Die Cini-Stiftung kündigt eine Änderung in der Struktur desInstituts für Kunstgeschichte an. Ab dem 1. September 2026 wird Antonio Mazzotta, außerordentlicher Professor an der Universität Mailand, die Rolle des Direktors des Instituts übernehmen, während Luca Massimo Barbero dessen Präsident werden wird. Die Ernennung von Mazzotta ist Teil des Entwicklungsweges des Instituts und zielt darauf ab, eine kontinuierliche Präsenz in Venedig zu gewährleisten, mit dem Ziel, neue vertiefte und Forschungsinitiativen zu entwickeln. Zu den angegebenen Linien gehört die Verstärkung der kulturellen, institutionellen und kooperativen Synergien mit anderen Instituten und mit den verschiedenen Aktivitäten der Cini-Stiftung im Hinblick auf die Integration und Erweiterung wissenschaftlicher Projekte.
Mazzotta, der 1983 in Mailand geboren wurde, hat seine Beziehungen zu Venedig im Laufe der Zeit auch durch seine Ausbildung an der Universität Mailand und am Courtauld Institute of Art in London gefestigt. Er ist außerordentlicher Professor an der Universität Mailand und hat sich auf die Kunst der Renaissance mit Schwerpunkt auf dem venezianischen Kontext spezialisiert. Er hat Aufsätze und Artikel in internationalen Fachzeitschriften sowie mehrere Monografien veröffentlicht, darunter eine Studie über Giovanni Bellini. Außerdem hat er Ausstellungen zu Künstlern wie Tizian, Michelangelo und Andrea Solario an Orten wie der National Gallery in London, dem Castello Sforzesco in Mailand, der Gallerie dell’Accademia in Venedig und dem Museo Poldi Pezzoli in Mailand kuratiert.
Gleichzeitig übernahm Luca Massimo Barbero den Vorsitz des Instituts mit der Absicht, das Angebot und die Forschungsaktivitäten des Instituts durch die Konsolidierung von Kontakten und Beziehungen auf nationaler und internationaler Ebene zu erweitern, um neue Projekte unter Wahrung der Kontinuität der Institution zu gewährleisten. Der 1963 in Turin geborene Kunsthistoriker und -kritiker Barbero ist stellvertretender Kurator der Sammlungen für moderne und zeitgenössische Kunst von Intesa Sanpaolo, Mitglied des wissenschaftlichen Ausschusses der Farnesina Collection und wissenschaftlicher Berater der Lucio Fontana Foundation sowie ehemaliger stellvertretender Kurator der Peggy Guggenheim Collection in Venedig.
Im Laufe seiner Karriere hat er mit einigen der führenden Institutionen für moderne und zeitgenössische Kunst in Italien und im Ausland zusammengearbeitet und Ausstellungen im Moderna Museet in Stockholm, im Kunsthaus in Zürich, im Solomon R. Guggenheim Museum in New York, in der Fondazione Prada Rong Zhai in Shanghai, in der Hōseki Pop-up Gallery in Hangzhou und auf der Biennale von Venedig kuratiert. Er gilt als einer der führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der italienischen und amerikanischen Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg und ist Autor zahlreicher Publikationen zur zeitgenössischen Kunst und von Werkverzeichnissen.
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| Cini-Stiftung, neue Berufungen für das Kunsthistorische Institut |
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