Anlässlich der WorldPride 2026 in Amsterdam kündigt das Rijksmuseum den Start eines neuen Forschungsprogramms an, das sich bisher wenig erforschten Themen widmet, darunter der Queer-Geschichte. Auf der Grundlage der umfangreichen Sammlung des Museums, die einen Zeitraum vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert abdeckt, soll das Projekt das Wissen über die Vergangenheit bereichern, inklusivere Interpretationen bieten und neue Perspektiven mit einem internationalen Publikum teilen.
Die Initiative sieht die Ernennung eines spezialisierten Forscherssowie die Entwicklung gezielter Forschungsaktivitäten vor. Das Projekt wird durch die Unterstützung von Baker McKenzie ermöglicht, das seine Zusammenarbeit mit dem Museum erneuert und verstärkt (Baker McKenzie ist seit 2007 Partner des Rijksmuseums).
Das Programm findet im Rahmender Amsterdam WorldPride statt, die vom 25. Juli bis zum 8. August stattfindet. In diesem Zeitraum wird das Rijksmuseum zahlreiche kulturelle Initiativen ausrichten und fördern, die auch mit Unterstützung von Baker McKenzie organisiert werden. Dazu gehört der Rundgang „A Pink History“, der einen Einblick in die Queer-Geschichte der Niederlande und deren Darstellung in der bildenden Kunst bietet. Die Besucher werden durch Themen und Ereignisse geführt, die von heimlich gelebten Liebesbeziehungen bis hin zu öffentlichen Bekundungen von Identität und Vielfalt reichen, vorbei an historischen und symbolischen Bezügen wie Sodom und Gomorra und dem rosa Dreieck.
Am 24. Juli eröffnet das Museum zudem das WorldPride-Programm mit einem besonderen Abend, der ganz im Zeichen der Veranstaltung steht. Die Initiative umfasst Filmvorführungen, Begegnungen und öffentliche Diskussionsrunden. Wissenschaftler, Experten und Gäste werden die Rolle positiver Bilder und Geschichten beim Aufbau einer inklusiveren Gesellschaft erörtern und dabei Themen wie Solidarität, die Darstellung von Unterschieden sowie die Überwindung von Vorurteilen und Stereotypen ansprechen.
„Das Rijksmuseum gehört allen und ist für alle da“, erklärt Taco Dibbits, Generaldirektor des Rijksmuseums. „Daher ist es wichtig, kontinuierlich neue Forschungen durchzuführen und so immer umfassendere Perspektiven auf die Geschichte zu bieten. Auf diese Weise bauen wir weiterhin ein Museum auf, das im Zentrum der Gesellschaft steht.“
„Für Baker McKenzie ist Inklusion ein fester Bestandteil dessen, was wir tun, und nicht nur dessen, was wir sagen. Deshalb investieren wir bewusst in Forschungsprojekte, die neue und bislang wenig bekannte Perspektiven aufzeigen“, erklärte Kim Tan, Managing Partner bei Baker McKenzie Amsterdam. „Als Partner des Rijksmuseums möchten wir in dieser Hinsicht eine aktive Rolle spielen: nicht nur durch die Förderung der Forschung, sondern auch dadurch, dass wir dazu beitragen, diese Geschichten der Öffentlichkeit näherzubringen.“
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| Das Rijksmuseum in Amsterdam startet ein Forschungsprojekt zur Queer-Geschichte |
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