Eine neue kulturelle Brücke zwischen Italien und Südkorea nimmt in Florenz Gestalt an . Die Uffizien und das Nationalmuseum der Republik Korea in Seoul haben ein Abkommen unterzeichnet, das den Beginn einer Zusammenarbeit markiert, die den kulturellen Austausch zwischen den beiden Ländern stärken und neue Perspektiven der Kooperation im Museumsbereich eröffnen soll. Die Unterzeichnung fand in der Bibliothek Magliabechiana der Uffizien im Rahmen des Besuchs des Präsidenten der Republik Korea, Lee Jae Myung, statt. Der Direktor der Uffizien, Simone Verde, und der Direktor des Nationalmuseums der Republik Korea, You Hong June, unterzeichneten das Abkommen.
Die Vereinbarung ist der erste Schritt zum Aufbau einer strukturierten Beziehung des kulturellen Austauschs und der gemeinsamen Nutzung zwischen zwei der wichtigsten Museumsinstitutionen in ihren jeweiligen Ländern. Über die Einzelheiten ist noch nicht viel bekannt, aber das Museum erklärt, dass das Abkommen den Grundstein für die Entwicklung dauerhafter Beziehungen auf der Grundlage der Aufwertung des kulturellen Erbes, der wissenschaftlichen Zusammenarbeit und der Förderung gemeinsamer Aktivitäten legt.
Die Unterzeichnung ist Teil eines hochrangigen offiziellen Besuchs, der Präsident Lee Jae Myung dazu veranlasste, eines der berühmtesten Museen der Welt, ein Symbol der italienischen Kunst und Kultur, zu besuchen. Das südkoreanische Staatsoberhaupt wurde von einer institutionellen Delegation begleitet, der u. a. Außenminister Cho Hyun und der Botschafter der Republik Korea in Italien Kim Choon-goo angehörten. Präsident Lee Jae Myung und die First Lady Kim Hea Kyung trafen am frühen Nachmittag in den Uffizien ein und wurden von Direktor Simone Verde begrüßt. An dem Besuch nahm auch die italienische Botschafterin in Korea, Emilia Gatto, teil.
Nach der Unterzeichnung des Dokuments besichtigten der koreanische Präsident und seine Delegation die Sammlungen des Museums. Die etwa einstündige Führung führte durch einige der repräsentativsten Räume der Uffizien und bot den Gästen einen Überblick über die Meisterwerke, die die Geschichte der italienischen Kunst vom Mittelalter bis zur Renaissance erzählen. Der Rundgang begann mit den Werken Giottos, einer zentralen Figur beim Übergang von der mittelalterlichen zur modernen Malerei, und setzte sich fort mit den Meisterwerken von Sandro Botticelli und Leonardo da Vinci, zwei der berühmtesten und repräsentativsten Künstler der italienischen Renaissance. Besondere Aufmerksamkeit wurde auch dem Sala della Niobe gewidmet, der vor kurzem einer umfassenden Restaurierung und Renovierung unterzogen wurde.
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| Die Uffizien und das Nationalmuseum Seoul unterzeichnen ein Abkommen über kulturelle Zusammenarbeit |
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