Im Musée Marmottan Monet in Paris findet die erste große Retrospektive in Frankreich statt, die Giovanni Segantini gewidmet ist.


Vom 29. April bis zum 16. August 2026 zeigt das Musée Marmottan Monet in Paris die erste große Retrospektive von Giovanni Segantini in Frankreich. Über sechzig Werke, darunter Gemälde, Pastelle und Zeichnungen, deren roter Faden der Berg ist.

Vom 29. April bis zum 16. August 2026 zeigt das Musée Marmottan Monet in Paris die Ausstellung Giovanni Segantini (1858-1899). Ich will meine Berge sehen, die erste große Retrospektive in Frankreich, die Giovanni Segantini gewidmet ist, einem der bedeutendsten Maler des europäischen Symbolismus und Divisionismus. Schon zu Lebzeiten erregte Segantini großes Interesse bei den französischen Kritikern, die sich von der Figur dieses einsamen Künstlers angezogen fühlten, der mitten in den Schweizer Alpentälern lebte. Die erste ihm gewidmete Monografie, herausgegeben von William Ritter, wurde 1898 in der Gazette des Beaux-Arts in Paris veröffentlicht. Trotzdem wurde ihm in Frankreich seit mehr als hundertzwanzig Jahren keine Ausstellung von solchem Ausmaß mehr gewidmet.

Die Ausstellung im Musée Marmottan Monet, die von Gabriella Belli und Diana Segantini kuratiert und in Zusammenarbeit mit 24 ORE Cultura unter der Schirmherrschaft der schweizerischen und der italienischen Botschaft in Frankreich organisiert wurde, versammelt mehr als sechzig Werke, darunter Gemälde, Pastelle und Zeichnungen. Der gemeinsame Nenner ist der Berg, ein zentrales Element in Segantinis Poetik, der sowohl als reale Landschaft als auch als Symbol und mythische Dimension verstanden wird.

Zahlreiche italienische und schweizerische Institutionen haben wichtige Leihgaben beigesteuert, die von der tiefen Verbundenheit des Künstlers mit der Natur zeugen. Die in der ersten Sektion präsentierten Werke aus den 1880er Jahren stammen vor allem aus der Galleria d’Arte Moderna in Mailand und aus Privatsammlungen. Die Werke aus der Schweizer Periode hingegen stammen aus bedeutenden Sammlungen wie der Sammlung von Christian Fischbacher (heute im Segantini Museum in St. Moritz), dem Kunsthaus Zürich und Museen in den Niederlanden, Belgien, Deutschland und Großbritannien.

Rund dreissig Zeichnungen und Pastelle, seltene Werke von grosser Qualität, vervollständigen die Ausstellung und verdeutlichen, dass die Arbeit auf Papier für Segantini ein integraler und grundlegender Bestandteil seiner künstlerischen Forschung war.

Giovanni Segantini, Mittagszeit auf den Alpen (1891; Öl auf Leinwand, 78 x 71,5 cm; St. Moritz, Segantini Museum) © Stephan Schenk, Segantini Museum
Giovanni Segantini, Mittag in den Alpen (1891; Öl auf Leinwand, 78 x 71,5 cm; St. Moritz, Segantini Museum) © Stephan Schenk, Segantini Museum

Giovanni Segantini wurde in Arco geboren und verbrachte den größten Teil seines Lebens im Schweizer Engadin. Das französische Publikum hatte nie die Gelegenheit, den menschlichen und künstlerischen Werdegang einer so vielschichtigen Persönlichkeit zu erkunden. Dennoch träumte der Künstler davon, während der Weltausstellung von 1900 in Paris auszustellen, ein Projekt, das aufgrund seines frühen Todes im Jahr 1899 unvollendet blieb. Er erkrankte an einer Bauchfellentzündung, während er in einer Hütte auf dem Schafberg in den Schweizer Alpen in 2.700 Metern Höhe malte, und starb im Alter von nur einundvierzig Jahren.

Sein letztes Werk, La Natura, ist Teil eines großen Triptychons, das sich heute im Segantini Museum in St. Moritz befindet. Segantini hätte es gerne in Paris ausgestellt. Laut dem Biografen Raffaele Calzini waren die letzten Worte des Künstlers: “Ich möchte meine Berge sehen”. Von diesem Satz leitet sich der Titel der Pariser Ausstellung ab, die sein künstlerisches und existenzielles Leben nachzeichnen will.

Im Musée Marmottan Monet in Paris findet die erste große Retrospektive in Frankreich statt, die Giovanni Segantini gewidmet ist.
Im Musée Marmottan Monet in Paris findet die erste große Retrospektive in Frankreich statt, die Giovanni Segantini gewidmet ist.



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