150 Fotografien der größten Fotografen werden in Rom ausgestellt. Die Sammlung Bachelot in der Villa Medici


Vom 7. Oktober 2022 bis zum 15. Januar 2023 präsentiert die Académie française in Rom - Villa Medici die Ausstellung Collection, die rund 150 Fotografien aus der Sammlung Bachelot zeigt.

DieAcadémie française in Rom - Villa Medici präsentiert vom 7. Oktober 2022 bis zum 15. Januar 2023 die Ausstellung Collection, kuratiert von Sam Stourdzé. Es handelt sich um eine Ausstellung, die Florenz und die Fotosammlung von Damien Bachelot würdigen soll.

Zu sehen sind rund 150 Fotografien, die ein Jahrhundert der Bildgeschichte abdecken. Von Brassaï bis Sabine Weiss und von Diane Arbus bis Mitch Epstein bietet die Ausstellung die Gelegenheit, die Geschichte der Fotografie nachzuvollziehen, in deren Mittelpunkt derMensch und seine Beziehung zu seiner Umwelt stehen, wobei die Lebendigkeit der Stadt mit der einsamen Poesie des Porträts Hand in Hand geht.

Die Ausstellung will einen doppelten Blick bieten: den der Sammler Florence und Damien Bachelot durch zwanzig Jahre kohärenten Erwerbsansatz, der eine persönliche Erzählung komponiert, und den des Kurators Sam Stourdzé durch eine Auswahl von Abzügen, bei denen das Auge des Fotografen wie ein Seismograph für die Ereignisse der Geschichte und intime Geschichten wirkt. Die Ausstellung bewegt sich auch zwischen den beiden großen transatlantischen Traditionen: von der so genannten humanistischen Fotografie des frühen 20. Jahrhunderts in Frankreich bis zuramerikanischen Straßenfotografie. Henri Cartier-Bresson, Robert Doisneau und Willy Ronis treffen dann auf Dave Heath, Helen Levitt und Robert Frank.

Eine Serie von rund vierzig Vintage Prints von Saul Leiter zeugt von einer Hinwendung zur zweiten Hälfte des Jahrhunderts und einer Umkehrung der fotografischen Einflüsse mit dem Übergang zur Farbe. Die amerikanische Gegenkultur und die Rückschläge der modernistischen Utopie stehen im Mittelpunkt.

Schließlich erkundet die Ausstellung die Anfänge der modernen Reportage mit Gilles Caron bis hin zu den dokumentarischen Porträts zeitgenössischer Fotografen wie Luc Delahaye, Mohamed Bourouissa, Véronique Ellena und Laura Henno. In der antiken Zisterne der Villa Medici wird das Werk von Laura Henno in Form von Fotografien und Filmen gezeigt.

Die Ausstellung über die Sammlung Bachelot in der Villa Medici beleuchtet die Geschichte der fotografischen Einflüsse und untersucht die Art und Weise, wie das Porträt und der Körper die Stadt einrahmen, das urbane Territorium und die Alltagsräume durchschneiden. Sie ist dennoch . und von einem Blick, der es erlaubt, Vintage und Moderne nebeneinander zu stellen.

Die Texte, die die Ausstellung aus historischer und ästhetischer Sicht begleiten, werden von Michel Poivert, einem Fotohistoriker, herausgegeben.

Hier sind die vorgestellten Künstler:

Diane Arbus, Édouard Boubat, Mohamed Bourouissa, Marcel Bovis, Brassaï, Gilles Caron, Henri Cartier-Bresson, Philippe Chancel, Stéphane Couturier, Bruce Davidson, Luc Delahaye, Robert Doisneau, Gilles Ehrmann, Véronique Ellena, Mitch Epstein, Louis Faurer, Andreas Feiniger, Robert Frank, Paul Fusco, Luigi Ghirri, Mario Giacomelli, Nan Goldin, Paul Graham, Harry Gruyaert, Dave Heath, Laura Henno, René Jacques, Ray K. Metzker, Nadav Kander, Chris Killip, François Kollar, Josef Koudelka, Dorothea Lange, Saul Leiter, Christian Lemaire, Leon Levinstein, Helen Levitt, Vivian Maier, Susan Meiselas, Joel Meyerowitz, Janine Niepce, Willy Ronis, Joy Judith Ross, Arthur S. Siegel, Eugene Smith, Mike Smith, Paul Strand, Sabine Weiss.

Für Informationen: villamedici.it

Bild: Luigi Ghirri, Atelier Morandi, Grizzana (1989; Sammlung Bachelot). Kredit Nachlass von Luigi Ghirri

150 Fotografien der größten Fotografen werden in Rom ausgestellt. Die Sammlung Bachelot in der Villa Medici
150 Fotografien der größten Fotografen werden in Rom ausgestellt. Die Sammlung Bachelot in der Villa Medici




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