Auf RaiPlay der Kurzfilm "David und ich" über die Entstehung von Michelangelos David


Der animierte Kurzfilm von Marilù Rainò, der anlässlich des Weltkünstlertages im Palazzo Montecitorio präsentiert wurde, ist auf RaiPlay verfügbar und bietet jungen Menschen eine zugängliche Geschichte über die Entstehung des David und den öffentlichen Wert der Kunst

Anlässlich des Weltkünstlertages (15. April) wurde der animierte Kurzfilm David und ich, das Erstlingswerk der Regisseurin Marilù Rainò, im Palazzo Montecitorio in Rom, im Pressesaal der Abgeordnetenkammer, vorgestellt. Das von Good Karma in Zusammenarbeit mit Rai Kids produzierte Projekt wurde in traditioneller 2D-Animation mit der Unterstützung von Selective Contributions und Tax Credit realisiert. Der Kurzfilm wurde auf Rai Gulp ausgestrahlt und ist derzeit auf der Plattform RaiPlay abrufbar.

Der für ein junges Publikum konzipierte Kurzfilm bedient sich einer verständlichen Sprache und einer eindrucksvollen visuellen Struktur, um Kindern und Jugendlichen eines der berühmtesten Ereignisse in der Geschichte der italienischen Kunst näher zu bringen. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Figur des Michelangelo Buonarroti und der kreative Prozess, der zur Erschaffung des Davids führte, der als Moment der Reflexion über den Wert des kulturellen Erbes und seine Rolle in der Gesellschaft präsentiert wird.

Ein Standbild aus dem Kurzfilm David und ich, von Marilù Rainò
Ein Ausschnitt aus dem Kurzfilm David und ich, von Marilù Rainò

Die Erzählung versetzt den Zuschauer in das Florenz des Jahres 1501, in eine historische Phase, die durch die Vertreibung der Medici und die Notwendigkeit der Republik, ihre symbolische Identität neu zu definieren, gekennzeichnet ist. In diesem Zusammenhang beauftragt die Opera del Duomo Michelangelo mit der Bearbeitung eines jahrzehntelang unvollendeten Marmorblocks, aus dem der David entstehen soll. Die Geschichte konzentriert sich auch auf die Debatte über den Standort, ein zentrales Element des historischen Ereignisses.

Der Kurzfilm rekonstruiert die Diskussion, an der eine Kommission aus namhaften Künstlern und Bürgern, darunter Leonardo da Vinci und Sandro Botticelli, beteiligt war. In der Auseinandersetzung stehen sich zwei Visionen gegenüber: auf der einen Seite diejenigen, die einen geschützten und an die Macht gebundenen Ort vorschlagen, und auf der anderen Seite diejenigen, die sich für ein Werk einsetzen, das im öffentlichen Raum ausgestellt wird und für die Allgemeinheit zugänglich ist. In diesem Spannungsfeld steht Michelangelos Wahl, die als Moment des inneren Konflikts zwischen der Bindung an die Familie Medici und einem wachsenden bürgerlichen Gewissen dargestellt wird.

Ein Standbild aus dem Kurzfilm David und ich, von Marilù Rainò
Ein Ausschnitt aus dem Kurzfilm David und ich von Marilù Rainò

Die endgültige Entscheidung, die den David für einen offenen und gemeinsamen Raum bestimmt, wird zum symbolischen Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Das Werk erhält damit eine Bedeutung, die über die künstlerische Dimension hinausgeht und in Analogie zur biblischen Figur des David gegen Goliath als bürgerliches und politisches Emblem Gestalt annimmt. Durch diesen narrativen Schlüssel bietet der Kurzfilm jungen Menschen eine Reflexion über den Wert der Kunst als Gemeingut und ihre Fähigkeit, kollektive Identitäten und Ideale zu repräsentieren.

David und ich" ist Teil einer Reihe von Initiativen zur kulturellen Verbreitung, die sich an die neuen Generationen richten, mit dem Ziel, komplexe Themen durch geeignete erzählerische und visuelle Mittel zugänglich zu machen. Die Wahl des Datums der Präsentation, das mit dem Welttag der Kunst zusammenfällt, erinnert auch an den 15. April, den Tag der Geburt von Leonardo da Vinci, einer Symbolfigur der westlichen Kunstkultur.

Erklärungen

“Wir haben den David aus seinem Pop-Rahmen herausgenommen. In einem Zeitalter der unbegrenzten Reproduzierbarkeit wollen wir seine Einzigartigkeit hervorheben, indem wir zu seinem Ursprung zurückkehren”, erklärt die Regisseurin Marilù Rainò."Seine ursprüngliche Bedeutung lässt uns im David einen unverrückbaren Pfeiler unserer Identität als italienische Bürger erkennen. Dieses Konzept wird durch die Arbeit von Künstlern verstärkt, die Bild für Bild diese Geschichte gezeichnet haben, die endlich von uns erzählt werden kann".

“Wir wollten den Kindern Michelangelo nicht als Denkmal zeigen, sondern als einen Menschen, der sich mit seinen eigenen Entscheidungen auseinandersetzt”, sagt Caterina Vacchi, Produzentin von Good Karma. “Eine italienische Geschichte, erzählt mit italienischen Mitteln: 2D-Animation, ein junger Regisseur, eine unabhängige Produktion. Gast der Kulturkommission der Kammer zu sein, ist für uns eine wichtige Anerkennung, auf die wir sehr stolz sind”.

Auf RaiPlay der Kurzfilm
Auf RaiPlay der Kurzfilm "David und ich" über die Entstehung von Michelangelos David



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