Der Expressionismus kehrt mit Kandinsky, Klee und den Meistern des Blauen Reiters nach Lugano zurück


Bis zum 18. Juli 2026 eröffnet die Gabriele und Anna Braglia Stiftung in Lugano die den Protagonisten des Expressionismus gewidmete Ausstellung mit Meisterwerken von Kandinsky, Jawlensky, Klee und Kirchner, begleitet von Führungen und Begegnungen mit Kunsthistorikern.

Bis zum 18. Juli 2026 öffnet die Gabriele und Anna Braglia Stiftung in Lugano nach dem Erfolg der Herbstsaison erneut die Ausstellung Kandinsky, Jawlensky, Werefkin und die Meister des Expressionismus für das Publikum. Die Ausstellung bildet die zweite Hälfte der Ausstellung zum zehnjährigen Bestehen der Stiftung (2015-2025) und bietet einen Rundgang mit Werken von Künstlern, die die Geschichte der modernen Kunst tiefgreifend verändert haben, darunter Wassily Kandinsky, Paul Klee, Ernst Ludwig Kirchner, Lyonel Feininger und Alexej von Jawlensky.

Die Ausstellung erzählt von sechzig Jahren Leidenschaft und Forschung des Sammlerehepaars Anna und Gabriele Braglia, die bei jedem Erwerb mitgewirkt haben. Die Sammlung, in der sich Neugier und Emotionen vereinen, spiegelt den Wunsch wider, einen direkten Dialog zwischen dem Besucher und den Werken anzuregen, durch eine künstlerische Sprache, die in der Lage ist, intensiv zu kommunizieren.

“Anna und ich haben uns immer sehr über die außergewöhnliche Schönheit unserer Kunstwerke gefreut, die wir immer wieder bewundern”, sagt Gabriele Braglia.

Aufbau der Ausstellung Kandinsky, Jawlensky, Werefkin und die Meister des Expressionismus. Foto: Roberto Pellegrini
Ausstellungslayout Kandinsky, Jawlensky, Werefkin und die Meister des Expressionismus. Foto: Roberto Pellegrini
Aufbau der Ausstellung Kandinsky, Jawlensky, Werefkin und die Meister des Expressionismus. Foto: Roberto Pellegrini
Aufbau der Ausstellung Kandinsky, Jawlensky, Werefkin und die Meister des Expressionismus. Foto: Roberto Pellegrini
Ernst Ludwig Kirchner, Ausruhende Bauern (Liegende Hirten) (1919; Öl auf Leinwand, 85,5 x 97 cm; Lugano, Fondazione Gabriele e Anna Braglia) Foto: Roberto Pellegrini
Ernst Ludwig Kirchner, Ausruhende Bauern (Liegende Hirten) (1919; Öl auf Leinwand, 85,5 x 97 cm; Lugano, Fondazione Gabriele e Anna Braglia) Foto: Roberto Pellegrini
Marianne von Werefkin, L' Allée (um 1917; Tempera auf Papier auf Karton, 33,5 x 24,5 cm; Lugano, Fondazione Gabriele e Anna Braglia) Foto: Roberto Pellegrini
Marianne von Werefkin, L’ Allée (um 1917; Tempera auf Papier auf Karton, 33,5 x 24,5 cm; Lugano, Fondazione Gabriele e Anna Braglia) Foto: Roberto Pellegrini
Emil Nolde, Waldrand (1909; Öl auf Leinwand, 73 x 65,5 cm; Lugano Fondazione Gabriele e Anna Braglia) ©Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde. Foto: Roberto Pellegrini
Emil Nolde, Waldrand (1909; Öl auf Leinwand, 73 x 65,5 cm; Lugano Fondazione Gabriele e Anna Braglia) ©Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde. Foto: Roberto Pellegrini

Im Zentrum der Ausstellung stehen Werke von Paul Klee, die zwischen 1912 und 1929 entstanden sind und als Initialzündung für die Sammelleidenschaft der Braglias gelten. Neben Klee sind Lyonel Feininger und andere bahnbrechende Meister der künstlerischen Revolution des frühen 20. Jahrhunderts zu sehen, darunter Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Hermann Max Pechstein, Otto Müller und Emil Nolde, die 1905 die Gruppe Die Brücke" gründeten. Die Gruppe war der kreative Motor einer lebendigen und innovativen Bewegung, die mit expressiver Intensität und neuen Farbexperimenten die künstlerische Sprache neu zu definieren vermochte. Die Tournee wird mit den wichtigsten Vertretern des Blauen Reiters fortgesetzt, wie Kandinsky, Franz Marc, August Macke, Gabriele Münter, Alexej von Jawlensky, Marianne von Werefkin und Heinrich Campendonk. Die Werke dieser Künstler zeichnen sich durch die Verwendung reiner Farben und visionärer Formen aus, die in der Lage sind, der europäischen Kunstszene eine neue Energie zu verleihen und die Moderne zu beeinflussen. Die Ausstellung widmet auch den Erwerbungen des letzten Jahrzehnts besondere Aufmerksamkeit und bestätigt das kontinuierliche Streben der Sammlung Braglia nach kultureller Bereicherung.

Parallel zur Ausstellung bietet die Stiftung einen reichhaltigen Veranstaltungskalender und kulturelle Vermittlungsinitiativen an. Geplant sind u.a. am 14. März Treffen mit Paul Klee und Elena Pontiggia, Dozentin an der Akademie Brera und am Polytechnikum Mailand; am 28. März Ernst Ludwig Kirchner mit Carla Burani, Kunsthistorikerin und ehemalige Direktorin des Kirchner-Museums in Davos; am 18. April ein Schwerpunkt über den Expressionismus und den Blauen Reiter mit Manuela Kahn-Rossi, ehemalige Direktorin des Museo Cantonale d’Arte in Lugano; am 9. Mai schließlich ein Schwerpunkt über Marianne Werefkin mit Mara Folini, Direktorin der Musei Comunali d’Arte Moderna in Ascona. Darüber hinaus sind am 17. Mai, dem Internationalen Museumstag, Aktivitäten zur Kulturvermittlung geplant. Für alle Veranstaltungen ist eine Reservierung erforderlich; der Eintritt zur Frühjahrsausstellung ist kostenlos. Die Stiftung Braglia begleitet die Ausstellung mit einem zweisprachigen Katalog (Italienisch/Englisch), der die wichtigsten kritischen Beiträge enthält und die Sammlung dokumentiert.

Der Expressionismus kehrt mit Kandinsky, Klee und den Meistern des Blauen Reiters nach Lugano zurück
Der Expressionismus kehrt mit Kandinsky, Klee und den Meistern des Blauen Reiters nach Lugano zurück



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