Vom 25. April bis zum 30. August 2026 präsentiert die Chapelle Jeanne d’Arc in Thouars, Centre d’Art Contemporain d’Intérêt National in Frankreich, CORE, eine Einzelausstellung der italienischen Künstlerin Lulù Nuti. Die Ausstellung wird am Samstag, den 25. April um 11.30 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin eröffnet und umfasst eine Gruppe von skulpturalen Werken, die in direktem Dialog mit den Räumen der neugotischen Kapelle des französischen Kunstzentrums entstanden sind. Das Projekt wird von einem Text von Apolonia Sokol begleitet.
Der Titel CORE eröffnet eine Vielzahl von sprachlichen und konzeptionellen Bedeutungen. Im Italienischen erinnert er an den Begriff “Herz”, während er im Englischen den Kern oder das Zentrum bezeichnet. Durch die phonetische Nähe zum französischen corps wird auch ein Bezug zum Körper, zur organischen Präsenz und zur materiellen Dimension hergestellt. Die gesamte Ausstellung entwickelt sich um diese semantischen Kerne herum durch eine Reihe von Skulpturen aus rostfreiem Stahl und Schmiedeeisen, die die Eigenschaften, die normalerweise mit Industriemetallen assoziiert werden, umwandeln, um sie auf Formen auszurichten, die von Fragilität, Spannung und instabilem Gleichgewicht geprägt sind.
Die Installation wurde speziell für die Räume der Chapelle Jeanne d’Arc konzipiert und ist als eine progressive Wahrnehmungserfahrung konzipiert. Die erste Ebene der Ausstellung ist bewusst kahl gehalten und beherbergt eine einzige Arbeit aus Edelstahl, Hysteria III. Die Isolierung der Skulptur im Raum stellt eine enge Beziehung zum Besucher her und verstärkt das Gefühl der Ausgesetztheit und Verletzlichkeit. Die polierte Oberfläche des Werks, das wie ein Spiegel behandelt wird, reflektiert das Licht und absorbiert die Farbvariationen der Glasfenster der Kapelle, wobei die Architektur und die Lichtveränderungen der Umgebung in das Werk selbst einfließen.
Eine andere Werkgruppe mit dem Titel Les Clairvoyantes entwickelt eine deutlichere Beziehung zur körperlichen Dimension. Die Skulpturen zeichnen sich durch Formen aus, die zwischen kontrastierenden Extremitäten gespannt sind und sowohl an Organismen als auch an Werkzeuge erinnern, ohne sich jedoch auf eine eindeutige Lesart festzulegen. Die endgültige Konfiguration der Werke ergibt sich direkt aus dem Arbeitsprozess und der Reaktion des Materials auf die vom Künstler ausgeübten Belastungen. Die Form entsteht erst nach und nach während der Bauphase. Die Geste spielt also eine zentrale Rolle in Nutis Praxis.
Jeder Eingriff in das Material hinterlässt eine lesbare Spur: Das Biegen, Schmieden, Verformen oder Anpassen des Metalls bedeutet, die Erinnerung an die Transformation in die Oberfläche einzuschreiben. Auf diese Weise halten die Werke eine ständige Spannung zwischen Kontrolle und Freigabe, zwischen Stabilität und Unsicherheit aufrecht und stellen Konfigurationen her, die für die physische und visuelle Erfahrung des Publikums offen sind. Tatsächlich verändert sich die Wahrnehmung der Skulpturen in Abhängigkeit von den Bewegungen des Körpers, den Blickwinkeln und den Lichtveränderungen, die die Räume der Kapelle durchziehen. Das Material wird so zum Träger einer poetischen Sprache, in der sich intime Dimensionen und Generationsfragen kontinuierlich vermischen.
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| Lulu Nuti in der Chapelle Jeanne d'Arc mit CORE, einer ortsspezifischen Ausstellung in Thouars |
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