Am 9. Mai 2026 wird in Venedig das Ethnisches Haus der Kunst eröffnet, ein neuer Raum für zeitgenössisches Schaffen, der von Etnia Eyewear Culture gefördert wird. Das Projekt entsteht in den Räumen der ehemaligen Kirche der Abbazia della Misericordia im Stadtteil Cannaregio, die nach einer komplexen Restaurierung an die Stadt zurückgegeben und in einen Ort für künstlerische Produktion, Begegnung und Experiment verwandelt wurde. Die seit dem 10. Jahrhundert errichtete Misericordia weist eine wesentliche, aber stark geschichtete Struktur auf, die von verschiedenen Nutzungen und Funktionen geprägt ist, die im Laufe der Zeit aufeinander folgten: von einem religiösen Gebäude über einen Sozialraum bis hin zu den jüngsten Umgestaltungen. Heute bildet diese plurale Identität das ideale Terrain für die Aufnahme neuer zeitgenössischer Projekte. In diesem Kontext wurde das Ethnisches Haus der Kunst geschaffen, ein offener Raum, der der Kreativität der Gegenwart, dem Dialog zwischen den Disziplinen und dem Aufbau einer temporären Gemeinschaft von Praktiken und Visionen gewidmet ist. Das Projekt, das von Etnia Eyewear Culture, dem breitesten Ausdruck der kulturellen Forschung von Etnia Barcelona, gefördert wird, reaktiviert nicht einfach einen historischen Raum, sondern definiert seine Funktion radikal neu: Die Misericordia wird zu einer lebendigen und begehbaren Umgebung, in der Kunst produziert, geteilt und in ihrem Realisierungsprozess sichtbar gemacht wird.
Das Programm wird sich im Laufe der Saison durch Ausstellungen, ortsspezifische Interventionen, Performances und Begegnungen entwickeln, die sowohl unabhängig als auch in Zusammenarbeit mit Künstlern und Institutionen der zeitgenössischen Kulturszene realisiert werden. Ein zentrales Element des Projekts ist das internationale Residenzprogramm, das Künstler einlädt, ausgehend von einem bewusst ungewöhnlichen Gegenstand zu arbeiten: dem Spektakel. Es wird nicht in seiner praktischen Funktion betrachtet, sondern als Übersetzungsfläche und minimale Unterstützung, um die Themen Vision, Identität und Repräsentation zu untersuchen. Der kreative Prozess wird sich in direkter Beziehung zum Raum der Misericordia, zum städtischen Kontext Venedigs und zur Anwesenheit der Besucher entwickeln, die nicht nur mit den fertigen Werken, sondern auch mit den Phasen ihrer Realisierung in Berührung kommen werden.
Anlässlich der Eröffnung wird die Zusammenarbeit mit Skira ein Programm von Begegnungen und Dialogen mit Künstlern und Protagonisten der zeitgenössischen Kultur ins Leben rufen, das die Möglichkeiten der Konfrontation und der Partizipation weiter ausdehnt.
Aus architektonischer Sicht basiert der Eingriff an der Misericordia-Kirche auf einem Ansatz, der die historischen Schichten des Gebäudes aufwertet und über eine rein konservative Vision hinausgeht. Die Restaurierung wurde als ein Prozess des Zuhörens und der Kenntnisnahme konzipiert, der es ermöglicht, das vorhandene Erbe mit neuen Nutzungsmöglichkeiten in Verbindung zu bringen. Tatsächlich brachten die Untersuchungen Elemente von großer Bedeutung ans Licht, wie das Holzdach aus dem 14. Jahrhundert, dekorative Spuren und ein seltenes gotisches Fenster. Jahrhundert, dekorative Spuren und ein seltenes gotisches Fenster. Bei dem Projekt wurde beschlossen, alle Schichten zu erhalten und aufzuwerten, einschließlich der Eingriffe aus dem 19. Das Ergebnis ist eine artikulierte Restaurierung, die der Misericordia eine neue öffentliche Funktion verleiht: nicht feierlich, sondern produktiv und generativ.
Das Ethnisches Haus der Kunst ist somit Teil einer Forschungslinie, die über das traditionelle Ausstellungsmodell hinausgeht und sich auf hybride Formen zubewegt, die Residenz, Atelier und kulturelle Plattform miteinander verweben.
“Im Laufe der Jahre haben wir viel mit Künstlern zusammengearbeitet, bis wir das Bedürfnis verspürten, einen Raum zu schaffen, in dem dieser Dialog nicht episodisch, sondern kontinuierlich stattfinden kann. Das Misericordia schien uns der richtige Ort dafür zu sein: eine fast kaleidoskopische Schatztruhe, in der wir etwas aktivieren konnten, was ohnehin schon da war. Das Ethnisches Haus der Kunst entstand aus dieser Idee: einen Kontext zu schaffen, in dem Visionen nicht nur dargestellt, sondern auch inszeniert werden und so überraschende Beziehungen entstehen”, so David Pellicer, CEO und Eigentümer von Etnia Barcelona.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr. Montags geschlossen.
Eintritt frei.
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| In Venedig entsteht ein neuer Raum, der dem zeitgenössischen Schaffen gewidmet ist: Das Etnia House of Arts wird eröffnet |
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