Die Dep Art Gallery in Mailand präsentiert anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens eine Ausstellung mit dem Titel „Dep Art Gallery | 20 Jahre 2006–2026“, kuratiert von Antonio Addamiano. Die Ausstellung, die am 24. Juni eröffnet wurde, ist noch bis zum 19. September 2026 zu sehen. Das Projekt versteht sich eher als eine Bestandsaufnahme der Geschichte der Galerie denn als Retrospektive im engeren Sinne und umfasst eine Auswahl von 26 Künstlern und 26 Einzelausstellungen, die den Ausstellungsparcours der Galerie geprägt haben. Jeder Künstler ist mit einem einzigen Werk vertreten, das als Zeugnis für die Kontinuität und Kohärenz des Ausstellungsprogramms ausgewählt wurde.
Der Ausstellungsparcours ist nach einer vielschichtigen räumlichen und narrativen Struktur aufgebaut. Den Auftakt bildet ein Werk von Mario Nigro, das vom Gründer und Direktor Antonio Addamiano anlässlich der ersten Ausstellung der Galerie im Jahr 2006 am Standort in der Via Giuriati ausgewählt wurde.
Das Untergeschoss ist den Anfängen der Galerie und den ersten Ausstellungsprogrammen gewidmet. Hier finden die Werke von Alberto Gianquinto, Pino Pinelli, Salvo, Alberto Biasi und Emilio Scanavino Platz, die in chronologischer Reihenfolge präsentiert werden und so die ersten Jahre der Tätigkeit sowie die schrittweise Herausbildung der Identität der Galerie widerspiegeln. Den Abschluss dieser Ebene bildet Pino Pinelli, dessen Einzelausstellung die letzte Ausstellung am historischen Standort in der Via Giuriati darstellte und somit den Übergang zwischen zwei Phasen des Ausstellungsprogramms markierte.
Im Obergeschoss setzt sich die Erzählung mit dem Umzug in den neuen Standort in der Via Comelico fort, der 2015 mit einer Ausstellung von Turi Simeti eröffnet wurde. Von diesem Zeitpunkt an führt der Rundgang durch das Schaffen weiterer Künstler, die die Entwicklung der Galerie begleitet haben, darunter Piero Fogliati, Gerold Miller, Alighiero Boetti, Wolfram Ullrich, Carlos Cruz-Diez, Regine Schumann und Imi Knoebel. Der rote Faden dieses Abschnitts betrifft die Auseinandersetzung mit Wahrnehmung, Raum, Materie und Erinnerung – Elemente, die sich immer wieder durch die Ausstellungsauswahl der Galerie ziehen.
Das Ausstellungsprojekt verweist zudem auf die Rolle der Zusammenarbeit mit Kuratoren, die sich im Laufe der Zeit als integraler Bestandteil der Arbeit der Galerie etabliert hat. Wie dargelegt, haben diese Kooperationen zum Aufbau einer stabilen Beziehung beigetragen, die auf gegenseitigem Vertrauen und Wertschätzung beruht, und die programmatischen Entscheidungen maßgeblich beeinflusst.
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| Die Dep Art Gallery feiert ihr 20-jähriges Bestehen mit einer Ausstellung, an der 26 Künstler teilnehmen |
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