Das MArTA in Taranto eröffnet im Vorfeld der Mittelmeerspiele eine Ausstellung zum antiken Sport


Das Archäologische Nationalmuseum von Taranto eröffnet am 24. Juli die Ausstellung „Die Kunst des Sieges. Athleten und Wettkämpfe im Mittelmeerraum“, die sich der Leichtathletik in der Antike widmet. Die Ausstellung begleitet die Vorbereitungen auf die XX. Mittelmeerspiele und präsentiert zudem neue Forschungsergebnisse zum „Athleten von Taranto“.

Das Archäologische Nationalmuseum von Taranto eröffnet am 24. Juli die Ausstellung „Die Kunst des Sieges. „Athleten und Wettkämpfe im Mittelmeerraum“ – ein Ausstellungsprojekt, das sich mit dem Thema Sport undLeichtathletik in der Welt der Magna Graecia und des antiken Mittelmeerraums im Zusammenhang mit der bevorstehenden 20. Ausgabe der Mittelmeerspiele 2026 befasst. Die Pressekonferenz findet am Freitag, den 24. Juli, um 18.30 Uhr im Lippolis-Saal des Museums statt, während um 20 Uhr die Eröffnungsfeier in Anwesenheit von Vertretern der zivilen, militärischen und religiösen Behörden sowie von Vertretern der Mittelmeerspiele stattfindet.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Figur des sogenannten „Athleten von Tarent“, eines Mannes, der zu Beginn des 5. Jahrhunderts v. Chr. starb und dessen Überreste zusammen mit dem Sarkophag und den panathenäischen Amphoren, die ihm bei der Bestattung beigelegt wurden, im MArTA aufbewahrt werden. Diese Gefäße, die bei den Athene gewidmeten Wettkämpfen als Preis verliehen wurden, zeugen von den Siegen des Athleten und bilden den Ausgangspunkt des Ausstellungsparcours.

Neben den archäologischen Fundstücken präsentiert die Ausstellung auch neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum „Athleten von Tarent“, die dank der Zusammenarbeit mit dem CNR und der Universität „La Sapienza“ in Rom gewonnen wurden. Das Projekt zielt zudem darauf ab, durch die Vitrinen der „Temporary Art“ einen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart herzustellen, in denen das archäologische Erbe mit symbolträchtigen Persönlichkeiten des zeitgenössischen Sports in Verbindung gebracht wird. In diesem Zusammenhang wird auch eine Hommage an Erasmo Iacovone, den historischen Stürmer des Fußballvereins Taranto, gezeigt.

Fassade des MArTA
Fassade des MArTA

An der Pressekonferenz werden zudem per Videokonferenz Direktoren und Kuratoren von Museen aus Ägypten, Tunesien, Marokko und Tansania teilnehmen. Die vier Institutionen haben zur Realisierung des Ausstellungsbereichs beigetragen, der den Zeugnissen von beiden Seiten des Mittelmeers gewidmet ist, und zwar im Rahmen der vierten Ausgabe der „International School of Cultural Heritage“, einem vom Ministerium für Kultur, Generaldirektion für europäische Angelegenheiten, gefördert und von der Nationalen Schule für Kulturerbe und kulturelle Aktivitäten im Rahmen der Ziele des Mattei-Plans ins Leben gerufen wurde.

Im Rahmen der Veranstaltung werden auch die Aktivitäten vorgestellt, die vom MArTA und vom Kulturministerium in Zusammenarbeit mit und zur Unterstützung der 20. Ausgabe der Mittelmeerspiele durchgeführt wurden. An der Präsentation nehmen neben der Direktorin Stella Falzone auch der Präsident des Organisationskomitees der XX. Mittelmeerspiele, Massimo Ferrarese, und der Generaldirektor des Organisationskomitees, Carlo Molfetta, teil.

„Das Konzept dieser Ausstellung entstand“, so die Direktorin Stella Falzone, „aus dem Wunsch heraus, die enge Verbindung zwischen der sportlichen Tugend, die uns die Archäologie der Region überliefert – basierend auf der Geschichte eines antiken Athleten, der in Tarent lebte – mit dem Wert der Leichtathletik der heutigen Zeit zu unterstreichen – als Teil einer jahrtausendealten Geschichte, die in der internationalen Dimension der Mittelmeerspiele eine außergewöhnliche Gelegenheit zur Feier und zum gemeinsamen Handeln findet. Die sportliche Leistung als Gelegenheit zur Begegnung zwischen verschiedenen Völkern und Kulturen im Zeichen des Friedens.“

Das MArTA in Taranto eröffnet im Vorfeld der Mittelmeerspiele eine Ausstellung zum antiken Sport
Das MArTA in Taranto eröffnet im Vorfeld der Mittelmeerspiele eine Ausstellung zum antiken Sport



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