Die innere Welt einiger berühmter Maler durch ihre Augen: eine Ausstellung der Forschungsgruppe in Reggio Emilia


Die Galerie de' Bonis in Reggio Emilia präsentiert eine Gruppenausstellung, die rund zwanzig Werke großer Namen des italienischen figurativen 20. Jahrhunderts versammelt. Ziel ist es, die innere Welt einiger berühmter Maler durch ihren Blick nachzuzeichnen.

Vom 16. Mai bis zum 15. Juni 2024 präsentiert die Galleria de’ Bonis in Reggio Emilia Una forza che crea uno sguardo(Ein Blick, der eine Kraft schafft). La visione dell’Artista nella pittura italiana del Novecento (Die Vision des Künstlers in der italienischen Malerei des zwanzigsten Jahrhunderts), ein Forschungskollektiv, das etwa zwanzig Werke von großen Namen der italienischen figurativen Malerei des zwanzigsten Jahrhunderts wie Renato Birolli, Antonio Bueno, Carlo Carrà, Bruno Cassinari, Giovanni Frangi, Renato Guttuso, Antonio Ligabue, Alberto Manfredi, Zoran Music, Fausto Pirandello, Aligi Sassu, Mario Schifano, Tino Stefanoni und Orfeo Tamburi versammelt.

“Dem roten Faden folgend, der sich durch die heterogenen Werke zieht”, erklären die Galeristen Stanislao de’ Bonis und Margherita Fontanesi, "erzählt uns die Ausstellung etwas Tiefgründiges über Künstler, über Kunst und sogar über uns selbst. Können wir in den gemalten Augen der Porträts auch den Blick des Künstlers finden? Und wie viel von der Seele des Malers steckt in den Selbstporträts? Und in den Landschaften? Sehen wir die Wirklichkeit mit unseren eigenen Augen oder mit denen des Autors? Diese Ausstellung versucht, die innere Welt einiger berühmter Maler durch ihren Blick aufzuspüren.

Die Besucher werden von Porträts und Selbstporträts beobachtet, aber auch mit Landschaften und Stillleben konfrontiert, die sie dazu einladen, die Welt mit den Augen des Künstlers zu sehen.

Beim Betrachten eines Künstlers geht es nicht nur um seine Augen, sondern auch um seine Sensibilität, seinen soziokulturellen Kontext, die historische Epoche, in der er lebt, und seinen persönlichen Weg. All diese Elemente verbinden sich zu dem, was man den “inneren Blick” nennt. Künstler malen oft leere Augen, die kaum wahrnehmbar oder sogar geschlossen sind. Diese abwesenden Blicke sind keineswegs ein Element der Unkommunizierbarkeit, sondern verraten uns sehr viel. Manchmal dringen sie in Tiefen der Seele vor, die ein direkter und klarer Blick nicht erreichen könnte.

Die Ausstellung will sich jedoch nicht auf die Betrachtung von Porträts beschränken: Neben den gemalten Gesichtern sind auch Landschaften zu sehen, die dazu einladen, einen Übergang von innen nach außen zu vollziehen. Das Publikum wird so vor den Blick des Künstlers gestellt, und die beiden Blicke überschneiden sich schließlich.

Für Informationen: www.galleriadebonis.com

Die Ausstellung kann dienstags bis samstags von 10 bis 13 Uhr und 16 bis 19 Uhr, donnerstags von 10 bis 13 Uhr besucht werden. Eröffnung am Donnerstag, 16. Mai von 18 bis 20.30 Uhr.

Bild: Bruno Cassinari, Figur einer Frau, Detail (1967; Öl auf Leinwand, 93 x 73 cm)

Die innere Welt einiger berühmter Maler durch ihre Augen: eine Ausstellung der Forschungsgruppe in Reggio Emilia
Die innere Welt einiger berühmter Maler durch ihre Augen: eine Ausstellung der Forschungsgruppe in Reggio Emilia


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