Bis zum 31. Mai 2026 präsentiert MARCOROSSI artecontemporanea Urbs ex arboribus, die erste Einzelausstellung von Luca Pancrazzi in den Räumlichkeiten der Galerie in Pietrasanta. Das Projekt versammelt einen Kern aktueller Werke, die einige der Hauptlinien der Forschung des Künstlers dokumentieren. Dazu gehören die bekannten “Weißen”, die auf roher Leinwand entstehen, die großen Papiere, die durch chromatische Schichtungen und essentielle Zeichen konstruiert werden, sowie eine Reihe von kleinformatigen Arbeiten auf Leinwand und Papier, die weitere Möglichkeiten zum Experimentieren eröffnen.
Der aus dem Lateinischen stammende Titel der Ausstellung kann mit “Stadt der Bäume” übersetzt werden und leitet eine Überlegung ein, die die übliche Sichtweise auf die Beziehung zwischen Mensch und Umwelt umstößt. In der von Pancrazzi vorgeschlagenen Vision sind es die Pflanzen, die den Blick auf die Stadt lenken und damit ein implizites Urteil über die Modalitäten des zeitgenössischen Lebens zum Ausdruck bringen. In dieser Lesart verschwinden die Bäume nicht aus dem städtischen Raum, sondern bleiben in Wartestellung, bereit, sich ein von der künstlichen Präsenz der Architektur geprägtes Territorium wieder anzueignen.
Das zentrale Thema der Ausstellung ist die Landschaft, die als Grenzbereich zwischen der natürlichen Dimension und der vom Menschen geschaffenen Konstruktion verstanden wird. Visuelle Wahrnehmung, Erinnerung und eine kritische Reflexion über die Gegenwart sind in diesem Bereich miteinander verwoben. Die Arbeiten auf Papier zeigen ein schnelleres Tempo und eine größere Offenheit für das Unerwartete, indem sie chromatische Variationen und Abweichungen des Zeichens zulassen, die die Energie des kreativen Prozesses sichtbar machen. Die monochromen Arbeiten auf Leinwand hingegen entwickeln sich aus einer minimalen Regel und geben einem Wachstum Gestalt, das an organische und nichtlineare Dynamik erinnert.
“Ich mag den Gedanken, dass wir von den Pflanzen, die uns umgeben, beobachtet und toleriert werden und dass sie unsere einzige, nicht nur symbolische Hoffnung sind, einen natürlicheren Weg zur Existenz zu finden”, schreibt der Künstler.
Luca Pancrazzis Forschung hat sich im Laufe der Zeit in verschiedenen Sprachen entwickelt, darunter Malerei, Bildhauerei, Fotografie und Installation, wobei er einen ständigen Dialog zwischen Techniken und Ausdrucksbereichen aufrechterhält. Nach seiner Ausbildung in Florenz arbeitete der Künstler in New York mit Sol LeWitt und in Rom mit Alighiero Boetti. Seine Ausstellungslaufbahn umfasst Teilnahmen an wichtigen institutionellen Kontexten, darunter die Biennale von Venedig 1997, das Whitney Museum of American Art in Champion 1998, die Quadriennale in Rom 2008, das PAC in Mailand 2004 und Palazzo Te in Mantua 2016.
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| Pietrasanta, Luca Pancrazzi untersucht die Beziehung zwischen Stadt und Natur in "Urbs ex arboribus |
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