Vom 19. Mai bis 18. Oktober 2026 zeigt das Museo Diocesano Carlo Maria Martini in Mailand die Ausstellung Werner Bischof. Point of view, kuratiert von Andréa Holzherr, Marco Bischof und Tania Kuhn. Die Ausstellung, die anlässlich des 110. Geburtstages des Fotografen organisiert wurde, bietet einen umfassenden Überblick über sein Werk und stellt die Komplexität einer zentralen Figur des Fotojournalismus des 20.
Der 1916 in Zürich geborene und 1954 in Trujillo, Peru, verstorbene Werner Bischof war seit 1949 Mitglied der Agentur Magnum Photos. Sein Schaffen zeichnet sich durch einen humanistischen Ansatz aus, der dokumentarische Aufmerksamkeit und formale Bildkonstruktion verbindet. Die Ausstellung versammelt 200 originale alte Fotografien, die von Kontaktbögen und einem Dokumentarfilm begleitet werden, die sein Werk aus einer bis heute gültigen Perspektive wiedergeben, in deren Mittelpunkt der Respekt vor der Würde der porträtierten Personen steht.
Die Ausstellung ist in vier chronologische Abschnitte unterteilt. Der erste, der den Jahren in der Schweiz zwischen 1932 und 1945 gewidmet ist, dokumentiert seine Ausbildung und seine ersten Experimente. Darauf folgt der Abschnitt über das Europa nach dem Zweiten Weltkrieg, zwischen 1945 und 1948, mit Bildern, die von den Folgen des Zweiten Weltkriegs zeugen, einem Ereignis, das die Vision des Autors tiefgreifend beeinflusst hat. Der dritte Teil versammelt die Reportagen, die zwischen 1949 und 1953 in Asien entstanden sind, in Ländern wie Indien, Japan, Korea, Hongkong und Indochina. Der Abschnitt, der den Reisen auf den amerikanischen Kontinent zwischen 1953 und 1954, der letzten Phase seiner Forschungen, gewidmet ist, schließt die Ausstellung ab.
Die ausgestellten Bilder zeigen eine konstante Aufmerksamkeit für die Komposition, das formale Gleichgewicht und die Abstufungen von Schwarz und Weiß, Elemente, die zur Ausdruckskraft seiner Sprache beitragen. Bischof begleitete seine fotografische Arbeit oft mit Notizen, Skizzen und Zeichnungen, wie aus seinen Tagebüchern hervorgeht, Werkzeuge, durch die er eine direkte Beziehung zu den beobachteten Kontexten und Personen aufbaute. Die Ausstellung wird von einem Programm mit vertiefenden Gesprächen und Führungen begleitet. Der Katalog wird von Dario Cimorelli Editore herausgegeben.
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| Werner Bischof stellt in Mailand aus: 200 Fotografien im Diözesanmuseum |
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