Vielleicht ist der Geist der Biennale dazu bestimmt, sich zu verändern. Die Welt, in der wir leben, hat sich verändert, das so genannte “Kunstsystem” zeigt Risse, die man früher nicht vermutet hätte, und die Figuren, die es beleben - Künstler, Kritiker, Kuratoren, öffentliche und private Institutionen - erfordern eine originelle Aufmerksamkeit. Die Abwesenheit italienischer Künstler führt zu einer fast unvermeidlichen Orientierungslosigkeit: Wir gewinnen viele Medaillen bei den Olympischen Winterspielen, wir sind hervorragend im Tennis, aber unsere Kunst scheint in den Hintergrund zu geraten. Die von der Kuratorin Koyo Kouoh konzipierte “relationale Geografie der Kunst” berücksichtigt keine italienischen Künstler, aber trotz aller Enttäuschung glaube ich weder an eine Verschwörung noch an eine Entstellung. Diese Ausstellung begünstigt eine einzigartige, in vielerlei Hinsicht noch nie dagewesene Annäherung an die Beziehungen zwischen Künstler und Umwelt, zwischen Arbeitsweise und kulturellen Formen, die eine “verzweifelte und gesättigte” Welt vergessen zu haben scheint.
Die Überraschung über das Fehlen sollte uns nicht zur Verzweiflung bringen. Vielleicht hätte man etwas ändern können, und der zu früh verstorbene Kurator hätte sicherlich kongruente und vernünftige Erklärungen geliefert. Es stellt sich jedoch die Frage: Gibt es in unserem Land, was die Kommunikation betrifft, Verfahren, die es ausländischen Kuratoren ermöglichen, sich mit unserer künstlerischen Produktion vertraut zu machen? Ist der italienische Rat in der Lage, ein Projekt zu entwickeln, um unsere künstlerische Arbeit im Ausland bekannt zu machen?
Der Autor dieses Artikels: Beatrice Buscaroli
Beatrice Buscaroli è docente di Storia dell'Arte moderna e Storia dell'Arte contemporanea presso l'Accademia di Belle Arti di Bologna dal 2011. Laureata e specializzata in Storia dell'Arte moderna presso l'Università di Bologna, prima di passare all'Accademia di Bologna ha insegnato Storia dell'Arte contemporanea all'Università di Bologna dal 1999 al 2011. Ha curato numerose mostre per enti pubblici e privati. Tra le mostre da lei curate, la Quadriennale di Roma 2003-2004 e, con Luca Beatrice, il Padiglione Italia della Biennale di Venezia del 2009. Dal 2009 al 2014 ha fatto parte del comitato scientifico del MAGA di Gallarate e dal 2009 al 2013 del comitato scientifico del MAXXI di Roma. Dal 2014 al 2018 è stata membro del Consiglio Superiore dei Beni Culturali. Dal 2021 fa parte del cda della Pinacoteca Nazionale di Bologna e dal 2022 del comitato scientifico del Palazzo Ducale di Mantova.Achtung: Die Übersetzung des italienischen Originalartikels ins Deutsche wurde mit Hilfe automatischer Tools erstellt. Wir verpflichten uns, alle Artikel zu überprüfen, aber wir garantieren nicht die völlige Abwesenheit von Ungenauigkeiten in der Übersetzung aufgrund des Programms. Sie können das Original finden, indem Sie auf die ITA-Schaltfläche klicken. Wenn Sie einen Fehler finden, kontaktieren Sie uns bitte.