Die BPER Banca eröffnet am 3. September das neue Kulturzentrum in L’Aquila und im Oktober das in Ferrara


Das Projekt zur Aufwertung des künstlerischen Erbes der BPER Banca wird mit der Eröffnung des neuen Kulturzentrums in L’Aquila und der bevorstehenden Einweihung des Standorts in Ferrara fortgesetzt. Und in Modena präsentiert die Galleria BPER ab dem 18. September eine Ausstellung, die dem künstlerischen Schaffen der Arte Informale gewidmet ist.

Die BPER Banca setzt ihren Weg fort, ihr Kunstvermögen in ein weitreichendes Kultursystem zu verwandeln, das Sammlungen, Regionen und Gemeinschaften miteinander verbindet. Das Projekt „La Galleria BPER“ wird um neue Orte bereichert, die der Vermittlung und Aufwertung der Kunstwerke der Bank durch Ausstellungen, Bildungsangebote und öffentliche Initiativen gewidmet sind.

Nur wenige Tage vor der für den 3. September 2026 geplanten Eröffnung des neuen Kulturzentrums in L’Aquila richtet sich der Blick bereits auf die nächsten Termine. Am 6. Oktober 2026 wird nämlich das Kulturzentrum in Ferrara eingeweiht, das im historischen Palazzo Barbantini-Koch untergebracht ist. Derzeit umfasst die BPER-Galerie die historischen Standorte in Modena, Genua, Brescia und Mailand, zu denen nun die neuen Kulturzentren in L’Aquila und Ferrara hinzukommen. Ein Projekt, das die Sammlung nicht als statisches Erbe betrachtet, sondern als Instrument der Forschung, des Wissens und der Teilhabe, das in der Lage ist, neue Verbindungen zu den Regionen zu schaffen.

Der historische Palazzo Farinosi Branconi wird das neue Kulturzentrum in L’Aquila beherbergen, das am Donnerstag, dem 3. September 2026, nach der für den Vortag geplanten offiziellen Einweihung für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird. Der neue Standort wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, die Dauerausstellung der „Galleria BPER“ durch einen Rundgang aufzuwerten, der die Werke der Bank in einen Dialog mit der Geschichte und der Identität der Region Abruzzen bringen soll. Das Museum soll nicht nur ein Ausstellungsraum sein, sondern auch ein Ort der Begegnung, des Wissens und der Teilhabe. Neben der ständigen Sammlung wird es ein vielseitiges Programm mit Bildungsangeboten, Initiativen für Schulen, Projekten zur Inklusion, Begegnungen und Vertiefungsveranstaltungen geben. Die Eröffnung des Kulturzentrums in L’Aquila stellt somit einen weiteren Schritt im Projekt der BPER Banca dar, die ihr künstlerisches Erbe als gemeinsame Ressource und als Instrument zur Förderung neuer Beziehungen zwischen Institutionen, Bürgern und Regionen betrachtet.

Der zweite Termin ist für Dienstag, den 6. Oktober 2026, angesetzt, an dem das neue Kulturzentrum in Ferrara im historischen Palazzo Barbantini-Koch eingeweiht wird. Der Standort wird dann ab Donnerstag, dem 8. Oktober, für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Der neue Raum wird einen Rundgang durch die ständige Sammlung der BPER Banca bieten und mit der Ausstellung „VANITAS. Blumen und Symbole, von Hayez bis Casorati“ eröffnet, die in Zusammenarbeit mit Il Sole 24 ORE Cultura realisiert wurde. Die Ausstellung befasst sich eingehend mit dem Thema Stillleben und Symbolik in der italienischen Malerei zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert und stellt dabei Werke aus der BPER-Sammlung einer Auswahl bedeutender Leihgaben gegenüber. Die Ausstellung begleitet somit die Entstehung des neuen Kulturzentrums in Ferrara und trägt dazu bei, dessen Identität als Ort der Forschung und Aufwertung des künstlerischen Erbes bereits ab der Eröffnung zu definieren.

Palazzo Barbantini-Koch
Palazzo Barbantini-Koch

Parallel dazu eröffnet die BPER-Galerie in Modena ein neues Ausstellungsprojekt, das der Kunst der Nachkriegszeit gewidmet ist. Vom 18. September 2026 bis zum 7. Februar 2027 ist die Ausstellung „CAOS χάος. Räume und Poetiken der informellen Kunst“, kuratiert von Daniela Ferrari, zu sehen. Die Ausstellung ist Teil des Programms der 26. Ausgabe von „festivalfilosofia“, die sich gerade dem Thema Chaos widmet, und regt zum Nachdenkenüber die informelle Kunst an, eine der radikalsten Strömungen der italienischen Kunstszene der Nachkriegszeit. In einer Zeit, die von einer Krise der Gewissheiten und der Infragestellung traditioneller künstlerischer Codes geprägt war, wurde die Informelle Kunst zum Experimentierfeld und zur Entwicklung neuer Ausdrucksformen. Die Ausstellung beleuchtet diesen Wandel anhand eines Rundgangs, der auf den Werken der Corporate Collection BPER aufbaut und durch eine bedeutende Gruppe von Leihgaben aus Museen, Stiftungen sowie öffentlichen und privaten Sammlungen ergänzt wird. Zu den vertretenen Künstlern zählen Carla Accardi, Afro, Renato Birolli, Alberto Burri, Giuseppe Capogrossi, Lucio Fontana, Gastone Novelli, Antonio Sanfilippo, Giuseppe Santomaso, Emilio Scanavino, Tancredi, Giulio Turcato und Emilio Vedova.

Das Projekt in Modena rundet somit das Programm zur Aufwertung der „La Galleria BPER“ ab und bekräftigt den Willen der Bank, ihr künstlerisches Erbe als Ausgangspunkt für neue Wege der Wissensvermittlung und des Austauschs mit der Öffentlichkeit zu nutzen.

Die BPER Banca eröffnet am 3. September das neue Kulturzentrum in L’Aquila und im Oktober das in Ferrara
Die BPER Banca eröffnet am 3. September das neue Kulturzentrum in L’Aquila und im Oktober das in Ferrara



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