Am 14. Mai 2026 wird in den Räumen von Antonacci Lapiccirella Fine Art in Rom die Ausstellung Vernet meets Piranesi eröffnet, ein Fotoprojekt des New Yorker Künstlers Marshall Vernet (New York City, 1956), das einem Vergleich mit einer der berühmtesten Kupferstichserien des 18. Die Ausstellung, die bis zum 5. Juni in den historischen Räumen der Galerie in der Via Margutta 54 zu sehen ist, stellt einen Dialog zwischen der zeitgenössischen Fotografie und der Tradition des Kupferstichs her, und zwar anhand von dreißig Bildern, die Vernet an den Orten aufgenommen hat, die der venezianische Künstler vor über zwei Jahrhunderten verewigt hat. Die Eröffnung der Ausstellung ist für Donnerstag, den 14. Mai 2026, von 18 bis 21 Uhr in den Räumen der Galerie in der Via Margutta 54 in Rom geplant.
Das Projekt geht von den berühmten Ansichten Piranesis aus, die entscheidend zum Aufbau des visuellen Bildes der Hauptstadt beigetragen und eine monumentale und szenografische Vorstellung der ewigen Stadt geprägt haben, die Generationen von Reisenden, Künstlern und Gelehrten beeinflusst hat. Vernet spürt die gleichen Orte auf, die Piranesi beobachtet hat, und setzt sie in eine Schwarz-Weiß-Fotoserie um, die sich auf die Intensität des Tons, die formale Präzision und die zentrale Bedeutung der städtischen Architektur konzentriert.
Die Ausstellung stellt eine direkte Konfrontation zwischen zwei verschiedenen Sprachen und zwei unterschiedlichen Arten der Darstellung des städtischen Raums dar. Zeitgenössische Fotografien stehen neben Reproduktionen der Originalstiche, die auf demselben Baumwollfotopapier gedruckt sind, das auch für Vernets Werke verwendet wurde. Diese Wahl stellt eine materielle und visuelle Kontinuität zwischen den Bildern her und unterstreicht die Beziehung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, die im Mittelpunkt des gesamten Ausstellungsprojekts steht.
Die Ausstellung setzt somit Piranesis visionäres Rom mit der von Vernet beobachteten zeitgenössischen Stadt in Beziehung und macht die Beständigkeit, die Transformationen und die Veränderungen des städtischen Gefüges deutlich. In den Fotografien des amerikanischen Künstlers wird die Monumentalität der römischen Gebäude und Architektur durch eine strenge Sprache wiedergegeben, die sich durch starke Kontraste und eine Bildkonstruktion auszeichnet, die, wenn auch mit anderen Mitteln, an die perspektivische Spannung und den Sinn für Erhabenheit erinnert, die für die Stiche des 18.
Der Dialog zwischen den beiden Serien betrifft die Beziehung zwischen dem historischen Gedächtnis und der zeitgenössischen Wahrnehmung der Stadt, so der Ansatz des Projekts. Vernets Bilder zeigen ein Rom zwischen Kontinuität und Wandel, in dem die von Piranesi festgehaltenen Orte auch in einem tiefgreifend veränderten städtischen Kontext noch erkennbar sind. Für die Galerie Antonacci Lapiccirella Fine Art, die traditionell auf Werke des 19. bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ausgerichtet ist, stellt die Ausstellung eine seltene Öffnung gegenüber der Gegenwart dar.
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| In Rom stehen die Fotografien von Marshall Vernet im Dialog mit Piranesis Vedute |
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