Lorenza Trucchi, eine historische italienische Kunstkritikerin und eine zentrale Figur in der Kulturlandschaft des 20. Jahrhunderts, verstarb am 4. Februar 2026 im Alter von 104 Jahren in Rom. Die 1922 in München geborene und 1934 nach Rom übersiedelte Trucchi schloss ihr klassisches Studium ab und promovierte in Jura, doch ihre Leidenschaft für den Journalismus veranlasste sie, den Anwaltsberuf aufzugeben. 1949 begann sie, ihre ersten Artikel zu veröffentlichen, und ab 1950 arbeitete sie mit zahlreichen Tageszeitungen zusammen, darunter Il Momento, Il Gazzettino und Il Corriere Mercantile, sowie mit Zeitschriften wie Leggere, Il Taccuino delle Arti, Giovedì und Art Dossier.
1955 begann sie für La Fiera Letteraria zu schreiben und wurde bald für die Rubrik Bildende Kunst und Architektur verantwortlich. In den folgenden Jahren wurde sie von Dino Buzzati und Franco Russoli eingeladen, an der Kunstseite des Corriere della Sera mitzuarbeiten. Von 1967 bis 1977 schrieb sie die wöchentliche Kolumne Arte per tutti in Momento Sera und beteiligte sich als Kunstkritikerin an Il Giornale Nuovo und Indro Montanelli’s La Voce, sowie an der Zeitschrift Qui Arte Contemporanea. Von 1961 bis 1968 war sie Redakteurin der Kunstbeilage der Zeitschrift L’Europa letteraria unter der Leitung von Giancarlo Vigorelli.
Trucchi ist Autor zahlreicher Essays und Monografien, darunter Werke über Cézanne, Pollock, Dubuffet und Francis Bacon. Er hat wichtige Ausstellungen in Italien und im Ausland kuratiert, darunter Retrospektiven von Jean Dubuffet und Alberto Magnelli, Ausstellungen in der Galleria Nazionale d’Arte Moderna in Rom, im Centre Pompidou in Paris und im Museo Cantonale d’Arte in Lugano. Er bekleidete wichtige institutionelle Ämter, so war er 1982 Kommissar des italienischen Pavillons auf der Biennale von Venedig und 1988 und 1990 Mitglied der Expertenkommission für den Bereich der visuellen Künste der Biennale. Zwischen 1969 und 1994 lehrte er Kunstgeschichte an den Akademien der Schönen Künste in L’Aquila und Rom, während er von 1995 bis 2001 die Esposizione Nazionale Quadriennale d’Arte in Rom leitete.
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| Abschied von Lorenza Trucchi, der historischen italienischen Kunstkritikerin |
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