Der Palazzo Blu in Pisa präsentiert in seinen Ausstellungsräumen vom 16. Mai bis zum 6. September 2026 die Ausstellung I fratelli Gioli e la pittura a Pisa fra Otto e Novecento, kuratiert von Stefano Renzoni. Mit dieser Ausstellung setzt der Palazzo Blu seinen Weg der Erforschung und Aufwertung der figurativen Kultur zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert fort, der bereits mit den vorangegangenen Ausstellungen über die Macchiaioli, die künstlerische Saison von Henri de Toulouse-Lautrec und die Atmosphäre der Belle Époque beschritten wurde.
Das Ausstellungsprojekt will einen umfassenden Blick auf die Malerei in Pisa zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert bieten, indem es den Dialog zwischen Künstlern verschiedener Generationen rekonstruiert und die Lebendigkeit eines kulturellen Kontextes wiederherstellt, der eng mit den wichtigsten italienischen Kunstzentren jener Zeit verbunden ist.
Im Mittelpunkt des Rundgangs stehen die Figuren von Francesco und Luigi Gioli, Protagonisten einer künstlerischen Epoche, die ihre Wurzeln in der Erfahrung der Macchiaioli hat und sich später durch unterschiedliche Interpretationen des Naturalismus und der Landschaftsmalerei weiterentwickelte. Ihr künstlerischer Wandel wird jedoch nicht isoliert dargestellt, sondern in einem breiteren Netz von Beziehungen, Einflüssen und Vergleichen, an denen einige der wichtigsten Interpreten der figurativen Szene jener Zeit beteiligt waren.
Die in sechs Abschnitte gegliederte Ausstellung will so eine chorische Erzählung aufbauen, in der neben den Brüdern Gioli auch wichtige Persönlichkeiten wie Adolfo Tommasi und Spartaco Carlini sowie Künstler wie Plinio Nomellini, Vittorio Matteo Corcos und Amedeo Lori Platz finden, die alle eine führende Rolle bei der Definition der Identität der Malerei im Pisaner Gebiet zwischen dem Ende des 19. und dem Beginn des 20. In diesem Szenario erscheint das Werk von Gioli als Treffpunkt zwischen der Macchiaioli-Lehre und der Öffnung hin zu einer zeitgenössischen Sensibilität in der Darstellung von Landschaft und Alltagsrealität.
Die Ausstellung zielt darauf ab, anhand von Gemälden und Zeichnungen die Komplexität einer besonders fruchtbaren künstlerischen Epoche wiederherzustellen und die Rolle Pisas als Ort des Vergleichs, des Experimentierens und der kulturellen Ausarbeitung hervorzuheben. Besonderes Augenmerk wird auf die Zeichnungen gelegt, die von Bianca Cerrina Feroni ausgewählt wurden und nicht nur als vorbereitendes Material, sondern als eigenständiger Ausdruck künstlerischer Forschung präsentiert werden. Diese Werke stammen aus dem Archiv der Familie Gioli, das noch von den Erben aufbewahrt wird, und werden zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Ausstellung zielt darauf ab, eine neue Interpretation der pisanischen figurativen Kultur vorzuschlagen, indem sie diese in ein breiteres nationales historisches und künstlerisches Panorama einordnet und den Palazzo Blu als Bezugspunkt für das Studium und die Wertschätzung der Kunst zwischen dem 19. und 20.
Die Ausstellung wird von einem Katalog begleitet, der von Felici Editore herausgegeben wird.
![]() |
| Palazzo Blu widmet eine Ausstellung den Brüdern Gioli und der Malerei in Pisa zwischen dem 19. und 20. |
Achtung: Die Übersetzung des italienischen Originalartikels ins Deutsche wurde mit Hilfe automatischer Tools erstellt. Wir verpflichten uns, alle Artikel zu überprüfen, aber wir garantieren nicht die völlige Abwesenheit von Ungenauigkeiten in der Übersetzung aufgrund des Programms. Sie können das Original finden, indem Sie auf die ITA-Schaltfläche klicken. Wenn Sie einen Fehler finden, kontaktieren Sie uns bitte.