Das vom Staat erworbene Gemälde „Ecce Homo“ von Antonello da Messina wurde dem CL-Treffen als Leihgabe zur Verfügung gestellt


Zwei Monate nach seiner Aufnahme in die Sammlung des Nationalmuseums der Abruzzen wird das Gemälde „Ecce Homo“ von Antonello da Messina, das der Staat im Februar für 14,9 Millionen Dollar erworben hat, anlässlich des Treffens von „Comunione e Liberazione“ eine Woche lang auf der Messe in Rimini ausgestellt: all dies jedoch mit sehr kurzer Vorankündigung und wenig Information.

Kaum angekommen, muss es schon wieder weg:Das Gemälde„Ecce Homo“ von Antonello da Messina, das der italienische Staat im vergangenen Februar für 14,9 Millionen Dollar (rund 12,6 Millionen Euro) erworben hatte und das in die Ausstellung des MuNDA – Museo Nazionale d’Abruzzo aufgenommen wurde, verlässt bereits im Juni 2026, nur zwei Monate nach seiner Aufnahme in die Sammlungen des Museums in L’Aquila, seinen Standort, um als Leihgabe auf der Messe in Rimini anlässlich des „Meeting für die Freundschaft unter den Völkern“ ausgestellt zu werden, das vom 21. bis 26. August stattfindet. Der Transport war zwar geplant, gewinnt jedoch besondere Bedeutung, wenn man bedenkt, dass das Werk erst vor zwei Monaten im Museum eingetroffen ist und L’Aquila die italienische Kulturhauptstadt 2026 ist – vor allem aber kurz nach dem Diebstahl der Gemälde von Antonello aus dem Regionalmuseum von Messina.

Die Besucher des MuNDA werden nun von einem Hinweis empfangen, der über die vorübergehende Verlegung des Gemäldes informiert und der vom Philosophiewissenschaftler Simone Pollo in den sozialen Medien veröffentlicht wurde: Das Schild weist darauf hin, dass das mittlerweile berühmte Gemälde von Antonello gerade wegen des CL-Treffens an der romagnolischen Riviera fehlt.

Antonello da Messina, „Ecce Homo“, Vorderseite (um 1470; Tempera auf Holz, 20,3 x 14,9 cm)
Antonello da Messina, Ecce Homo, Vorderseite (um 1470; Tempera auf Holz, 20,3 x 14,9 cm; L’Aquila, Museo Nazionale d’Abruzzo)

Das „Ecce Homo“ ist ein kleinformatiges Holztafelbild, etwa 20 mal 15 Zentimeter groß, das sich jedoch durch eine außergewöhnliche Ausdruckskraft auszeichnet. Das Werk ist beidseitig bemalt und weist zwei Bilder auf, die eng miteinander verbunden sind. Auf der einen Seite ist Christus als Halbfigur dargestellt, mit einem von der Passion gezeichneten Gesicht und einem Blick, der direkt auf den Betrachter gerichtet ist. Das Bild stellt so einen stillen und unmittelbaren Dialog her, der die Distanz zwischen der dargestellten Figur und dem Betrachter aufhebt. Auf der anderen Seite ist hingegen der bußende Heilige Hieronymus zu sehen, eingebettet in eine felsige und karge Landschaft, die als Ort der Einsamkeit und Meditation konzipiert ist.

Das Tafelbild war für die private Andacht bestimmt: ein Bild, das man aufbewahren und bei sich tragen sollte, bestimmt für die individuelle und stille Kontemplation. Es lässt sich auf die Zeit zwischen 1460 und 1465 datieren und gehört zu einer entscheidenden Phase im künstlerischen Werdegang von Antonello da Messina, in der sich die Kenntnisse der flämischen Malerei mit der italienischen Tradition vermischten. Aus dieser Begegnung entsteht eine Bildsprache, die sich durch eine besondere Lichtintensität, eine größere Natürlichkeit in der Darstellung der Figuren und eine bemerkenswerte psychologische Tiefe auszeichnet.

Die Bekanntmachung beim MuNDA. Foto: Simone Pollo
Die Ankündigung im MuNDA. Foto: Simone Pollo

Das im MuNDA aufbewahrte Werk gilt zudem als die erste bekannte Version des „Ecce Homo“, die Antonello geschaffen hat. Das Sujet sollte später mehrfach im Schaffen des Künstlers wiederkehren, bis es zu einigen der höchsten Ausdrucksformen der Darstellung der Menschlichkeit Christi in der Renaissance gelangte. Nach einem langen Aufenthalt in Privatsammlungen wurde das äußerst seltene Tafelbild dank des Erwerbs durch das Kulturministerium der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht.

Das Problem ist jedoch, dass der Abtransport – wenn auch nur für eine Woche – kaum Beachtung fand, und viele, darunter auch Pollo selbst, der sich überrascht über die vorübergehende Verlegung des Werks zeigte, dürften überrumpelt worden sein. Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass das Kulturministerium ein Werk für das CL-Treffen zur Verfügung stellt: Dies geschah bereits im vergangenen Jahr mit einem dem Perugino zugeschriebenen Werk, das in der Nationalgalerie von Umbrien in Perugia aufbewahrt wird. Doch während die Leihgabe im vergangenen Jahr noch als akzeptabel angesehen werden konnte, da ein weniger bedeutendes Werk nach Rimini gereist war, sieht es in diesem Jahr anders aus, da dem MuNDA für einige Tage der Hauptgrund entzogen wird, aus dem viele Besucher das Museum besuchen. Zwar hatte das MiC eine „Tour“des „Ecce Homo“ durch verschiedene italienische Städte angekündigt, doch man hatte nicht damit gerechnet, dass sie in Rimini beginnen würde, und vor allem erfolgte die Ankündigung sehr kurzfristig.

Das vom Staat erworbene Gemälde „Ecce Homo“ von Antonello da Messina wurde dem CL-Treffen als Leihgabe zur Verfügung gestellt
Das vom Staat erworbene Gemälde „Ecce Homo“ von Antonello da Messina wurde dem CL-Treffen als Leihgabe zur Verfügung gestellt



Achtung: Die Übersetzung des italienischen Originalartikels ins Deutsche wurde mit Hilfe automatischer Tools erstellt. Wir verpflichten uns, alle Artikel zu überprüfen, aber wir garantieren nicht die völlige Abwesenheit von Ungenauigkeiten in der Übersetzung aufgrund des Programms. Sie können das Original finden, indem Sie auf die ITA-Schaltfläche klicken. Wenn Sie einen Fehler finden, kontaktieren Sie uns bitte.