Sechsundvierzig archäologische Artefakte aus etruskischer, griechischer und römischer Zeit wurden dem Staat zurückgegeben und sind für das Nationalmuseum von Sibari bestimmt, das sich in der Gemeinde Cassano all’Ionio in der Provinz Cosenza innerhalb des archäologischen Gebiets der antiken Kolonie Magna Graecia befindet. Die offizielle Übergabe fand am 15. April 2026 in Cosenza in der Sala Leone des Palazzo Arnone durch die Carabinieri des Nucleo Tutela Patrimonio Culturale an den Direktor der archäologischen Parks von Crotone und Sibari statt, in Anwesenheit der wichtigsten zivilen, militärischen und religiösen Behörden des Gebiets, darunter der Präfekt von Cosenza und die Staatsanwälte der Republiken Cosenza und Crotone.
Die Bergung der Artefakte ist Teil der Ermittlungen mit dem Namen Achei, die zwischen 2017 und 2018 durchgeführt wurden und einen komplexen illegalen Handel mit archäologischen Gütern aufgedeckt haben, der auf nationaler und internationaler Ebene betrieben wird. Die Ermittlungen dokumentierten die Existenz eines strukturierten Netzwerks mit Zweigstellen in Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Serbien, das sich aus illegalen Ausgrabungen auf italienischem Staatsgebiet speist. Ein Teil der zurückgegebenen Artefakte wurde in Frankreich beschlagnahmt und am 16. Oktober auf Anordnung der französischen Justizbehörden zurückgegeben.
Die Untersuchung ermöglichte es, die systematische Tätigkeit organisierter Gruppen von Grabräubern zu rekonstruieren, die nach Fähigkeiten und Aufgaben unterteilt waren und einen kontinuierlichen Fluss von Materialien für den illegalen Markt gewährleisten konnten. Die Funde wurden über strukturierte Kanäle in komplexe Abnehmerkreise sowohl in Italien als auch im Ausland eingespeist. Die Operation endete damit, dass die GIP des Gerichts von Crotone Vorsichtsmaßnahmen gegen 23 Personen erließ, die in verschiedenen Funktionen an einer kriminellen Verschwörung beteiligt waren, die darauf abzielte, das archäologische Erbe des Staates zu schädigen, Kulturgüter illegal zu beschlagnahmen, gestohlene Güter entgegenzunehmen und illegal auszuführen. Gleichzeitig wurden 80 Durchsuchungsbeschlüsse gegen die gleiche Anzahl von Verdächtigen auf freiem Fuß vollstreckt.
Die Rückgabe der Güter ist das Ergebnis einer komplexen Ermittlungstätigkeit, die in Zusammenarbeit mit den zentralen und peripheren Organen des Kulturministeriums durchgeführt wurde und auf die Wiedererlangung und den Schutz von materiellen Beweisen abzielte, die als wesentlicher Bestandteil des kollektiven Erbes gelten.
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| Internationaler illegaler Handel: Rückgabe von 46 Artefakten an das Nationalmuseum in Sibari (Cosenza) |
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