Das Diözesanmuseum in Mailand präsentiert das Ausstellungsprogramm bis Sommer 2026: von Hans Memling bis Werner Bischof


Nach dem Jahr 2025, das mit mehr als 91.000 Besuchern abgeschlossen wurde, gibt das Museo Diocesano Carlo Maria Martini in Mailand den Ausstellungskalender für die erste Hälfte des Jahres 2026 bekannt, der antike Kunst, Fotografie und Projekte aus dem zeitgenössischen und sozialen Bereich umfasst.

Das Museo Diocesano Carlo Maria Martini in Mailand schließt das Jahr 2025 mit einer positiven Bilanz ab und präsentiert das Ausstellungsprogramm, das die Öffentlichkeit bis zum Sommer 2026 begleiten wird. Das gerade zu Ende gegangene Jahr verzeichnete über 91.000 Besucher, eine Steigerung gegenüber 2024, ein Ergebnis, das auf die Qualität und Vielfalt der angebotenen Ausstellungen und auf einen gegliederten Kalender mit Begleitveranstaltungen zurückzuführen ist, darunter Tagungen, Konferenzen, Führungen und vertiefende Termine, die die Ausstellungsaktivitäten flankierten. Im Jahr 2025 konsolidierte das Museum sein kulturelles Projekt und verstärkte seine Beziehungen zur Öffentlichkeit durch ein Programm, das zwischen antiker Kunst, Fotografie und Forschungsprojekten wechselte. Zwei der Ausstellungen, die im vergangenen Jahr eröffnet wurden, werden auch in den ersten Monaten des Jahres 2026 zu sehen sein: Lorenzo Lotto. Die Geburt Christi ist bis zum 1. Februar zu sehen, während Elio Ciol. Blicke und Stille" läuft noch bis zum 15. Februar 2026.

Offiziell eröffnet wird das neue Programm vom 19. Februar bis zum 17. Mai 2026 mit der Ausstellung Hans Memling. The Crucifixion. Vier zeitgenössische Künstler rund um ein Meisterwerk, kuratiert von Valeria Cafà, Giuseppe Frangi und Nadia Righi. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Casa Testori und bringt ein zentrales Werk der flämischen Malerei aus dem 15. Jahrhundert mit den Arbeiten von vier zeitgenössischen Künstlern in Dialog: Stefano Arienti, Matteo Fato, Julia Krahn und Danilo Sciorilli. Dreh- und Angelpunkt der Ausstellung ist die Kreuzigung von Hans Memling, eine Leihgabe der Musei Civici di Vicenza, die als visueller und konzeptioneller Bezugspunkt im Zentrum der Ausstellung steht. Die Konfrontation mit den Werken der vier eingeladenen Künstler entwickelt sich rund um Memlings Tafel, die dazu aufgerufen sind, das Meisterwerk mit einem langsamen und gemessenen Blick zu betrachten und zu interpretieren und sich von der visuellen und spirituellen Kraft des Werks leiten zu lassen. Der Dialog zwischen den verschiedenen Sprachen zielt nicht darauf ab, eine illustrative Neuinterpretation vorzuschlagen, sondern eine Reflexion über die tiefe Bedeutung des Bildes und seine Fähigkeit, in der Gegenwart neue Resonanzen hervorzurufen, je nach der Sensibilität und den Ausdrucksmethoden jedes beteiligten Autors, zu konstruieren.

“Das Jahr 2025 hat den Wert unseres kulturellen Angebots bestätigt, das auf qualitativ hochwertigen Ausstellungsprojekten basiert, die zu einem immer direkteren und partizipativen Dialog mit dem Publikum geführt haben”, sagt Nadia Righi, Direktorin des Museo Diocesano Carlo Maria Martini. “Wir sind besonders zufrieden, dass wir über 91.000 Besucher verzeichnen konnten, ein Ergebnis, das das Interesse und die Wertschätzung unserer Ausstellungen und begleitenden Initiativen durch ein immer breiteres und vielfältigeres Publikum beweist. Das Jahr 2026 beginnt mit einer Vielzahl von Vorschlägen, die von den großen Meistern der Vergangenheit, wie Hans Memling in Konfrontation mit den Werken zeitgenössischer Künstler, bis hin zu Projekten reichen, die sich mit sensiblen und heiklen sozialen Themen wie Alzheimer befassen. Das Diözesanmuseum möchte für Mailand und die Diözese weiterhin ein Raum der Begegnung und der Reflexion sein, in dem Kunst, Erinnerung und Gemeinschaft miteinander verwoben sind und der sinnvolle kulturelle Erfahrungen bietet, die für alle zugänglich sind”.

