„Medicea. Rivista di studi medicei“ kehrt in neuer digitaler Form, mit einem neuen Herausgeber und einer überarbeiteten Struktur in die Verlagslandschaft zurück. Die Zeitschrift, deren Erscheinen am 25. März – zeitgleich mit dem bis 1750 gebräuchlichen florentinischen Neujahrsfest – angekündigt wurde, ist nun auf der Website des Verlags Angelo Pontecorboli Editore unter folgendem Link verfügbar.
Die Vorstellung der ersten Ausgabe der neuen digitalen Reihe fand heute Vormittag in der Tribuna d’Elci der Biblioteca Medicea Laurenziana in Florenz statt. Es sprachen Francesca Gallori, Direktorin der Biblioteca Medicea Laurenziana, Marco Ferri, verantwortlicher Herausgeber von „Medicea“, Clara Gambaro, wissenschaftliche Leiterin der Zeitschrift, und Angelo Pontecorboli, Herausgeber von „Medicea“.
Die Zeitschrift, die 2008 vom Journalisten und Schriftsteller Marco Ferri und der Archäologin Clara Gambaro konzipiert und gegründet wurde, hatte ihre Printveröffentlichungen 2012 eingestellt. Die Wiederaufnahme erfolgt nun ausschließlich im Online-Format, mit einer neuen redaktionellen Ausrichtung und einem neuen wissenschaftlichen Beirat. Der erklärte Ansatz bleibt der der Interdisziplinarität, mit Beiträgen aus verschiedenen Forschungsbereichen, Rubriken für thematische Vertiefungen und der Veröffentlichung von Dokumentenquellen mit kritischen Anmerkungen.
Die neue Reihe sieht zwei Ausgaben pro Jahr vor, die halbjährlich erscheinen. Die Artikel sind im Jahresabonnement erhältlich oder können einzeln erworben werden, wobei der Zugriff auf die einzelnen Beiträge möglich ist. Die erste Ausgabe der digitalen Reihe wird jedoch kostenlos auf der Website des Verlags zur Verfügung gestellt. Alle Informationen zu den Abonnementmodalitäten sind direkt auf der Verlagsplattform einsehbar.
Neben den regulären Ausgaben sind auch Monografien oder Sonderrubriken anlässlich von Jubiläen oder kulturellen Initiativen vorgesehen, entsprechend einer Linie, die bereits in der früheren verlegerischen Praxis verfolgt wurde. Die erste dieser thematischen Ausgaben ist für Ende 2026 geplant und wird dem 500. Todestag von Giovanni delle Bande Nere gewidmet sein.
Die erste Ausgabe der neuen Reihe enthält acht bisher unveröffentlichte Beiträge. Alessandro Monti analysiert die Geschichte und die Besucher der Medici-Villa in Cafaggiolo zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert. Die Aufsätze von Federico Berti und Stefania Vasetti befassen sich jeweils mit der Zuschreibung eines Altarbildes an Anton Domenico Gabbiani sowie mit der Untersuchung einiger Gemälde aus dem 17. Jahrhundert, die im Dom von Colle Val d’Elsa aufbewahrt werden, ergänzt durch einen dokumentarischen Anhang.
Der Beitrag von Simone Bardazzi konzentriert sich auf Episoden der Diplomatie und zeremoniellen Darstellung und rekonstruiert anhand der Zeugnisse der Medici-Diplomaten die Krönung des Königs von Ungarn im Jahr 1572 sowie die Beisetzung von Maximilian II. im Jahr 1576. Nicoletta Lepri befasst sich eingehend mit den Formen des öffentlichen Spektakels und der Unterhaltung zur Zeit von Cosimo I., während Gabriele Capecchi die Rückkehr von Giorgio Vasari nach Florenz im Jahr 1554 untersucht.
Eine weitere Studie von Patrizia Biscarini analysiert die von Lorenzo de’ Medici, Herzog von Urbino, und Papst Leo X. erlassenen Anordnungen im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten zu Ehren des Schutzpatrons von Gubbio, Ubaldo. Die Ausgabe schließt mit einem Gemeinschaftsbeitrag von Johnica J. Morrow, Dario Piombino-Mascali, Donatella Lippi und Karl J. Reinhard, der sich mit archäoparasitologischen Analysen befasst, die an der Universität von Nebraska an den Eingeweiden von Personen der letzten Generationen der Medici-Großherzöge durchgeführt wurden.
Das Verlagsprojekt wird zudem von einer eigenen Website begleitet, die in das Portal des Verlags integriert ist und Informationsrubriken zur Geschichte und zur Wiederbelebung der Zeitschrift enthält. Außerdem steht das vollständige Archiv der ersten Reihe zur Verfügung, das für Wissenschaftler und Leser kostenlos zugänglich ist. Der Hauptbereich ist den aktuellen Ausgaben gewidmet, deren unveröffentlichte Inhalte dem interdisziplinären Ansatz der Zeitschrift entsprechen.
Für die Zukunft plant die Zeitschrift zudem die Einrichtung von Social-Media-Kanälen zur Verbreitung kurzer Beiträge unter dem Titel „Pillole di Medicea“, mit dem Ziel, die Reichweite der Beiträge zu vergrößern und ein breites Publikum zu erreichen.
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| Medicea erlebt eine Wiedergeburt: Die Zeitschrift für Medici-Studien ist mit einer neuen digitalen Reihe online |
Der Autor dieses Artikels: Noemi Capoccia
Originaria di Lecce, classe 1995, ha conseguito la laurea presso l'Accademia di Belle Arti di Carrara nel 2021. Le sue passioni sono l'arte antica e l'archeologia. Dal 2024 lavora in Finestre sull'Arte.Achtung: Die Übersetzung des italienischen Originalartikels ins Deutsche wurde mit Hilfe automatischer Tools erstellt. Wir verpflichten uns, alle Artikel zu überprüfen, aber wir garantieren nicht die völlige Abwesenheit von Ungenauigkeiten in der Übersetzung aufgrund des Programms. Sie können das Original finden, indem Sie auf die ITA-Schaltfläche klicken. Wenn Sie einen Fehler finden, kontaktieren Sie uns bitte.