Die Kultur als Investition für das Land anerkennen: das gemeinsame Schreiben der Verbände des Sektors an die Regierung


Elf Verbände, die die Welt der Kultur repräsentieren, haben sich in einem gemeinsamen Schreiben an die Regierung gewandt und gefordert, dass die Kultur als strategische Investition für die zukünftige Entwicklung des Landes anerkannt wird.

Elf Verbände, die den italienischen Kultursektor vertreten, haben an die Institutionen appelliert, Kultur als strategische Investition für die zukünftige Entwicklung des Landes anzuerkennen. So wurde gestern ein gemeinsames Schreiben an die Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, den Wirtschafts- und Finanzminister Giancarlo Giorgetti und den Kulturminister Alessandro Giuli gerichtet.

Der Appell ist das Ergebnis der Diskussionen und des Austauschs während der Giornate dello Spettacolo (Tage der Unterhaltung), einer Veranstaltung, die vonAGIS - dem italienischen Verband für Unterhaltung - anlässlich des 80. Das Treffen brachte die wichtigsten Verbände der Welt der Kultur zusammen und führte zu einer gemeinsamen Reflexion über die grundlegende Rolle der Kultur für das wirtschaftliche, soziale und zivile Wachstum Italiens.

In dem Schreiben heben die unterzeichnenden Verbände hervor, dass das Verlagswesen, die Museen, die Theater, die Live-Unterhaltung, das Kino, die audiovisuellen Medien, die Musik, das monumentale und architektonische Erbe, die Archive, die Bibliotheken, die Information und die digitalen Medien eine grundlegende Ressource für das Land darstellen, die in der Lage ist, einen wirtschaftlichen und beschäftigungspolitischen Wert zu schaffen und die Lebensqualität, das Wohlbefinden des Einzelnen und den Zusammenhalt der Gemeinschaft wesentlich zu beeinflussen.

In dem Schreiben wird auch eine Reihe von Prioritäten genannt, die für die Festlegung einer neuen gemeinsamen kulturpolitischen Strategie als unerlässlich angesehen werden. Dazu gehört eine schrittweise Erhöhung der öffentlichen Mittel für die Kultur mit dem Ziel, sie an den europäischen Durchschnitt von 0,5 % des BIP anzugleichen. Es wird auch betont, dass die kulturelle Nachfrage durch Maßnahmen gestärkt werden muss, die einen breiteren und integrativeren Zugang, auch durch steuerliche Instrumente, fördern. Besonderes Augenmerk wird auf die Unterstützung von Kultur- und Kreativunternehmen gelegt, deren Rolle als zentral für das Allgemeininteresse anerkannt wird, wobei Maßnahmen zur Vereinfachung der Rechtsvorschriften und zur Verringerung der Steuerlast gefordert werden.

Die unterzeichnenden Verbände erinnern auch an die Notwendigkeit, die nationalen Kulturunternehmen in der Konfrontation mit den großen außereuropäischen digitalen Plattformen zu schützen, und zwar durch Maßnahmen, die auf den Schutz und die Aufwertung des Urheberrechts, die Förderung von Pluralismus und Wettbewerb, die Bekämpfung von Steuervermeidung und die Unterstützung von Forschung und Innovation abzielen. Gleichzeitig wird die Bedeutung struktureller Investitionen in die allgemeine und berufliche Bildung als wesentliche Instrumente zur Erweiterung der kulturellen Beteiligung und zur Stärkung des Konsums in diesem Sektor bekräftigt. Schließlich wird betont, dass die öffentliche Kulturpolitik nicht als Wohlfahrtsmaßnahme verstanden werden sollte, sondern als strategische Entscheidung, die auf das Wachstum und die Entwicklung des Landes ausgerichtet ist.

Das Schreiben ist unterzeichnet von AGIS - Associazione Generale Italiana dello Spettacolo, AICC - Associazione Imprese Culturali e Creative, AIE - Associazione Italiana Editori, ALI - Associazione Librai Italiani, ANICA - Associazione Nazionale Industrie Cinematografiche Audiovisive e Digitali, APA - Associazione Produttori Audiovisivi, CCI - Confindustria Cultura Italia, Federculture - Federazione Servizi Pubblici Cultura Turismo Tempo Libero, FIMI - Federazione Industria Musicale Italiana, Impresa Cultura Italia - Confcommercio, PMI - Produttori Musicali Indipendenti und UNIVIDEO - Editoria Audiovisiva Media Digitali e Online.

Die Kultur als Investition für das Land anerkennen: das gemeinsame Schreiben der Verbände des Sektors an die Regierung
Die Kultur als Investition für das Land anerkennen: das gemeinsame Schreiben der Verbände des Sektors an die Regierung



Achtung: Die Übersetzung des italienischen Originalartikels ins Deutsche wurde mit Hilfe automatischer Tools erstellt. Wir verpflichten uns, alle Artikel zu überprüfen, aber wir garantieren nicht die völlige Abwesenheit von Ungenauigkeiten in der Übersetzung aufgrund des Programms. Sie können das Original finden, indem Sie auf die ITA-Schaltfläche klicken. Wenn Sie einen Fehler finden, kontaktieren Sie uns bitte.