GLASSTRESS, das internationale Projekt, das 2009 von Adriano Berengo als Begleitveranstaltung zur Biennale Venedig gegründet wurde, kehrt zurück, um die Lagune zu beleben. Im Laufe der Jahre hat sich die Initiative als eine der wichtigsten Veranstaltungen etabliert, die der zeitgenössischen Forschung und dem Experimentieren im Bereich der Glaskunst gewidmet ist.
Vom 12. Juli bis 22. November 2026 findet in Venedig eine neue Ausgabe der Veranstaltung statt, die auf den historischen Palazzo Ca’ Tron am Canal Grande und den Fondazione Berengo Art Space in Murano verteilt ist. Die Veranstaltung bringt über fünfzig Künstler und Designer aus verschiedenen Ländern zusammen, die eingeladen sind, das kreative Potenzial von Glas in enger Zusammenarbeit mit den Glasmachermeistern von Berengo Studio zu erkunden. Bei der Ausgabe 2026 werden auch mehr als zwanzig neue Teilnehmer erwartet, von denen sich viele zum ersten Mal mit diesem Material auseinandersetzen, was zu bisher unbekannten Werken und Experimenten führt.
Die Ausstellung, die zwischen Murano und Venedig angesiedelt ist, bietet einen Rundgang, der verschiedene Disziplinen und Sprachen miteinander verbindet, von der Skulptur bis zur Performance, vom Design bis zu immersiven Installationen. Im Mittelpunkt der Überlegungen steht das Glas, das als ausdrucksstarkes Werkzeug gilt, das die Bedürfnisse und Veränderungen der zeitgenössischen Kunst interpretieren kann.
Zu den ausgestellten Künstlern gehören Marina Abramović, Ai Weiwei, Manal Al Dowayan, Monira Al Qadiri, Allora & Calzadilla, Vanessa Beecroft, Monica Bonvicini, Stefano Cagol, Edoardo Callegari, María Magdalena Campos-Pons, Ornella Cardillo, Judy Chicago, Zheng Chongbin, Tony Cragg, Laura De Coninck, Ida Ekblad, David S. Eley, Leandro Erlich, Jan Fabre, Fariba Ferdosi, Christian Fogarolli, Massimiliano, Doriana und Lavinia Fuksas, Josepha Gasch-Muche, Gelitin, Abdulnasser Gharem, Fathi Hassan, Marlène Huissoud, Martin JaneckýOda Jaune, und Wu Jian’an, Marya Kazoun, Karen LaMonte, Delaine Le Bas, Simone Mannino, Paul McCarthy, Yue Minjun, Serge Mouangue, Moataz Nasr, Adrian Paci, Cornelia Parker, Anne Peabody, Penzo+Fiore, Jaume Plensa, Laure Prouvost, Arne Quinze, Fatinha Ramos, Tobias Rehberger, Maria Roosen, Sterling Ruby, Thomas Schütte, Sean Scully, Marinella Senatore, Wael Shawky, Shan Sheng, Chiharu Shiota, Koen Vanmechelen, Joana Vasconcelos, Ronald Ventura, Ernests Vītiņš, Ziping Wang, Rose Wylie, Erwin Wurm, Guan Xiao, Raed Yassin, Dustin Yellin, Sun Yitian und Qi Zhuo.
GLASSTRESS wurde 2009 auf Initiative von Adriano Berengo als offizielles Begleitprogramm der Biennale von Venedig ins Leben gerufen und hat eine grundlegende Rolle dabei gespielt, die Wahrnehmung von Glas in der internationalen Kunstszene neu zu definieren. Das Projekt hat zahlreiche Künstler, die oft keine Erfahrung mit diesem Material hatten, dazu ermutigt, mit seinem technischen, ästhetischen und konzeptionellen Potenzial im Dialog mit der Tradition von Murano zu experimentieren. Im Laufe der Zeit hat GLASSTRESS zu Ausstellungen in Zusammenarbeit mit renommierten internationalen Kulturinstitutionen und Museen geführt, darunter das Boca Raton Museum of Art, das London College of Fashion, das Millesgården Museum in Stockholm und das Museum of Arts and Design in New York. An diesen Initiativen beteiligten sich international bekannte Künstler und Protagonisten der zeitgenössischen Szene wie Mark Bradford, Karen LaMonte, Cornelia Parker, Joyce J. Scott und Laure Prouvost.
Mit der Ausgabe 2026 bekräftigt die Berengo-Stiftung ihr Engagement zur Förderung des Glases als ausdrucksstarkes Medium, das offen für Innovation und künstlerische Experimente ist.
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| GLASSTRESS 2026: Zwischen Venedig und Murano steht das zeitgenössische Glas wieder im Rampenlicht |
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