Sizilien, wurden heute Morgen die Restaurierungs- und Montagearbeiten an den Wracks Marausa II und Gela II übergeben, womit die operative Phase einer Maßnahme eingeleitet wurde, mit der die beiden bedeutenden Relikte wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen. Das von der Meeresaufsichtsbehörde geförderte und der Genossenschaft für Archäologie anvertraute Projekt ist ein strategischer Schritt bei der Aufwertung des sizilianischen Unterwassererbes.
Die Initiative ist Teil eines umfassenderen Plans zur Schaffung eines Netzes von Meeres- und Schiffsmuseen in der Region Sizilien, ein Projekt, das als ehrgeizig und beispiellos im Mittelmeerraum gilt. Ziel ist es, ein thematisches Museumssystem zu schaffen, das die tausendjährige Beziehung zwischen der Insel und dem Meer erzählt und das archäologische Unterwassererbe in einen Hebel für die kulturelle und wissenschaftliche, aber auch touristische und wirtschaftliche Entwicklung verwandelt.
Der Regionalrat für das kulturelle Erbe und die sizilianische Identität , Francesco Paolo Scarpinato, betonte, dass der Baubeginn einen entscheidenden Schritt zur Verwirklichung dieses Netzes darstellt. “Mit dem Baubeginn”, so Scarpinato, "machen wir einen weiteren, entscheidenden Schritt zur Verwirklichung des Netzwerks der Meeres- und Schiffsmuseen der Region Sizilien. Ein ehrgeiziges und beispielloses Projekt im Mittelmeerraum, das darauf abzielt, ein thematisches Museumsnetz zu schaffen, das in der Lage ist, die tausendjährige Beziehung zwischen Sizilien und dem Meer zu erzählen und unser Unterwassererbe in ein Schwungrad der Entwicklung nicht nur auf kultureller und wissenschaftlicher, sondern auch auf touristischer und wirtschaftlicher Ebene zu verwandeln.
Der Gesamtauftragswert beläuft sich auf 853.633,80 EUR, einschließlich Bau-, Arbeits- und Sicherheitsgebühren. Die Arbeiten werden offiziell am 10. April beginnen und insgesamt 960 Tage dauern, wobei die Fertigstellung bis zum 25. November 2028 geplant ist. Dieser Zeitrahmen ist zwar umfangreich, wird aber angesichts der wissenschaftlichen und technischen Komplexität der Restaurierungsarbeiten, die hochspezialisierte Fähigkeiten und spezielle Verfahren erfordern, als besonders schnell angesehen.
Bei der Übergabe waren unter anderem der Bauleiter Roberto La Rocca, die Direktorin des Archäologischen Parks von Marsala Anna Occhipinti und der Direktor des Parks von Gela und ehemalige amtierende Meeresinspektor Emanuele Turco anwesend. Die Anwesenheit der Leiter der beteiligten Stätten zeugt von dem integrierten Charakter des Projekts, das die archäologischen Parks von Lilybaeum-Marsala und Gela direkt einbezieht.
Die Restaurierung der Wracks Marausa II und Gela II stellt sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus kultureller Sicht einen wichtigen Eingriff dar. Die Wracks, die sich in den jeweiligen archäologischen Parks befinden, sind wichtige Zeugnisse der Seefahrtsgeschichte der Insel und allgemeiner der Handelswege und der Dynamik des antiken Mittelmeers. Die Maßnahme zielt nicht nur auf die Konservierung der Materialien ab, sondern auch auf ihre Wiederherstellung und Präsentation für die Öffentlichkeit, um die Zeugnisse wieder zugänglich zu machen, die aufgrund ihrer Unterwasserlage komplexe Eingriffe erfordern, um vollständig verstanden und genossen werden zu können. In diesem Sinne ist das Projekt Teil einer umfassenderen Aufwertungsstrategie, die auf die Integration von Forschung, Schutz und Verbreitung abzielt.
Die Stärkung des kulturellen und touristischen Angebots ist eines der zentralen Ziele der Initiative. Durch die Schaffung eines Museumssystems, das dem Meer und der Schifffahrt gewidmet ist, will die Region Sizilien neue Besucherströme anziehen und eine Darstellung des Gebiets fördern, die auf seiner historischen Beziehung zum Mittelmeer beruht.
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| Sizilien, Beginn der Restaurierung der Wracks Marausa II und Gela II |
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