MiC, Rangliste der Kunsthistoriker in Gefahr: Protest der berechtigten Bewerber


Mehr als 200 erfolgreiche Bewerber eines Wettbewerbs für das Jahr 2023 laufen Gefahr, nach Ablauf der Rangliste ausgeschlossen zu werden. Die CISDA und Mi Riconosci? verurteilen die Entscheidung des Kulturministeriums und kündigen für den 28. April eine Garnison an.

Der Streit um die Zukunft von mehr als zweihundert Kulturschaffenden spitzt sich zu, da die Frist für die Rangliste für das vom Kulturministerium für 2023 ausgeschriebene Auswahlverfahren für Kunsthistoriker näher rückt, so das Comitato Idonei Storici dell’Arte (CISDA). Infolgedessen laufen 204 erfolgreiche Bewerber nun Gefahr, dass ihre Einstufung nach drei Jahren Wartezeit verfällt, ohne dass sie eingestellt werden, während die Verwaltung sich auf die Ausschreibung neuer Auswahlverfahren vorbereitet.

Mi Riconosci?, eine Vereinigung, die sich seit Jahren für die Rechte der Arbeitnehmer im Kultursektor einsetzt, hat sich mit den erfolgreichen Bewerbern solidarisch erklärt und ihre Unterstützung für die Mobilisierung angekündigt. Die CISDA hat für Dienstag, den 28. April, um 12 Uhr mittags zu einer Kundgebung vor dem Sitz des Ministeriums aufgerufen, um die vollständige Freigabe der Liste und die Einstellung aller erfolgreichen Kandidaten zu fordern.

Ministerium für Kultur. Foto: Finestre sull'Arte
Ministerium für Kultur. Foto: Finestre sull’Arte

Im Mittelpunkt des Protests steht eine Wahl, die als beispiellos gilt. Nach Ansicht der Aktivisten von Mi Riconosci? hätte das Kulturministerium in der Vergangenheit niemals eine Liste mit einer so hohen Anzahl von in Frage kommenden Kandidaten verfallen lassen. Eine Entscheidung, die, wie sie betonen, die Gefahr birgt, einen Präzedenzfall für die Zukunft der öffentlichen Verwaltung zu schaffen und das Vertrauen der Bewerber in öffentliche Auswahlverfahren zu beeinträchtigen.

Die Situation erscheint noch kontroverser, wenn man bedenkt, dass die Rangliste für kunsthistorische Beamte die einzige ist, die nicht vollständig genutzt wurde. Andere Berufsprofile hätten nämlich von der vollständigen Umstellung profitiert, so dass alle geeigneten Bewerber eingestellt worden wären. “Eine inakzeptable Diskriminierung”, erklären die Aktivisten, “auch angesichts der Tatsache, dass das Mic seit Jahrzehnten chronisch unterbesetzt ist, es jedes Jahr Dutzende von Pensionierungen gibt und bald dringend Ersatz benötigt wird. Die Verwaltung ist nicht vorausschauend, sie kürzt nur hier und jetzt, um über die Runden zu kommen”.

In der Tat ist die MiC seit Jahren durch einen chronischen Personalmangel gekennzeichnet, mit regelmäßigen Pensionierungen und einem Generationswechsel, der sich nur langsam einstellt. In diesem Zusammenhang wird die Nichtnutzung einer bereits vorhandenen Rangliste als eine Entscheidung ohne strategischen Weitblick interpretiert, die die operativen Schwierigkeiten der Verwaltung weiter verschärfen könnte.

Die Angelegenheit ist Teil eines umfassenderen Rahmens kritischer Fragen im Zusammenhang mit der Arbeit im Kulturbereich, einschließlich Prekarität, Personalmangel und Schwierigkeiten beim Zugang zu den Berufen. In diesem Szenario wird das Schicksal der Rangliste der Kunsthistoriker zu einem emblematischen Fall, der nicht nur Fragen über das Funktionieren öffentlicher Wettbewerbe, sondern auch über die Entwicklungsperspektiven des italienischen Kultursystems aufwerfen wird.

MiC, Rangliste der Kunsthistoriker in Gefahr: Protest der berechtigten Bewerber
MiC, Rangliste der Kunsthistoriker in Gefahr: Protest der berechtigten Bewerber



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