Der sensationelle Diebstahl, der im Herbst 2025 im Louvre stattfand, soll verfilmt werden. Der französische Regisseur Romain Gavras wird einen Spielfilm über den Diebstahl der französischen Kronjuwelen entwickeln, der sich am 19. Oktober 2025 in dem berühmten Pariser Museum ereignete. Das hat die Fachzeitschrift Le Film français in einem Exklusivbericht enthüllt. Das Projekt befindet sich derzeit in der Entwicklung: Titel, Besetzung und Erscheinungsdatum wurden noch nicht bekannt gegeben, aber laut der Zeitschrift könnten die Dreharbeiten im nächsten Jahr beginnen, während der Film möglicherweise 2028 in die Kinos kommen wird.
Für das Drehbuch des Films, der dem Louvre gewidmet ist, wird Gavras mit Simon Jacquet und Mourad Winter zusammenarbeiten. Das Filmprojekt wird auch auf dem Enthüllungsbuch Main basse sur le Louvre basieren, einem Buch über den Diebstahl, das von den Journalisten Jean-Michel Décugis, Jérémie Pham-Lê und Nicolas-Charles Torrent unterzeichnet und am 27. Mai 2026 von Flammarion veröffentlicht wird. Das Buch rekonstruiert die Geschichte im Detail anhand von Dokumenten und Informationen, die direkt aus der gerichtlichen Untersuchung stammen. Gerade die Ermittlungen zu dem Raubüberfall machten die Episode schnell zu einem weltweiten Medienphänomen, das durch Bilder, Rekonstruktionen und ständige Verweise auf die Populärkultur angeheizt wurde.
Schon in den ersten Stunden nach dem Überfall begann das Internet, den Vorfall durch Memes, Montagen und Vergleiche mit einigen der berühmtesten Filme über große Raubüberfälle neu zu interpretieren. Viele haben das Universum von Ocean’s Eleven heraufbeschworen, andere haben Lupin oder The Pink Panther zitiert und die Räuber zu fast legendären Figuren gemacht, noch bevor die Ermittlungen abgeschlossen waren. Die erzählerische Kraft der Episode ergibt sich vor allem aus der Dynamik des Raubüberfalls selbst, der direkt aus einem Drehbuch zu stammen schien. Den Rekonstruktionen zufolge gelang es einer organisierten Diebesbande, am helllichten Tag in den Louvre einzubrechen: Mit Hilfe von Baumaschinen und Masken gelangten die Räuber zu den Vitrinen, zerstörten diese in wenigen Minuten und flüchteten schnell auf Motorrollern.
Bei dem Überfall wurden acht französische Kronjuwelen im geschätzten Wert von rund 90 Millionen Euro gestohlen. Unter den gestohlenen Stücken befanden sich Gegenstände, die mit wichtigen historischen Persönlichkeiten der französischen Monarchie in Verbindung stehen, darunter auch Schmuckstücke, die Kaiserin Eugénie gehörten. Während der Flucht fiel die Krone der Kaiserin selbst zu Boden und wurde beschädigt aufgefunden. Trotz der anschließenden Verhaftung durch französische Ermittler konnte der Großteil des gestohlenen Schmucks bis heute nicht wiedergefunden werden. Auch dies hat zur dunklen Faszination der Affäre beigetragen und ihren fast mythologischen Status in der zeitgenössischen kollektiven Vorstellung gefestigt.
Während wir noch auf weitere Details zur Produktion warten, sieht der Film über den Louvre-Diebstahl bereits wie eines der am sehnlichsten erwarteten europäischen Projekte aus. Die Kombination aus einer realen Geschichte, die bereits in die Populärkultur eingegangen ist, der Beteiligung eines Regisseurs wie Romain Gavras und der zeitlosen Anziehungskraft des Raubfilms scheint dazu bestimmt zu sein, internationale Aufmerksamkeit zu erregen. Hatte der Raubüberfall von 2025 den Eindruck erweckt, direkt für das Kino geschrieben worden zu sein, so wird es nun das Kino sein, das ihn endgültig zur Legende werden lässt.
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| Der Louvre-Raub wird verfilmt: Romain Gavras bringt den Raubüberfall des Jahrzehnts ins Kino |
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