Biennale Gherdëina 10: Gröden ist erneut Gastgeber für zeitgenössische Kunst zum Thema Garten


Vom 31. Mai bis 13. September 2026 findet in Gröden die zehnte Ausgabe der Biennale Gherdëina statt, die von Samuel Leuenberger kuratiert wird. Das Projekt mit dem Titel (Future) Paradise Gardens bringt internationale Künstler rund um die Themen Ökologie, Landschaft und neue Formen des Zusammenlebens zusammen.

Vom 31. Mai bis zum 13. September 2026 findet in Gröden, im Herzen der Dolomiten, erneut die Biennale Gherdëina statt, die bereits zum zehnten Mal mit dem Projekt (Future) Paradise Gardens, kuratiert von Samuel Leuenberger, durchgeführt wird. Die Biennale für zeitgenössische Kunst findet in St. Ulrich und an zahlreichen Orten im gesamten Dolomitental statt und bestätigt damit den weitreichenden Charakter, der die Veranstaltung seit Jahren auszeichnet.

“Die Dolomiten bieten eine inspirierende Kulisse, reich an Naturschönheiten, handwerklichen Traditionen und zeitlosen Berggeschichten”, sagt Kurator Samuel Leuenberger, “diese Gärten sind nicht nur als Refugien für Flora und Fauna gedacht, sondern auch als Räume, die unser kollektives Streben nach einer gerechten Zukunft widerspiegeln.”

Die neue Ausgabe fällt mit einem bedeutenden Schritt in der Geschichte der Biennale zusammen, die 2008 von Doris Ghetta gegründet wurde und seit 2019 von derVereinigung Zënza Sëida organisiert wird. Zu diesem Anlass wird das Grödner Land als ein Raum der Reflexion konzipiert, in dem zeitgenössische Kunst, die alpine Umwelt und ökologische Themen durch ein Programm aus ortsspezifischen Installationen, Ausstellungen und Interventionen, die über die Landschaft verteilt sind, miteinander verwoben werden.

Der Titel (Future) Paradise Gardens schlägt eine Reflexion über das Konzept des Gartens vor, das sowohl als physischer Ort als auch als kulturelle und politische Konstruktion interpretiert wird. Die Ausstellung gliedert sich in eine Reihe thematischer Kapitel, die sich mit dem Garten als konstruiertem, imaginiertem oder umstrittenem Raum befassen und dabei abwechselnd symbolische, metaphorische und emotionale Perspektiven einnehmen. Zu den konzeptionellen Schwerpunkten des kuratorischen Projekts gehören “Commoning”, “Divine Love and Growth”, " Violent Garden", " Queer Ecology", "Botanical and Gardens as Spaces for Reflection“ und ”Poetry". Diese werden begleitet von einer Reflexion über die industrielle und extraktive Dynamik, die im Gegensatz zu solchen Visionen der Beziehung zwischen Mensch und Umwelt steht.

Augustas Serapinas, Scheune aus Saltria (2026), Auftragswerk der Biennale Gherdëina 10. Mit Unterstützung des Litauischen Kulturinstituts und der Botschaft von Litauen in Italien. Dank an Chemun de Urtijëi, Monica und Hugo Moroder, Walter Wanker und Albert Lageder. Bildnachweis: Tiberio Sorvillo.
Augustas Serapinas, Scheune aus Saltria (2026), Auftragsarbeit der Biennale Gherdëina 10. Mit Unterstützung des Litauischen Kulturinstituts und der Botschaft von Litauen in Italien. Dank an Chemun de Urtijëi, Monica und Hugo Moroder, Walter Wanker und Albert Lageder. Bildnachweis: Tiberio Sorvillo.

Die Ausgabe 2026 bringt eine internationale Gruppe von Künstlern zusammen, deren Forschung sich mit Fragen der Ökologie, Identität, Erinnerung, Landschaft und Prozessen des sozialen Wandels befasst. Zu den Teilnehmern gehören Chanelle Adams, Giulia Cenci, Sandra Knecht, Lydia Ourahmane, Bosco Sodi, Álvaro Urbano, Evelyn Taocheng Wang, Yuyan Wang und zahlreiche andere Protagonisten der internationalen zeitgenössischen Szene.

Eines der wichtigsten Projekte des Programms ist Dormancy, eine neue Produktion des italienischen Künstlers Jacopo Belloni. Das Werk wurde im Rahmen der vierzehnten Ausgabe des Italian Council 2025 ausgewählt, einem von der Generaldirektion für zeitgenössische Kreativität des Kulturministeriums geförderten Programm zur Unterstützung der internationalen Verbreitung der italienischen Kunst. Das Projekt wurde zwischen Genf, Marseille, Porto und Gröden entwickelt und wird nach Abschluss der Ausstellung in die ständige Sammlung der GAMeC - Galleria d’Arte Moderna e Contemporanea di Bergamo aufgenommen.

Die zehnte Ausgabe ist auch eine Gelegenheit, das internationale Netzwerk der Veranstaltung zu stärken. Zu den Neuerungen gehört eine zweijährige Partnerschaft mit der Kaunas Biennale in Litauen, zu der die Erneuerung der Zusammenarbeit mit dem Museion in Bozen hinzukommt. Im Rahmen dieser institutionellen Synergie wird das Südtiroler Museum die erste Einzelausstellung der chinesischen Künstlerin Evelyn Taocheng Wang in Italien beherbergen und damit einen Ausstellungsdialog zwischen Bozen und Gröden herstellen. Zur Feier des zehnten Jahrestags der Biennale wurde eine Sonderpublikation herausgegeben, die die fast zwanzigjährige Tätigkeit der Veranstaltung nachzeichnet und die Erfahrungen, Projekte und Kooperationen dokumentiert, die den Weg der Biennale in den Dolomiten geprägt haben.

Biennale Gherdëina 10: Gröden ist erneut Gastgeber für zeitgenössische Kunst zum Thema Garten
Biennale Gherdëina 10: Gröden ist erneut Gastgeber für zeitgenössische Kunst zum Thema Garten



Achtung: Die Übersetzung des italienischen Originalartikels ins Deutsche wurde mit Hilfe automatischer Tools erstellt. Wir verpflichten uns, alle Artikel zu überprüfen, aber wir garantieren nicht die völlige Abwesenheit von Ungenauigkeiten in der Übersetzung aufgrund des Programms. Sie können das Original finden, indem Sie auf die ITA-Schaltfläche klicken. Wenn Sie einen Fehler finden, kontaktieren Sie uns bitte.