In Venedig eröffnet der „Palazzetto Marcello“, ein neuer Raum für zeitgenössische Kunst und Kulturerbe


Im Zentrum von Venedig, nur wenige Schritte vom Campo Santa Maria Formosa entfernt, eröffnet das „Palazzetto Marcello“, ein neues Kulturzentrum, das nach einer Restaurierung entstanden ist. Das Ausstellungsprogramm beginnt mit einer Einzelausstellung von Luca Bertolo, kuratiert von Elena Volpato.

Im Herzen von Venedig eröffnetdas „ Palazzetto Marcello“, ein neuer Ausstellungsraum in der Calle del Dose, nur wenige Schritte vom Campo Santa Maria Formosa entfernt. Das Gebäude, das einer Restaurierung unterzogen wurde, präsentiert sich der Stadt mit dem Ziel, zu einem Kulturzentrum zu werden, das sich der Beziehung zwischen künstlerischem und architektonischem Erbe sowie zeitgenössischer Forschung widmet.

Das Projekt geht auf die Sammlung des Sammlers Gianrico Specchio zurück, die im Laufe von über zwanzig Jahren Forschungsarbeit entstanden ist. Die Sammlung, die aus dem Wunsch heraus entstand, einen persönlichen Dialog mit der Kunst fortzusetzen, untersucht die Verbindungen zwischen bildender Kunst, Design und Architektur von den 1950er Jahren bis zur Gegenwart. Das Palazzetto Marcello ist nicht als bloßer Aufbewahrungsort der Sammlung konzipiert: Das Kulturerbe wird als dynamische Ressource verstanden, die in der Gegenwart Wissen, Beziehungen und Teilhabe hervorbringen kann.

Fresko im Palazzetto Marcello. Mit freundlicher Genehmigung des Palazzetto Marcello
Fresko im Palazzetto Marcello. Mit freundlicher Genehmigung des Palazzetto Marcello

Die Wahl des Stadtteils Santa Maria Formosa entspricht dem Bestreben, diesen Parcours in einem lebendigen Wohnviertel der Stadt zu verorten, um die Beziehung zur lokalen Gemeinschaft zu fördern und gleichzeitig die Verbindung zum internationalen kulturellen Netzwerk Venedigs zu stärken. Das Projekt sieht zudem eine Zusammenarbeit mit benachbarten Institutionen vor, darunter die Fondazione Querini Stampalia und der Palazzo Grimani.

Die Restaurierung der Ausstellungsräume wurde vom Studio 91 unter der Leitung der Architektinnen Laura Zamboni und Emma Madinelli durchgeführt. Die Räume im Erdgeschoss und im Hauptgeschoss weisen eine offene und flexible Gestaltung auf, die darauf ausgelegt ist, sich im Laufe der Zeit anzupassen und Wechselausstellungen sowie neue Projekte zu beherbergen.

Den Auftakt zu diesem neuen Kurs bildet die Einzelausstellung von Luca Bertolo (Mailand, 1968) mit dem Titel „L’inizio ci assale“, kuratiert von Elena Volpato. Der Künstler, der in Seravezza lebt und arbeitet, hat das Projekt speziell für die Räumlichkeiten des Palastes konzipiert. Die Ausstellung ist vom 5. November 2026 bis zum 14. Februar 2027, donnerstags bis sonntags, von 10 bis 18 Uhr zu sehen.

In Venedig eröffnet der „Palazzetto Marcello“, ein neuer Raum für zeitgenössische Kunst und Kulturerbe
In Venedig eröffnet der „Palazzetto Marcello“, ein neuer Raum für zeitgenössische Kunst und Kulturerbe



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