Im PAC Milano stehen zwei Veranstaltungen auf dem Programm: Schwitters, Collagen und die Architektur von Ignazio Gardella


Vom 3. Juli bis zum 13. September 2026 präsentiert das PAC in Mailand die Ausstellung „Performing PAC“, die sich der Collage und dem Erbe von Schwitters widmet, sowie den Projektraum „Architettura alla prova. Das PAC von Ignazio Gardella“, kuratiert von Claudio Cavallo, dessen Eröffnung am 2. Juli stattfindet.

Vom 3. Juli bis zum 13. September 2026 präsentiert das PAC – Padiglione d’Arte Contemporanea in Mailand ein doppeltes Ausstellungsprogramm, das neben der neuen Ausgabe von „PERFORMING PAC – THESE FRAGMENTS I HAVE SHORED AGAINST MY RUINS“, kuratiert von Silvia Bignami, Iolanda Ratti und Diego Sileo kuratiert wird, im Project Room „Architettura alla prova. Il PAC di Ignazio Gardella“, kuratiert von Claudio Cavallo.

PERFORMING PAC untersucht die Praxis der Collage, der Assemblage und der Installation anhand heterogener Materialien und vielschichtiger Bedeutungen. Die Initiative ist Teil einer Reihe von Neuinterpretationen einer früheren historischen Ausstellung des Museums, „Kurt Schwitters. Collagen, Gemälde und Skulpturen 1914–1947“, die 2001 unter der Kuration von Karin Orchard in Zusammenarbeit mit Luigi Sansone präsentiert und nun anhand von Archivmaterialien wieder aufgegriffen wurde.

Der Titel der Ausstellung ist den Schlussversen von T.S. Eliots „The Waste Land“ (1922) entnommen – ein Verweis, der das Thema des Wiederaufbaus aus den Trümmern und der Fragmentierung der westlichen Kultur aufgreift. In dieser Perspektive tritt das Projekt in einen Dialog mit dem Werk von Kurt Schwitters, insbesondere mit seinem additiven Prozess der Neugestaltung der Realität durch Abfallmaterialien. Ausgehend von diesem Erbe hat das PAC sieben zeitgenössische Künstler eingeladen, sich mit den Anregungen aus Schwitters’ Werk und dessen Einfluss auf spätere künstlerische Praktiken auseinanderzusetzen. Die beteiligten Künstler sind Jacopo Benassi, John Bock, Gabriella Ciancimino, Roberto Cuoghi, Thomas Hirschhorn, Lucia Marcucci und Mika Rottenberg.

Das Projekt verbindet Werke, Installationen und performative Elemente und schafft so einen Parcours, der verschiedene Ansätze der Collage als Methode der Sinnkonstruktion durch Fragmente und Diskontinuitäten durchläuft. Das Programm sieht zudem eine Reihe öffentlicher Performances vor. Am 2. Juli um 11 Uhr findet die Pressevorbesichtigung statt, während die Eröffnung am selben Tag um 19 Uhr erfolgt. Ebenfalls am 2. Juli wird John Bock zur Eröffnung „Mien-Gribbhom-Wien-Milano“ präsentieren. Am 7. Juli um 19 Uhr ist Jacopo Benassi mit „Studio manifesta“ an der Reihe. Am 14. Juli um 19 Uhr wird Renato Taddeo „Ursonate“ von Kurt Schwitters aufführen. Die Veranstaltungsreihe endet am 10. September um 19 Uhr mit der Performance von Annamaria Ajmone zusammen mit Laura Agnusdei unter dem Titel „Bleah!“, einer Hommage an Lucia Marcucci.

Neben PERFORMING PAC findet der Projektraum „Architettura alla prova“ statt . Der PAC von Ignazio Gardella widmet sich dem architektonischen Entwurf des Pavillons für zeitgenössische Kunst und der Rolle von Ignazio Gardella bei der Gestaltung des Museumsraums.

Das PAC – Pavillon für zeitgenössische Kunst in Mailand. Foto: Stefano Stabile / Wikimedia Commons – Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported-Lizenz.
Das PAC – Padiglione d’Arte Contemporanea in Mailand. Foto: Stefano Stabile | Wikimedia Commons – Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported-Lizenz.

Im PAC Milano stehen zwei Veranstaltungen auf dem Programm: Schwitters, Collagen und die Architektur von Ignazio Gardella
Im PAC Milano stehen zwei Veranstaltungen auf dem Programm: Schwitters, Collagen und die Architektur von Ignazio Gardella



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