Ab Samstag, dem 4. April 2026, ist Gustav Klimts Damenbildnis (1916-1917) wieder in den Räumen der Galleria d’Arte Moderna Ricci Oddi in Piacenza zu sehen, nachdem es bis zum 22. März 2026 im My Art Museum in Seoul im Rahmen der von Lucia Pini in Zusammenarbeit mit Stefano Bosi kuratierten Ausstellung Das Wunder von Klimt und andere Schätze der Galleria d’Arte Moderna Ricci Oddi ausgestellt war.
Das Werk, das zu den bedeutendsten und repräsentativsten der Sammlung gehört, kehrt somit zu einem besonders wichtigen Zeitpunkt für die Galerie an seinen ursprünglichen Standort zurück, die sich ab dem 28. April 2026 nach Abschluss eines umfangreichen Sanierungs- und Renovierungsprojekts in neuem Gewand der Öffentlichkeit präsentieren wird. Das vom Mailänder Büro Lissoni & Partners unterzeichnete und im Frühjahr 2025 begonnene Projekt umfasste über 1000 Quadratmeter Bodenfläche und alle 22 Ausstellungsräume, die während der Arbeiten je nach Fortschritt der Baustelle abwechselnd zugänglich blieben. Auch während der Osterferien ist die Galleria d’Arte Moderna Ricci Oddi am Sonntag, den 5. und Montag, den 6. April von 9.30 bis 13.00 Uhr und 14.30 bis 18.00 Uhr für das Publikum geöffnet.
Das Bildnis einer Dame, das 1925 von der Mailänder Galerie Luigi Scopinich erworben und in die Sammlung Giuseppe Ricci Oddi aufgenommen wurde, gehört zur letzten Phase des künstlerischen Schaffens von Gustav Klimt (Wien, 1862-1918). In dieser Zeit verlässt seine Malerei den für das Goldene Zeitalter typischen dekorativen Reichtum und macht Platz für eine spontanere und expressivere Zeichenkunst, die der Sensibilität des Expressionismus nahe kommt.
1996 wurde dank der Intuition von Claudia Maga, einer Schülerin eines Gymnasiums in Piacenza, entdeckt, dass das Gemälde auf einer bereits existierenden Leinwand gemalt worden war, auf der eine andere Frau abgebildet war, die in Gesicht und Haltung identisch war, sich aber in der Kleidung unterschied. Auch das Rätsel um die Identität der dargestellten Figur, die wahrscheinlich eines der Modelle war, die für den berühmten Wiener Künstler posierten, bleibt ungelöst. In den letzten Jahren ist das Werk auch wegen des Diebstahls vom 22. Februar 1997 wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt, als es unter nie ganz geklärten Umständen aus der Galerie entwendet wurde. Das Gemälde wurde am 10. Dezember 2019 bei Gartenpflegearbeiten an der Außenmauer des Museums gefunden, versteckt in einer Plastiktüte.
“Die Rückgabe von Gustav Klimts Frauenbildnis ist ein Moment großer Emotionen und tiefer Bedeutung für uns”, sagte Lucia Pini, Direktorin der Ricci Oddi Galerie für Moderne Kunst. “Nach der bedeutenden internationalen Erfahrung im My Art Museum in Seoul kehrt das Werk nun endlich in seine Heimat zurück, um erneut der Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu werden. Diese Rückkehr ist von noch größerer symbolischer Bedeutung, da sie Teil einer Erneuerungsphase der Galerie Ricci Oddi ist, die sich mit einem neuen Layout und einer aktualisierten Vision präsentiert, um ihr außergewöhnliches Erbe aufzuwerten. Der Klimt mit seiner einzigartigen Geschichte und Ausdruckskraft wird somit wieder zu einem der Dreh- und Angelpunkte unseres Museumsrundgangs”.
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| Piacenza, Klimts Frauenbildnis ist zurück in der Galerie Ricci Oddi Modern Art |
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