Am Sonntag, dem 28. Juni 2026, wird die aragonesische Festung von Le Castella (Crotone) nach umfangreichen Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten offiziell wieder für die Öffentlichkeit geöffnet. Die berühmte Burg am Meer, ein Wahrzeichen der ionischen Küste und eines der repräsentativsten Denkmäler Kalabriens, ist nun dank eines Projekts, das ihr historisches Erbe aufgewertet und gleichzeitig die Zugänglichkeit und das Angebot verbessert hat, wieder uneingeschränkt zugänglich. Die Wiedereröffnung ist Teil eines umfassenderen Sanierungsprogramms, das alle von den Archäologischen Parks von Crotone und Sibari verwalteten Stätten einbezieht. Das Institut verfolgt nämlich einen weitreichenden Plan zur Modernisierung der Infrastruktur, der darauf abzielt, die Standards in den Bereichen Besucherbetreuung, Sicherheit und wissenschaftliche Forschung des gesamten Kultursystems anzuheben.
Die Maßnahmen an der Festung wurden direkt vom Institut als ausführender Träger im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Generaldirektion für Museen des Kulturministeriums koordiniert. Die Arbeiten wurden aus Mitteln des PNRR finanziert, die für die Beseitigung architektonischer, kognitiver und sensorischer Barrieren im Rahmen des Projekts MusAiCa_EBA vorgesehen sind, das Teil des vom Kulturministerium für Süditalien geförderten strategischen Investitionsplans ist.
Die besondere Komplexität der ursprünglichen Struktur der Festung erforderte eingehende technische und planerische Analysen, um die ursprüngliche Gestalt des Denkmals bestmöglich zu bewahren. Dank des dafür aufgewendeten Zeitaufwands konnte ein vollständig erneuerter und inklusiverer Besichtigungsrundgang geschaffen werden, der sich vor allem auf die Außenbereiche und das Erdgeschoss der Festung konzentriert. Zu den wichtigsten Maßnahmen zählen die Erneuerung des Terrassenbelags, die Installation einer neuen Sicherheitsbrüstung, eine überarbeitete didaktische Beschilderung, taktile Karten im Eingangsbereich sowie die Fertigstellung des neuen Sanitärgebäudes. Die Lösungen zur sensorischen Barrierefreiheit wurden in Zusammenarbeit mit der Barrierefreiheitskommission der Italienischen Blinden- und Sehbehindertenunion in Cosenza entwickelt, mit dem Ziel, ein zunehmend inklusives Besuchererlebnis zu bieten. Das Projekt umfasst zudem ein umfangreiches Energieeffizienzprogramm, das gemeinsam mit der Regionaldirektion für Museen umgesetzt wurde. Die neue Innenbeleuchtung ist bereits fertiggestellt, während in den kommenden Monaten die Außenbeleuchtung und die neue Einrichtung installiert werden.
Die Wiedereröffnung der Festung ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Aufwertung, der von den Archäologischen Parks von Crotone und Sibari vorangetrieben wird und darauf abzielt, die Kulturstätten der Region immer moderner und zugänglicher zu gestalten und sie in die wichtigsten nationalen Tourismus- und Kulturrouten einzubinden. Das Maßnahmenprogramm endet hier jedoch noch nicht. Nach dem Sommer werden nämlich neue Restaurierungs- und Verbesserungsarbeiten beginnen, die durchgeführt werden, ohne dass die Öffnung des Denkmals für die Öffentlichkeit unterbrochen wird. Anlässlich der Wiedereröffnung am Sonntag, dem 28. Juni, ist die Festung von 9 bis 20 Uhr zu besichtigen; diese Öffnungszeiten gelten auch am Dienstag. Ab Mittwoch, dem 1. Juli, gilt dann die Sommeröffnungszeit von 9 bis 23 Uhr, während montags weiterhin der wöchentliche Ruhetag für Wartungsarbeiten bleibt. Der Eintritt ist in den ersten Tagen nach der Wiedereröffnung kostenlos; im Laufe des Monats Juli wird dann wieder der reguläre Eintrittsverkauf eingeführt.
„Nach der erfolgreichen Wiedereröffnung des Archäologischen Nationalmuseums von Capo Colonna im vergangenen März, das in Anwesenheit des Generaldirektors der Museen, Massimo Osanna, eingeweiht wurde“, erklärte der Direktor der Parks, Filippo Demma, „sind wir stolz darauf, der Provinz Crotone, Kalabrien und den Besuchern ein weiteres außergewöhnliches Stück unserer Geschichte zurückzugeben. Wir haben nicht einfach nur ein Tor wieder geöffnet, sondern bieten dank des PNRR Wege der kognitiven und sensorischen Barrierefreiheit an, die darauf ausgelegt sind, jeden Besucher mit der Würde zu empfangen, die er verdient. Die öffentlichen Investitionen und der außerordentliche operative Einsatz unserer Einrichtung zeigen konkret, wie strenger Denkmalschutz Hand in Hand mit einer modernen, inklusiven Gastfreundschaft gehen kann und muss, die wirtschaftliche Entwicklung und Stolz für das gesamte Gebiet schafft – ganz im Einklang mit den von Minister Giuli dargelegten programmatischen Leitlinien.“
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| Die aragonesische Festung von Le Castella wird nach der Restaurierung und Umgestaltung wieder für die Öffentlichkeit geöffnet |
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