Mailand bereitet sich auf die Ausstellung I Macchiaioli vor, die vom 3. Februar bis zum 14. Juni in den Räumen des Palazzo Reale zu sehen ist. Die von Francesca Dini, Elisabetta Matteucci und Fernando Mazzocca kuratierte Ausstellung bietet einen tiefen Einblick in die italienische Malereibewegung des19. Jahrhunderts, die einige der Intuitionen der modernen Kunst und des französischen Impressionismus vorwegnahm und die Art und Weise der Darstellung der Realität durch Farbe, Licht und das Gefühl der Wahrheit revolutionierte. Die Ausstellung bietet dem Besucher eine Reise durch Landschaften, Alltagsszenen und Porträts, die das Wesen einer Epoche des politischen und sozialen Wandels wiedergeben, die vom Risorgimento und der Entstehung eines neuen Nationalbewusstseins geprägt war.
Die Macchiaioli-Bewegung entwickelte sich Mitte des 19. Jahrhunderts rund um das berühmte Caffè Michelangiolo in Florenz, wo eine Gruppe junger Künstler begann, im Freien zu malen (en plein air) und die direkte Beobachtung der Außenwelt den traditionellen akademischen Schemata vorzog. Giovanni Fattori, Silvestro Lega und Telemaco Signorini sind die zentralen Figuren dieser Bewegung. Fattori richtete sein Augenmerk auf das militärische und bäuerliche Leben und verlieh seinen Kompositionen eine stille Kraft ohne Rhetorik, während Lega das alltägliche häusliche und familiäre Leben durch den geschickten Einsatz des natürlichen Lichts in eine intime Poesie verwandelte. Signorini, der für seine Experimentierfreudigkeit bekannt ist, widmet sich der Stadt, den Vorstädten und weniger bekannten Orten und bietet einen überraschend zeitgenössischen Blick auf die Realität.
Der Begriff “Macchiaioli” war ursprünglich eine kritische und ironische Bezeichnung, aber die Künstler beanspruchten ihn als Symbol für ihre Forschung. Die "Macchia"-Technik, die auf dem Kontrast zwischen Licht- und Schattenbereichen basiert, brach mit den Regeln der akademischen Malerei, um eine visuelle und emotionale Unmittelbarkeit wiederherzustellen. Die Ausstellung im Palazzo Reale hat zum Ziel, die emotionale Intensität dieser Werke wiederherzustellen und die Rolle der Macchiaioli als Vorreiter der Moderne zu unterstreichen. Die Ausstellung im Palazzo Reale bietet daher die Gelegenheit, die Werke einer Künstlergruppe zu betrachten, die die italienische Malerei des 19. Jahrhunderts neu definiert und die europäischen Kunstströmungen vorweggenommen hat.
Die Ausstellung ist Teil des Kulturprogramms der Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina 2026 und sieht das Institut Matteucci von Viareggio als Partnerinstitution. Die Initiative wird von der Stadt Mailand - Kultur gefördert und vom Palazzo Reale in Zusammenarbeit mit 24 ORE Cultura - Gruppo 24 ORE und Civita Mostre e Musei organisiert.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10.00 - 19.30 Uhr; Donnerstag Schließung um 22.30 Uhr, letzter Einlass eine Stunde vor Schließung.
Montags geschlossen.
Eintrittspreise:
Voll: 15 €.
Ermäßigt: 13 € bis 10
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| Die Macchiaioli in Mailand: Licht und Modernität des 19. Jahrhunderts im Palazzo Reale |
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