Planungsvision und Bürgerbeteiligung dar und markierte einen weiteren Schritt in Richtung der operativen Definition der Intervention.
Der Beitrag der akademischen Welt erwies sich als entscheidend. Die Überlegungen von Professor Claudio Gambino von der Universität Kore in Enna und den Professorinnen Sonia Caterina Giaccone und Emanuela Presciani orientierten das Projekt an den entwickelten Modellen der Aufwertung, des territorialen Marketings und des Aufbaus wettbewerbsfähiger kultureller Systeme, wobei die strategische Rolle der Kultur als Hebel für eine nachhaltige Entwicklung hervorgehoben wurde.
Das Projekt Caserma Creativa / Fàscino möchte sich durch seine Fähigkeit auszeichnen, Prozesse der Stadterneuerung zu aktivieren, die auf Partizipation, Zugänglichkeit und funktionaler Hybridisierung basieren. Ziel ist es, ein offenes und integratives Ökosystem zu schaffen, in dem kulturelle, pädagogische und produktive Dimensionen synergetisch ineinandergreifen. Unter diesem Gesichtspunkt ist der Raum nicht nur als Container, sondern als kulturelle Infrastruktur gedacht, die im Laufe der Zeit einen Mehrwert schaffen kann.
Der Eingriff ist Teil einer umfassenderen Vision der Wiederbelebung des historischen Zentrums von Lentini, wo die Wiederherstellung des architektonischen Erbes zu einem Instrument zur Aktivierung neuer Wirtschaftszweige und zur Stärkung des sozialen Gefüges wird. Die Wiedereröffnung der ehemaligen Casa del Fascio stellt somit eine Gelegenheit dar, die städtische Dynamik zu reaktivieren, kulturelles Unternehmertum zu fördern und die Beteiligung der neuen Generationen zu unterstützen.
Der Tag des 10. April war auch ein Moment des kollektiven Bewusstseins, der darauf abzielte, das unternehmerische Gefüge und die Bürgerschaft in einen gemeinsamen Prozess der Wiederaneignung des öffentlichen Raums einzubeziehen. In diesem Zusammenhang nimmt die aktive Beteiligung der Gemeinschaft eine zentrale Rolle ein und hilft, die zukünftige Nutzung und Verwaltung des Objekts zu definieren.
Unterstützt wird das Projekt durch die Partnerschaft mit Video Mediterraneo, das den Prozess mit einer auf die Aufwertung des Gebiets ausgerichteten Kommunikationsstrategie und Medienberichterstattung begleiten wird. Ziel ist es, die Sichtbarkeit der Initiative auch anlässlich von Sant’Alfio 2026 zu erhöhen, indem sie in eine Gelegenheit zum Geschichtenerzählen und zur Werbung auf breiter Ebene verwandelt wird.
Mit dieser Aktion festigt Badia Lost & Found seine Rolle als aktiver Akteur im Bereich der innovativen Verwaltung öffentlicher Güter und zeigt, wie historisches Erbe als zeitgenössische kulturelle Infrastruktur neu interpretiert werden kann. Das Projekt basiert auf der Fähigkeit, positive Netzwerke zwischen öffentlicher und privater Hand zu aktivieren und nachhaltige und reproduzierbare Entwicklungsmodelle zu fördern.
Die ehemalige Casa del Fascio soll nicht nur ein Ort werden, der der Stadt zurückgegeben wird, sondern auch ein dynamisches kulturelles Instrument, das im Laufe der Zeit einen Mehrwert schafft. Seine Umwandlung ist eine Herausforderung und eine Chance zugleich: eine komplexe und vielschichtige Geschichte im Lichte der Bedürfnisse der Gegenwart neu zu lesen und sie in eine gemeinsame Ressource für die neuen Generationen und die Zukunft des Gebiets zu verwandeln.
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| Von der Casa del Fascio zur Casa del Fascino: In Lentini wird das Gebäude als Kulturzentrum wiedergeboren |
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