Hans Memling, Kreuzigung mit der Madonna, den Heiligen Johannes dem Evangelisten und Johannes dem Täufer, Maria Magdalena und zwei Zisterzienseräbten (Öl auf Tafel, 84,5 x 66 cm; Vicenza, Musei Civici, Pinacoteca di Palazzo Chiericati)
Hans Memling, Kreuzigung mit der Madonna, den Heiligen Johannes dem Evangelisten und Johannes dem Täufer, Maria Magdalena und zwei Zisterzienseräbten (Öl auf Tafel, 84,5 x 66 cm; Vicenza, Musei Civici, Pinacoteca di Palazzo Chiericati)

Vom 3. März bis 3. Mai 2026 präsentiert das Diözesanmuseum Don’t Forget. La cura dell’Alzheimer e l’esperienza di Sacra Famiglia (Alzheimer-Pflege und die Erfahrung der Heiligen Familie), eine Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit der Fondazione Sacra Famiglia von Cesano Boscone realisiert wurde, einer sozial-sanitären Einrichtung, die seit 130 Jahren aktiv ist und zu den wichtigsten in Italien im Bereich der Behinderten gehört. Das von Giovanna Calvenzi kuratierte Projekt befasst sich mit dem Thema Alzheimer durch Fotografie und konzentriert sich dabei auf die täglichen Erfahrungen von Menschen, die an dieser Krankheit leiden, und ihren Betreuern. Den Kern der Ausstellung bilden die Bilder von Marianna Sambiase, Erzieherin in der Alzheimer-Abteilung der RSA San Pietro di Sacra Famiglia, die das Leben in der Einrichtung mit Aufmerksamkeit und Teilnahme dokumentieren. Hinzu kommen die Aufnahmen von Enrico Zuppi aus dem Jahr 1946, die eine historische Erinnerung an die Einrichtung vermitteln, und die Bilder des 2025 verstorbenen Gianni Berengo Gardin, der Sacra Famiglia im Jahr 2011 besuchte und das tägliche Leben in der Einrichtung fotografierte, das aus Beziehungen, Gesten der Solidarität, Blicken und Momenten des Austauschs besteht.

Ab dem späten Frühjahr wird das Ausstellungsprogramm mit einem umfangreichen Projekt fortgesetzt, das der Kunstfotografie gewidmet ist. Vom 19. Mai bis 18. Oktober 2026 zeigt das Museum Werner Bischof. Point of view, eine Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit Magnum Photos realisiert und von Andrea Holzherr und Marco Bischof kuratiert wird. Die Ausstellung bietet 110 Jahre nach der Geburt des Schweizer Fotografen einen Rundgang mit etwa hundert alten Fotografien, flankiert von Exemplaren und Publikationen, die das Leben und das Werk des Autors beleuchten. Das Ausstellungsprojekt ist in vier Abschnitte unterteilt, die jeweils einer grundlegenden Phase von Bischofs Tätigkeit gewidmet sind. Von den ersten Bildern, die in der Schweiz entstanden sind, geht es weiter zu Aufnahmen während und unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, dann zu Reportagen, die in Indien, Japan, Korea, Hongkong und Indochina entstanden sind. Der letzte Abschnitt ist seinen Reisen nach Nord- und Südamerika in den 1950er Jahren gewidmet, eine Zeit, die mit dem frühen Tod des Fotografen bei einem Autounfall endet.

Begleitend zu den Ausstellungen bietet das Diözesanmuseum einen Veranstaltungskalender an, der Begegnungen zu den Ausstellungsthemen, kunst- und fotogeschichtliche Termine sowie vom museumspädagogischen Dienst kuratierte Führungen umfasst. Ein Programm, das darauf abzielt, den Interpretationskontext der Ausstellungen zu erweitern und verschiedenen Zielgruppen Interpretationswerkzeuge anzubieten, in Kontinuität mit der Arbeit der letzten Jahre.

Das Diözesanmuseum in Mailand präsentiert das Ausstellungsprogramm bis Sommer 2026: von Hans Memling bis Werner Bischof
Das Diözesanmuseum in Mailand präsentiert das Ausstellungsprogramm bis Sommer 2026: von Hans Memling bis Werner Bischof



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