Vom 28. März bis zum 24. Mai 2026 widmet das Mirad’Or in Pisogne mit Blick auf den Iseosee eine Ausstellung Nanni Valentini (Sant’Angelo in Vado, 1932 - Vimercate, 1985), einer der originellsten und intensivsten Figuren der Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung mit dem Titel Volto e Luogo (Gesicht und Ort) wird von Simona Spinella unter der Leitung und Koordination von Flaminio Gualdoni und Marco Lagorio kuratiert und von der Gemeinde Pisogne in Zusammenarbeit mit demNanni Valentini Archiv, der Galerie ABC - ARTE Genua-Mailand und dem Museum für zeitgenössische Skulptur in Matera (MUSMA) gefördert.
Das Ausstellungsprojekt wurde zwischen den Räumen von Mirad’Or und der Kirche Santa Maria della Neve entwickelt und präsentiert eine Auswahl von Werken aus Steinzeug, von denen einige zum ersten Mal ausgestellt werden, die sich durch Zeichen, Risse und Leerstellen auszeichnen und die Beziehung zwischen Materie und Form untersuchen. Das Thema des Gesichts, das im Dialog mit der Erde entwickelt wurde, konstruiert eine Bildsprache, die zwischen einer visionären Dimension und einer philosophischen Reflexion liegt.
Der junge Mitarbeiter von Lucio Fontana, Valentini, der seine Ausbildung in Pesaro und Faenza absolvierte, ist in der Lage, Materialien wie Erde und Ton in eine zutiefst zeitgenössische Ausdruckssprache zu verwandeln. Seine Forschungen können als eine Erzählung gelesen werden, die vom Material selbst ausgeht: die modellierten und gravierten Oberflächen geben nicht nur Formen wieder, sondern auch Spuren von Zeit, Gefühlen und Gedanken. In seiner Autobiographie vom September 1983 schreibt Valentini: “Ich suche in der Erde nicht, wie ich sie kennzeichnen kann, oder die Bilder, die ihre Plastizität mir bietet, noch ihre Farben, die Wärme hervorrufen, sondern ich suche die Zeichen, die sich lösen können, die aus ihr herauskommen und die ich erfassen kann...”.
Die Ausstellung Volto e Luogo stellt auch das dritte Kapitel des internationalen Kulturprogramms dar, das von Flaminio Gualdoni unter der künstlerischen Leitung von Marco Lagorio für Mirad’Or konzipiert und in Zusammenarbeit mit ABC - ARTE Genova-Milano und der Gemeinde Pisogne entwickelt wurde.
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| Das Mirad'Or in Pisogne am Iseosee widmet Nanni Valentini eine Ausstellung |
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