Ein heftiges Gewitter tobte gestern Nachmittag über dem Archäologischen Park von Pompeji und überschwemmte vorübergehend einige der antiken Straßen der römischen Stadt. Während das Wasser durch die antiken Straßen floss, konnten zahlreiche Besucher die antiken „Fußgängerwege“ genau so nutzen, wie es die Einwohner der Stadt vor fast zweitausend Jahren taten. Die in regelmäßigen Abständen angeordneten Steine ermöglichten es nämlich, die Straßen zu überqueren, ohne nass zu werden und ohne mit dem Regenwasser in Berührung zu kommen, und erfüllten damit eine grundlegende praktische Funktion im Alltag. Glücklicherweise wurden trotz der großen Regenmenge weder Personen noch die Einrichtungen der Stätte beschädigt.
Der Direktor des Parks, Gabriel Zuchtriegel, berichtete über die Situation und die heutige Nutzung der großen Steinblöcke, die das Überqueren der Straßen ermöglichten. Auf seinen Social-Media-Kanälen betonte er, dass die Wetterbedingungen es ermöglichten, die Effizienz der von den alten Römern entworfenen städtebaulichen Lösungen aus nächster Nähe zu beobachten. „Nach einem heftigen Sturm in Pompeji sind bislang, Gott sei Dank, keine Schäden an Personen oder Sachen gemeldet worden… Stattdessen sieht man, was passiert, wenn es in Pompeji regnet, und was vor 2000 Jahren geschah, und wozu die ‚Fußgängerüberwege‘ der Römer dienten“, so die Worte des Direktors, die das veröffentlichte Video begleiten.
Die in den sozialen Netzwerken verbreiteten Bilder lieferten einen konkreten Beweis für die überraschende Modernität von Lösungen, die vor fast zwanzig Jahrhunderten konzipiert wurden.
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| Heftiges Gewitter in Pompeji – Besucher nutzen die antiken Fußgängerüberwege |
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