Die Cestius-Pyramide wird nach drei Jahren mit einer neuen Beleuchtung wiedereröffnet


Nach den Maßnahmen der Sonderaufsichtsbehörde von Rom im Rahmen des PNRR – Caput Mundi ist das Denkmal vom 4. September bis zum 31. Oktober wieder für Besucher geöffnet – mit kostenlosen Besichtigungen tagsüber und abends, einer neuen Beleuchtungsanlage und einem sanierten archäologischen Bereich.

Nach dreijähriger Schließung ist die Cestia -Pyramide nun wieder für die Öffentlichkeit zugänglich – mit einer neuen Beleuchtungsanlage und einem archäologischen Bereich, der saniert wurde. Die Arbeiten wurden von der Soprintendenza Speciale di Roma im Rahmen des PNRR – Caput Mundi durchgeführt. Die Wiedereröffnung wird von einer Reihe kostenloser Besichtigungen begleitet , die tagsüber und abends vom 4. September bis zum 31. Oktober stattfinden.

Die abendlichen Führungen beginnen am Freitag, dem 4. September, und finden anschließend jeden Freitag im Monat statt, jeweils in drei Durchgängen um 19, 20 und 21 Uhr. Jede Führung dauert 45 Minuten und ist auf maximal 30 Personen begrenzt; eine Anmeldung über Eventbrite ist erforderlich. Die Abendöffnungen ermöglichen es, das Denkmal in den Nachtstunden zu besichtigen, wobei es durch das neue Beleuchtungssystem besonders zur Geltung kommt.

Die Maßnahme betraf insbesondere die vollständige Erneuerung der szenografischen Beleuchtungsanlage, sowohl im Außenbereich als auch im Inneren der Grabkammer. Das Projekt wurde konzipiert, um die Architektur der Pyramide und die dekorativen Elemente der Grabstätte hervorzuheben und so auch bei den Abendbesichtigungen ein besseres Verständnis des Denkmals zu ermöglichen.

Die Cestius-Pyramide
Die Cestia-Pyramide

Zudem wurde ein neuer Barrierefreier Zugangsweg mit entsprechendem Bodenbelag angelegt, während die Grünflächen durch die Erneuerung der Bewässerungsanlage hergerichtet wurden. Ferner wurden neue Informationstafeln angebracht und die Umzäunungen saniert. Das Eingangstor vom Piazzale Ostiense wurde ersetzt und entlang der Treppe wurde ein neuer Handlauf angebracht. Schließlich sahen die Maßnahmen eine bessere Organisation der für die Katzenkolonie vorgesehenen Bereiche vor.

Das Programm wird mit kostenlosen Tagesöffnungen fortgesetzt. Am Samstag, dem 5., 12. und 19. September, sind drei Zeitfenster für freie Besichtigungen um 16:30 Uhr, 17:30 Uhr und 18:30 Uhr vorgesehen, mit maximal 50 Personen pro Zeitfenster und einer Dauer von 45 Minuten. Am Samstag, dem 26., und Sonntag, dem 27. September, stehen sieben Führungen von 10 bis 16 Uhr im Stundentakt zur Verfügung, jeweils für maximal 50 Personen und mit obligatorischer Voranmeldung.

Im Oktober sind die Tagesöffnungen für die Samstage, den 3., 10., 17., 24. und 31. vorgesehen, mit Terminen um 16:30, 17:30 und 18:30 Uhr. Auch in diesem Fall ist der Eintritt kostenlos, eine Voranmeldung ist jedoch erforderlich und die Teilnehmerzahl ist auf 50 Besucher pro Führung begrenzt.

Während des Besuchs wird darum gebeten, bequeme Schuhe zu tragen und den Anweisungen des Personals der Denkmalschutzbehörde zu folgen. Der Zutritt zur Grabkammer darf jeweils nur einzeln und mit gesenktem Kopf erfolgen; das Besteigen von Mauern oder archäologischen Strukturen ist nicht gestattet. Die Sonderöffnungen sollen es der Öffentlichkeit ermöglichen, die durchgeführten Maßnahmen kennenzulernen und das Denkmal auf einem aktualisierten Rundgang erneut zu besuchen, wobei der Schwerpunkt auf Schutz, Barrierefreiheit und Aufwertung liegt. Anmeldungen sind über Eventbrite möglich. Informationen finden Sie auf der Website der Soprintendenza Speciale di Roma.

Stellungnahmen

„Mit dieser Maßnahme bestätigt der PNRR seinen Wert nicht nur als Instrument zur Erhaltung des Kulturerbes, sondern auch als Gelegenheit, dieses für die Öffentlichkeit zugänglicher und näher zu bringen“, erklärt die Sonderbeauftragte für Denkmalschutz in Rom, Daniela Porro. „Die Sanierung der Cestius-Pyramide verbessert konkret die Besucherfreundlichkeit, die Sicherheit und die Barrierefreiheit der Stätte und ermöglicht es, den Bürgern und Besuchern ein reichhaltigeres und inklusiveres Besuchererlebnis zu bieten.“

„Bei dieser Maßnahme sind wir einem klaren Grundsatz gefolgt: jeden Aspekt des Besuchs zu verbessern und dabei die Identität des Denkmals zu wahren“, erklärt Barbara Rossi, Leiterin der Cestia-Pyramide. „Auch das neue Beleuchtungssystem wurde mit diesem Ziel konzipiert: den Blick des Besuchers zu lenken und die Volumen der Pyramide sowie die Fresken der Grabkammer hervorzuheben, ohne deren Wahrnehmung zu verändern. Zusammen mit den neuen Rundgängen und Dienstleistungen trägt es dazu bei, die Stätte übersichtlicher, zugänglicher und funktionaler zu gestalten.“

Die Cestius-Pyramide wird nach drei Jahren mit einer neuen Beleuchtung wiedereröffnet
Die Cestius-Pyramide wird nach drei Jahren mit einer neuen Beleuchtung wiedereröffnet



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