Deutsche Künstler in Italien zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert: Ausstellung "Nostalgia del Sud" in der Schweiz


Vom 26. April bis zum 26. August 2026 zeigt das Museo Castello San Materno in Ascona (Schweiz) Nostalgia del Sud - Deutsche Künstler in Italien 1865-1915, eine Ausstellung mit 40 Werken deutschsprachiger Autoren, die zwischen dem 19. und 20.

Vom 26. April bis 26. August 2026 zeigt das Museo Castello San Materno in Ascona (Schweiz) die AusstellungNostalgia del Sud - Artisti tedeschi in Italia 1865-1915, ein Ausstellungsprojekt, das die Beziehungen zwischen der deutschsprachigen Kunstwelt und Italien zwischen der zweiten Hälfte des 19. und dem Beginn des 20. Jahrhunderts untersucht. Die von Harald Flebig kuratierte und von der Kulturstiftung Kurt und Barbara Alten unterstützte Ausstellung präsentiert vierzig Werke, darunter Gemälde, Stiche, Zeichnungen und Skulpturen von vierzehn Künstlern, die zwischen 1865 und dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs in Italien lebten und arbeiteten oder sich dort zu Studienzwecken aufhielten.

Die Ausstellung vereint Werke von Autoren wie Oswald Achenbach, Otto Greiner, Max Klinger, Sigmund Lipinsky und Ludwig Passini sowie von anderen Persönlichkeiten des deutschsprachigen Kulturraums, die die Halbinsel durchquerten und von ihrem künstlerischen Erbe und der mediterranen Landschaft angezogen wurden. Alle ausgestellten Werke stammen aus einer deutschen Privatsammlung und werden zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Sie geben einen Einblick in die Vielfalt der Sprachen und Interessen, die eine Generation von Künstlern kennzeichneten, die zwischen akademischer Tradition und neuen figurativen Experimenten tätig waren. Zwischen dem Ende des 19. und den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts etablierte sichItalien als bevorzugtes Ziel fürMaler, Graveure und Bildhauer. Das Land war nicht nur eine Quelle des künstlerischen und architektonischen Erbes, von der Antike bis zum Barock, sondern auch ein Ort des kulturellen Austauschs. Die historischen Städte, die Landschaften und das Licht des Mittelmeers trugen dazu bei, eine visuelle Bildsprache zu definieren, die viele Künstler in ihren Werken zu verarbeiten suchten.

Achenbach Oswald, Abendstimmung am Hafen von Ischia - Evening atmosphere in the harbour of Ischia (1884). Foto: Walter Bayer München
Achenbach Oswald, Abendstimmung am Hafen von Ischia (1884). Foto: Walter Bayer München
Bohme Karl, Madchen auf Capri um - Girls around Capri (1900) Foto: Walter Bayer Munchen
Bohme Karl, Madchen auf Capri um - Mädchen auf Capri (um 1900) Foto: Walter Bayer Munchen
Passini Ludwig, Markusplatz in Venedig (1870) Foto: Walter Bayer Munchen
Passini Ludwig, Markusplatz in Venedig - Piazza San Marco in Venedig (1870) Foto: Walter Bayer Munchen
Greiner Otto, Sitzende Frau um - Seated Woman (1900). Foto: Walter Bayer München
Greiner Otto, Sitzende Frau um - Sitzende Frau (um 1900). Foto: Walter Bayer München

Gleichzeitig erschien das Alltagsleben der lokalen Gemeinschaften als Gegenmodell zu den sozialen Veränderungen, die mit der Industrialisierung und den politischen Spannungen in Nordeuropa einhergingen. Der Aufenthalt in Italien bot den Künstlern daher einen Kontext, der als freier empfunden wurde als die Akademien ihrer Herkunftsländer und das Experimentieren mit neuen Themen und Techniken begünstigte. Die Ausstellung dokumentiert auch die Rolle, die diese Erfahrungen für die Entwicklung der Karrieren der beteiligten Künstler gespielt haben. Persönlichkeiten wie Otto Greiner und Sigmund Lipinsky sowie der ungarische Maler Adolf Hirémy-Hirschl bearbeiteten Themen und Bezüge aus der klassischen Tradition in einer modernen Tonart. Daneben sind Oswald Achenbach, einer der führenden Landschaftsmaler der Düsseldorfer Schule, und der österreichische Aquarellist Ludwig Passini zu nennen, die einen wichtigen Teil ihrer Produktion Ansichten und Szenen in italienischen Städten wie Venedig, Rom und dem Golf von Neapel widmeten.

Die Ausstellung umfasst auch Werke von Künstlern wie Anton von Werner, Adolph von Menzel und dem Bildhauer August Gaul, die von der großen Anziehungskraft zeugen, die Italien und seine Kultur auf die Kunstkreise des deutschsprachigen Europas zwischen dem 19. und 20. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Wienand Verlag , Köln, herausgegeben von Harald Flebig und Ilse Ruch im Auftrag der Kurt und Barbara Alten Stiftung für Kultur. Der Band enthält Beiträge von Wissenschaftlern wie Emanuele Bardazzi, Manuel Carrera, Sarah Kinzel, Alexander Kunkel, Susanne Scherrer und Julia Tietz.

Deutsche Künstler in Italien zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert: Ausstellung
Deutsche Künstler in Italien zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert: Ausstellung "Nostalgia del Sud" in der Schweiz



Achtung: Die Übersetzung des italienischen Originalartikels ins Deutsche wurde mit Hilfe automatischer Tools erstellt. Wir verpflichten uns, alle Artikel zu überprüfen, aber wir garantieren nicht die völlige Abwesenheit von Ungenauigkeiten in der Übersetzung aufgrund des Programms. Sie können das Original finden, indem Sie auf die ITA-Schaltfläche klicken. Wenn Sie einen Fehler finden, kontaktieren Sie uns bitte.