Vom 24. März bis zum 26. Juli 2026 zeigt das Grand Palais in Paris die Ausstellung Matisse 1941-1954. In seinen letzten Lebensjahren entwickelte Henri Matisse eine neue Sprache, die auf ausgeschnittenen Formen und der Intensität der reinen Farbe basiert. Mehr als 300 Werke, darunter Gemälde, Zeichnungen, Bücher und Gouache découpées, erzählen die Geschichte eines Künstlers, der sich zwischen 1941 und 1954 ständig weiterentwickelte. Die von Claudine Grammont, der Leiterin der Grafikabteilung des Musée national d’art moderne - Centre Pompidou, kuratierte Ausstellung beleuchtet die letzten Jahre von Matisse’ Karriere anhand zahlreicher Werke aus den Sammlungen des Centre Pompidou und bedeutender internationaler Leihgaben. Die Ausstellung soll den zutiefst multidisziplinären Charakter seines Schaffens in dieser Phase hervorheben, indem sie eine außergewöhnliche Reihe von Gouachen mit Ausschnitten neben Gemälden, Zeichnungen, illustrierten Büchern, Textilien und Glasmalereien präsentiert.
In seinen achtziger Jahren erneuerte Matisse die Technik des Scherenschnitts radikal und verwandelte sie in eine autonome Sprache, die frei und universell in ihrer Wesentlichkeit ist. Diese Ausdrucksform, die sich sowohl für Reproduktionen als auch für monumentale Werke eignet, ermöglicht es ihm, die dekorative Dimension seiner Kunst voll zum Ausdruck zu bringen.
Die Ausstellung veranschaulicht, dass die Malerei nach wie vor im Mittelpunkt seines Werks steht, ohne dass sie durch Scherenschnitte ersetzt wird: Im Gegenteil, sie wird in Bezug auf Raum, Farbintensität und visuelle Energie weiter ausgebaut. Zu den wichtigsten Kernstücken gehören die große Serie der Intérieurs de Vence (1947-1948), das Jazz-Album, die Serie Thèmes et variations, die Pinsel- und Tuschezeichnungen sowie die Elemente im Zusammenhang mit dem Projekt der Chapelle de Vence. Ebenfalls zu sehen sind die monumentalen Tafeln La Gerbe und Les Acanthes sowie, als Höhepunkt, die außergewöhnlich großen Scherenschnittfiguren, darunter La Tristesse du roi, Zulma, La Danseuse créole und die berühmten Nus bleus.
Die Ausstellung ist als eine Reise durch das kreative Universum des Künstlers konzipiert und stellt die lebendige Atmosphäre seines sich ständig verändernden Ateliers wieder her. Der Besucher ist eingeladen, Raum für Raum den üppigen visuellen “Garten” von Matisse zu erkunden, der seinen unerschöpflichen Erfindungsreichtum verkörpert.
Die Ausstellung ist eine Koproduktion zwischen dem Centre Pompidou und dem GrandPalaisRmn, unter Beteiligung des Musée Matisse in Nizza.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 Uhr bis 19.30 Uhr; freitags bis 22 Uhr.
![]() |
| Eine große Ausstellung im Grand Palais in Paris erzählt von den letzten Jahren von Henri Matisse |
Achtung: Die Übersetzung des italienischen Originalartikels ins Deutsche wurde mit Hilfe automatischer Tools erstellt. Wir verpflichten uns, alle Artikel zu überprüfen, aber wir garantieren nicht die völlige Abwesenheit von Ungenauigkeiten in der Übersetzung aufgrund des Programms. Sie können das Original finden, indem Sie auf die ITA-Schaltfläche klicken. Wenn Sie einen Fehler finden, kontaktieren Sie uns bitte.