Im historischen Zentrum von Loano (Savona) tauchen immer mehr Spuren einer römischen Vergangenheit aus dem Untergrund auf, die bisher hauptsächlich durch Einzelfunde bekannt war. Die Arbeiten zur Wiederherstellung der so genannten “caruggetti orbi”, der engen Gassen im Bereich zwischen der Via Ricciardi und der Via Siccardi, liefern in der Tat ein wichtiges archäologisches Bild, das neue Perspektiven auf die antike Geschichte der Stadt eröffnet. In einem Gebiet, das bereits durch die Entdeckung des römischen Mosaiks, das heute im Palazzo Doria aufbewahrt wird, bekannt ist, sind tatsächlich Elemente aufgetaucht, die aller Wahrscheinlichkeit nach auf eine römische Villa aus der Kaiserzeit hinweisen, die einer hochrangigen Persönlichkeit gehörte.
In den letzten Tagen haben die Ausgrabungen und die archäologische Überwachung nicht nur weitere Mosaikfragmente ans Licht gebracht, die mit den bereits bekannten übereinstimmen, sondern auch Mauerstrukturen von beträchtlicher Größe. Insbesondere eine der identifizierten Umfassungsmauern befindet sich in einem guten Erhaltungszustand und weist noch deutliche Spuren von rotem Putz auf, der an der Struktur haftet. Dieses Detail trägt dazu bei, die Hypothese eines wertvollen Wohnkomplexes zu untermauern, der in einen viel stärker gegliederten und strukturierten städtischen Kontext eingebettet war als der, der bisher für das römische Loano dokumentiert wurde.
Die Entdeckung hat sofort die Aufmerksamkeit der Gemeindeverwaltung und der Denkmalschutzbehörden auf sich gezogen. Bürgermeister Luca Lettieri hob die historische Bedeutung der Entdeckung hervor und wies darauf hin, dass sie über die anfänglichen Erwartungen im Zusammenhang mit der Stadterneuerung hinausgeht. “Loano”, so der erste Bürger, “ist als Stadt der Dorias bekannt, aber heute können wir mit Stolz behaupten, dass Loano auch und sogar schon vorher eine echte römische Stadt war. Diese Überreste erzählen eine sehr alte Geschichte, die die Identität unserer Gemeinde bereichert und den kulturellen Wert unseres historischen Zentrums unterstreicht”.
Neben seiner Begeisterung über die Entdeckung wies der Bürgermeister auch auf die Komplexität des Baustellenmanagements hin. In der Tat erfordert der derzeitige Eingriff ein empfindliches Gleichgewicht zwischen dem Schutz des archäologischen Erbes, den Erfordernissen der Stadterneuerung und der Einhaltung des Zeitrahmens für die Arbeiten.
Dr. Marta Conventi, archäologische Beauftragte der Oberaufsichtsbehörde, bestätigte den außergewöhnlichen Charakter des Fundes und bezeichnete ihn als außergewöhnlich für den ligurischen Kontext. “Dies ist ein außergewöhnlicher Fund für Ligurien”, bestätigt sie. “Die Qualität des Mauerwerks, das Vorhandensein von Putz und die Mosaikfragmente weisen auf ein Wohngebäude von hohem Niveau hin, wahrscheinlich eine Stadt- oder Vorstadtvilla, die in ein bedeutendes römisches Siedlungsgefüge eingebettet war. Wir führen eine pünktliche und rasche Dokumentation durch, indem wir fortschrittliche technologische Katalogisierungssysteme verwenden, die es uns ermöglichen, jedes Element zu erfassen und zu untersuchen, ohne die Baustelle zu sehr zu verlangsamen. Die Strukturen werden dann mit einem Vlies geschützt, eine Lösung, die die Erhaltung garantiert und die Fortsetzung der Arbeiten ermöglicht”.
Die Gemeinde Loano möchte sich öffentlich bei allen Personen bedanken, die an dieser komplexen Zusammenarbeit beteiligt sind, von den Arbeitern, die täglich auf der Baustelle tätig sind, über die Archäologen, die verantwortlichen Fachleute und die Gemeindebeamten bis hin zur wissenschaftlichen Leitung der Oberaufsichtsbehörde. Der Bürgermeister sprach insbesondere Dr. Conventi und den Archäologen der Regio IX Liguria seine Anerkennung aus, die die Verwaltung auf diesem Weg begleiten und Schritt für Schritt den Wert dessen, was aus dem Untergrund auftaucht, und die Bedeutung seines Schutzes erklären.
Die neuen Funde sind Teil eines umfassenderen Bildes, das im Laufe der Jahre bereits bedeutende Beweise für die römische Präsenz im Gebiet von Loano erbracht hat. Es handelt sich um Elemente, die die strategische Rolle der Stadt an der ligurischen Küste in der Antike bestätigen und die eine komplexere Siedlung als bisher bekannt erkennen lassen. Die Entdeckung beschränkt sich also nicht auf die Bereicherung des lokalen historischen Erbes, sondern eröffnet neue Perspektiven für die Erforschung, Aufwertung und kulturelle Förderung, die sich auch auf den Tourismus auswirken können.
Am Rande der laufenden Untersuchungen hat Frau Dr. Conventi ihre Bereitschaft erklärt, an einer öffentlichen Veranstaltung teilzunehmen, die die Stadtverwaltung im Palazzo Doria zu organisieren gedenkt. Das Treffen würde den neuen archäologischen Entdeckungen und dem römischen Loano gewidmet sein und wäre eine wichtige Gelegenheit, den Bürgern und der wissenschaftlichen Gemeinschaft den Wert der Funde zu vermitteln und sie in einen breiteren historischen und territorialen Rahmen zu stellen. Ein Moment der Konfrontation und Verbreitung, der dazu beitragen könnte, das kollektive Bewusstsein für die Bedeutung eines Erbes zu stärken, das weiterhin aus dem Untergrund auftaucht und auch heute noch von den ältesten Ursprüngen der Stadt erzählt.
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| Loano, die Überreste einer möglichen römischen Villa aus der Kaiserzeit entdeckt |
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