Nicht vergessen: Fotografie zur Erforschung der Alzheimer-Krankheit im Diözesanmuseum in Mailand


Vom 3. März bis zum 3. Mai 2026 zeigt das Museo Diocesano Carlo Maria Martini in Mailand die Ausstellung "NON DIMENTICARTI. L'esperienza di Sacra Famiglia e la cura dell'Alzheimer", eine Fotoausstellung, die sich mit der Krankheit und dem Alltagsleben in der Fondazione Sacra Famiglia in Cesano Boscone beschäftigt.

Vom 3. März bis zum 3. Mai 2026 wird im Museo Diocesano Carlo Maria Martini in Mailand die Ausstellung NON DIMENTICARTI. L’esperienza di Sacra Famiglia e la cura dell’Alzheimer, ein Projekt, das die Alzheimer-Krankheit durch Fotografie und das tägliche Leben in der Fondazione Sacra Famiglia in Cesano Boscone untersucht. Die Ausstellung ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen zwei historischen Realitäten der Ambrosianischen Diözese und wird von Intesa Sanpaolo unterstützt. Die von Giovanna Calvenzi kuratierte Initiative präsentiert sechzig Fotografien von Enrico Zuppi (1909-1992), Gianni Berengo Gardin (1930-2025) und Marianna Sambiase.

Die Ausstellung ist in drei Abschnitte unterteilt, die sich entlang eines thematischen Fadens zwischen Erinnerung, Pflege und Alltag entwickeln. Der Weg beginnt mit der Arbeit von Marianna Sambiase, einer Erzieherin in der Alzheimer-Abteilung der RSA San Pietro der Fondazione Sacra Famiglia. Ihre Fotografien dokumentieren keine Strukturen oder Therapien, sondern stellen den Menschen in den Mittelpunkt: Gesichter, Hände, Gesten und kleine Zeichen der Orientierungslosigkeit, die das anhaltende Bedürfnis nach Anerkennung offenbaren. Die Bilder werden zu einem Werkzeug, um mit den Patienten in Beziehung zu treten und ihre Identität zu erweitern, und zeigen die Rolle der Fotografie als Vermittler zwischen Pflege und Wahrnehmung des Anderen.

Der zweite Abschnitt bietet einen historischen Blick auf die Stiftung anhand einer Reihe von Fotografien von Enrico Zuppi aus dem Jahr 1946. Diese Fotografien zeigen das Leben in der Heiligen Familie in den ersten Nachkriegsjahren, als die Einrichtung Menschen mit schweren Behinderungen, “Unheilbare vom Lande”, Kriegsopfer und Waisenkinder aufnahm. Zuppi schafft mit seiner direkten Sprache Porträts und Szenen des kollektiven Lebens, die universelle Emotionen vermitteln.

Der dritte Abschnitt versammelt die Aufnahmen von Gianni Berengo Gardin, der 2011 beauftragt wurde, das Leben in der Stiftung zu dokumentieren. Der Fotograf schildert den Alltag des Hauses, die therapeutischen Aktivitäten, die Schule, die Momente des Spielens und die Beziehungen zwischen Gästen und Betreibern, wobei er Schwarz-Weiß als erzählerisches Mittel einsetzt. Seine Bilder beschreiben die Struktur und ihre Funktionsweise mit Klarheit und Beteiligung und heben die Beziehungen zwischen denjenigen hervor, die in ihr leben und arbeiten, ohne ins Anekdotische oder Feierliche abzugleiten.

Eines der ausgestellten Werke von Enrico Zuppi
Eine Aufnahme von Enrico Zuppi in der Ausstellung
Eines der ausgestellten Werke von Gianni Berengo Gardin
Eine Aufnahme von Gianni Berengo Gardin in der Ausstellung
Eines der Werke von Marianna Sambiase in der Ausstellung
Eine Aufnahme von Marianna Sambiase in der Ausstellung

“Die Ausstellung Don’t Forget”, so Monsignore Bruno Marinoni, bischöflicher Vikar für wirtschaftliche Angelegenheiten und Präsident der Fondazione Sacra Famiglia, “ist ein Projekt, das das 130-jährige Bestehen der Fondazione Sacra Famiglia feiern soll. Jahrestag der Fondazione Sacra Famiglia. Ziel ist es, einen sensiblen und neuartigen Blick auf das komplexe Thema Alzheimer und Demenz zu werfen und den Wert und das Geheimnis der menschlichen Identität im Angesicht der Zerbrechlichkeit zu betonen. Es ist eine Botschaft, die wir mit Respekt an die gesamte Gesellschaft richten wollen: Der Mensch ist in den Augen Gottes und der Menschheit wertvoll, auch wenn er oder sie sich nicht mehr mit Worten verständigen kann. Es liegt an uns, einen Weg zu finden, um mit jedem Menschen in Beziehung zu treten, so wie es unsere Mitarbeiter jeden Tag tun und wie es jeder lernen kann, wenn er sich von dieser Realität in Frage stellen lässt”.

“Das Diözesanmuseum”, unterstreicht Nadia Righi, die Direktorin des Diözesanmuseums, “legt großen Wert auf die Sprache der Fotografie, die ein außerordentliches Instrument ist, um den Menschen und die Wirklichkeit zu lesen. Das Thema, das wir zu diesem Anlass vorschlagen, ist für uns besonders wichtig: Durch die Geschichte und die Erfahrung der Heiligen Familie wollen wir über die heutige Zeit nachdenken und jeden Besucher dazu auffordern, den anderen zu betrachten, auch den wehrlosesten, wobei wir immer das Geheimnis betonen, das jedem Menschen innewohnt”.

“Von 1946 bis heute wird die Geschichte der Fondazione Sacra Famiglia durch den Blick dreier Fotografen erzählt”, sagtGiovanna Calvenzi, Kuratorin der Ausstellung, “die die Geschichte der Fürsorge als eine konkrete, alltägliche Geste erzählen. Von den humanistischen Bildern von Enrico Zuppi über die strenge Erzählung von Gianni Berengo Gardin bis hin zu den eindringlichen Arbeiten von Marianna Sambiase im RSA wird die Fotografie zu Erinnerung und Beziehung. Nicht nur Dokumentation, sondern Präsenz: ein Blick, der Entfernungen verkürzt, die Würde wiederherstellt und das Bild in eine Form der Fürsorge verwandelt”.

Nicht vergessen: Fotografie zur Erforschung der Alzheimer-Krankheit im Diözesanmuseum in Mailand
Nicht vergessen: Fotografie zur Erforschung der Alzheimer-Krankheit im Diözesanmuseum in Mailand



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